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Architekt Johann Georg Gsteu gestorben

Der Architekt Johann Georg Gsteu ist gestorben. Der 86jährige Österreicher erlag am heutigen Dienstag im Wien-Penzinger Hanuschkrankenhaus einem Herz-Kreislaufversagen. Gsteu, der 1927 in Hall in Tirol zur Welt kam und zunächst eine Ausbildung an der Bildhauerfachschule in Salzburg absolvierte, begann sein Studium der Architektur 1950 zusammen mit Friedrich Achleitner, Wilhelm Holzbauer und Friedrich Kurrent bei Clemens Holzmeister an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Drei Jahre später schloss er sein Studium ab und eröffnete zusammen mit Achleitner eine Bürogemeinschaft. 1956/58 machte sich das Duo mit dem purifizierenden Umbau der aus dem Historismus stammenden, jedoch im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Rosenkranzkirche in Wien-Hetzendorf einen Namen. Es folgten weitere Aufträge zunächst im kirchlichen Bereich, und mit der Oberbaumgartner Pfarrkirche im 14. Wiener Bezirk entstand 1963/65 nach Plänen Gsteus eines seiner Hauptwerke. Später kamen auch bedeutende Aufträge im Profanbau hinzu, insbesondere im Wohnungs- und Verkehrswesen.

Dem Zug der Zeit folgend, arbeitete Johann Georg Gsteu vor allem in den 1960er Jahren gern mit Beton, das er kantig, kubisch und im Rohzustand mit Belassung der Spuren des Fertigungsvorganges einsetzte. Aber auch Naturstein spielte in seinem Schaffen eine große Rolle, etwa beim Bildhauerhaus, das er 1962/68 für das von Karl Prantl ins Leben gerufene Bildhauersymposion St. Margarethen im Burgenland schuf und mit Rücksicht auf die klausurartige Haltung der gesamten Anlage in bewusst spartanischen, fast archaischen Formen gestaltete. Später verwendete er bevorzugt das Material Aluminium, so etwa an seinen U-Bahnstationen der Linie U6 im Süden Wiens. Das von ihm eingesetzte charakteristische Trapezblech wurde hier zu einem regelrechten Markenzeichen des Architekten. Zwischen 1980 und 1992 war Gsteu als Professor an der Gesamthochschule Kassel tätig, 2000 bis 2005 ferner als Gastprofessor in Innsbruck. Mehrfach wurde er ausgezeichnet und erhielt beispielsweise schon 1968 den Staatspreis für Architektur, 1976 den Architekturpreis der Stadt Wien und im vergangenen Jahr den Josef-Lackner-Preis der Fakultät für Architektur an der Universität Innsbruck.

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Johann Georg Gsteu








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