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Olafur Eliasson hat Kaiserring erhalten

Olafur Eliasson, Yellow corridor, 1997

Olafur Eliasson hat am vergangenen Samstag den Kaiserring der Stadt Goslar erhalten. Mit der undotierten Ehrung, die zu den wichtigsten Kunstpreisen in Deutschland zählt, hob die Jury an Eliasson den Typ des Forscher-Künstlers hervor, der in seiner Kunst Untersuchungen über physikalische Phänomene in der Natur anstellt. Marion Ackermann, die Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, würdigte den 45jährigen, dänisch-isländischen Künstler in ihrer Laudatio: „Olafur Elisasson ist mit nichts Geringerem angetreten, als die Menschen zu sensibilisieren. Es geht ihm um gesellschaftliche Veränderungen, um politische und ökologische Re-Sensibilisierungen. Den Betrachtern von Kunst will der Künstler deutlich machen, dass sie verantwortlich sind für ihre Erfahrungen, die sie selbst gestalten können. Eliasson zeigt auf, dass vorrangig die menschliche Gegenwart unsere Umgebung formt, vielmehr als Design, Architektur oder Stadtplanung es vermögen.“

Mit der Preisverleihung eröffnete das Mönchehaus Museum in Goslar eine Ausstellung, die einen Einblick in das Werk des Künstlers gibt. Für den temporären Standort des Museums konzipiert, spielt Olafur Eliasson mit dem Verhältnis von Innen und Außen und fordert den Prozess der Wahrnehmung immer wieder neu heraus. Im Mittelpunkt steht ein langer Flur, den Eliasson in Anlehnung an seinen „Room for One Colour“ in gelbes Monofrequenzlicht getaucht hat. Er weist den Weg zu den einzelnen Kabinetten. Tageslicht und Kunstlicht erhellen abwechselnd die durch Türen verschlossenen Räume. Sie lenken den Blick des Betrachters entweder nach außen oder nach innen. So ersetzen in einem Raum violett eingefärbte Gläser mit subtilen Farbverläufen das übliche Glas zweier Fenster und lassen die Welt draußen anders erscheinen. Der sich in hellem Scheinwerferlicht drehende Ring „Your space embracer“ von 2004 bildet in den Raum greifende Schatten aus und versetzt sie in Bewegung. Auch die Wassertropfen der „Liquid Matter Life Study“ von 2011 sind auf physikalischen Phänomenen aufgebaut; denn sie fallen nicht, sondern scheinen in der Luft zu verharren.

Die Ausstellung „Olafur Eliasson – Eine Feier, elf Räume und ein gelber Korridor“ ist bis zum 26. Januar 2014. Das Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Jugendliche 1,50 Euro.

Mönchehaus Museum für moderne Kunst
Rosentorstraße 27
D-38640 Goslar

Telefon: +49 (0)5321 – 49 48
Telefax: +49 (0)5321 – 42 199

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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