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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Vor allem die Konvolute von Friedrich Loos und Robert Hermann Sterl stießen bei Van Ham in Köln auf regen Zuspruch

Romantische Mondnacht



Friedrich Nerly, Venedig. Blick über das Markusbecken auf Santa Maria della Salute, 1855

Friedrich Nerly, Venedig. Blick über das Markusbecken auf Santa Maria della Salute, 1855

Das entschieden größere Interesse weckten die Neueren Meister, die das Kölner Auktionshaus Van Ham in seiner Versteigerung „Alte Kunst“ unter die Leute bringen wollte. Hier war auch die Zuschlagsquote, die mit gut zwei Dritteln nach Anzahl der Lose allerdings auch insgesamt sehr hoch war, deutlich besser als bei den älteren Kollegen, nur wenige Werke blieben unveräußert. Spitzenreiter wurde wie geplant Friedrich Nerlys Venedig-Vedute im Mondschein mit einem Blick über das Markusbecken auf die stadtbildprägende Salutekirche aus dem Jahr 1855. Ein Kunde aus Russland konnte sich das knapp einen Meter breite Gemälde allerdings schon für 70.000 Euro sichern, was lediglich der unteren Schätzung entsprach. Ein Werk von Friedrichs Sohn Friedrich Paul Nerly weckte von deutlich niedrigerer Basis aus etwas mehr Begehrlichkeiten: Von 9.000 bis 10.000 Euro kletterte seine breitformatige Ansicht der Bucht von Neapel mit dem Vesuv im Hintergrund auf 15.000 Euro.


Neuere Meister

Landschaften gehörten am 17. Mai zu den bevorzugten Themen der Versteigerung, etwa Hugo Mühligs nebeliger „Herbstmorgen am Niederrhein“ mit Kutschen auf der Landstraße für 24.000 Euro (Taxe 24.000 bis 26.000 EUR) oder die schon der klassischen Moderne zuzurechnende „Les Bréjots“ des Franzosen Jean-Baptiste Armand Guillaumin aus dem Jahr 1917 in fauvistischer Farbigkeit für 60.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Ausnahmslos auf Zustimmung stieß ein Stapel mit 20 überwiegend kleinformatigen Gemälde und Ölskizzen des gebürtigen Österreichers und Wahl-Kielers Friedrich Loos. Die meisten landeten im niedrigen vierstelligen Bereich, doch eine 1843 festgehaltene Fernansicht auf Wien brachte es sogar auf 12.000 Euro, und 8.500 Euro waren es für ein Kloster in den Albaner Bergen wie auch für einen Blick aus einer Felsenhöhle auf den Golf von Neapel (Taxen zwischen 600 bis 1.500 EUR).

Die größte Steigerung des Tages legte eine Impression „An den Ufern der Oise“ hin. Das Gemälde stammte allerdings von dem durchaus bedeutenden Franzosen Charles-François Daubigny und war mit 2.000 bis 3.000 Euro wohl doch etwas bescheiden taxiert. Für 48.000 Euro reist das 1863 datierte Bild jetzt nach China. Auch seine Waldlandschaft im Abendlicht mit einsamer Frau schnitt mit 6.500 Euro gewinnbringend ab (Taxe 4.500 bis 5.000 EUR), ebenso sein Barbizon-Kollege Stanislas Lépine mit dem ihm zugeschrieben Blick auf sie Seine samt saufender Kuh bei 11.000 Euro (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR). Während Louis Gurlitt seine Augen 1851 panoramamäßig über die Bucht von Palermo mit dem markanten Monte Pellegrino bei sanftem Licht schweifen ließ und damit taxgerechte 14.000 Euro erwirtschaftete, konzentrierte sich Elias Pieter van Bommel auf die Häuserflucht des Grabens in Wien und war mit der belebten Straßenszene bei 7.500 Euro erfolgreich (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR).

Von 4.000 bis 6.000 Euro auf 33.000 Euro schoss eine Ansicht der Mittelmeermetropole Istanbul von einem nicht näher bekannten Maler namens Auguste Finke. Der Erfolg, wohl vor allem auf dem Motiv begründet, war aber eigentlich vorhersehbar: Schon im vergangenen Jahr hatte eine andere Istanbul-Ansicht desselben Orientmalers eine ganz ähnliche Wertentwicklung genommen. Der Pole Alfred von Wierusz-Kowalski war gleich fünfmal vertreten. Drei dieser allesamt zu guten Preisen verkauften Gemälde wanderten in die Heimat des Malers zurück, die „Fröhliche Kutschfahrt im Sommer“ aber konnte sich ein Belgier um 28.000 Euro sichern (Taxe 22.000 bis 30.000 EUR). Für ein Blumen- und Früchtestillleben des ukrainischstämmigen Malers Pierre Nilouss, aufgenommen am Fenster seiner Pariser Wohnung, wurden 17.000 Euro gezahlt (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Otto Grashof musste sich bei seiner brutalen Reiterschlacht irgendwo im Osten mit 33.000 Euro begnügen (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

In die heile Welt einer mitteldeutschen Fachwerkstatt entführt uns Konrad Beckmann mit seinem „Auszug der Braut zur Kirche“ von 1890. Die biedermeierliche Stimmung paarte sich hier mit guter Technik, was 11.500 Euro zur Folge hatte (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR). Einen ganz ähnlichen Preissprung ebenfalls auf 11.500 Euro machte August von Willes Blick hinter die Kulissen „Im Klosterkeller“ über die Kellertreppe auf eine feine Tischgesellschaft in der guten Stube von 1864 (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR). Viel zu sehen gibt es auf einem „Maskenball“ des versierten Malers und Illustrators René Reinicke: Tanzende Paare, lachende Männer, sichtlich gelangweilte Frauen, einen Besoffenen, der schon am Tisch eingeschlafen ist – die ganze großbürgerliche Welt mit ihren Höhen und Abgründen wird hier aufs Korn genommen. 26.000 Euro waren der Lohn (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Carl Spitzweg reüssierte mit seiner skizzenhaften Historienszene „Susanna im Bade“ von circa 1849 bei 29.000 Euro (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Auch weniger spektakuläre Arbeiten mit niedrigen Taxen spielten sich in vordere Ränge, etwa Carl Wilhelm Hübners Bildnis des reifen, mondän gekleideten Malerkollegen Carl Hilgers aus dem Jahr 1845 für 8.500 Euro (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR) oder das Bildnis einer diademgeschmückten Dame in feiner Kleidung der napoleonischen Zeit, das Anfang des 19ten Jahrhunderts von einem unbekannten französischen Meister geschaffen wurde. Hier kam mit 11.000 Euro fast das Zehnfache der unteren Schätzung heraus. 18.000 Euro heimste ein anmutiges kleines Mädchen mit golden schimmernden Haaren ein, das von der Könnerschaft des Münchner Malers Gabriel von Max zeugt (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). Die Beliebtheit des rheinischen Stilllebenmalers Johann Wilhelm Preyer schlug sich in 19.000 Euro für eine Leinwand mit vier exakten Studien weißer Weintrauben aus den 1830er Jahren nieder (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Die in einem Sonderkatalog zusammengefasste rheinische Privatsammlung ausschließlich mit Arbeiten des Impressionisten Robert Hermann Sterl spielte bei lediglich einem Rückgang insgesamt fast 100.000 Euro brutto ein, als Spitzenlos erreichte das Ölbild „Steinbruch mit Steinauflader am Kippwagen“ 25.000 Euro und damit den aktuellen Auktionsrekord (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Alte Meister, Zeichnungen, Skulpturen und Kunsthandwerk

Die Alten Meister gingen demgegenüber ziemlich unspektakulär über die Bühne. Steigerung wie von 6.000 bis 8.000 Euro auf 24.000 Euro für eine Gnadenmadonna des 17ten oder 18ten Jahrhunderts aus dem peruanischen Missionsgebiet oder von 4.000 bis 5.000 Euro auf 12.000 Euro für einen heiligen Hieronymus im Gehäuse aus der Hand eines nordfranzösischen Meisters des frühen 16ten Jahrhunderts bildeten die Ausnahme. 14.000 Euro für ein „Memento mori“-Stillleben des Antwerpeners Frans van Everbroeck (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR) und 11.000 Euro für das Bildnis eines jungen Adligen von einem russischen Maler des 18ten Jahrhunderts waren weitere Höhepunkte (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Bei den Zeichnungen wurden zwei prachtvolle Gouachen des Sizilianers Francesco Zerilli mit weiten Panoramen über Palermo auf dem Jahr 1832 mit 25.000 und 21.000 Euro überraschend hoch bedacht (Taxe 9.000 bis 11.000 EUR), dafür fiel eine Privatsammlung russischer Meisterzeichnungen fast komplett durch.

Teuerste Skulptur wurde mit 17.000 Euro Agathon Léonards feine Büste eines verschleierten Mädchens aus Marmor, die 1907 durch die Manufaktur Sèvres auch in Biskuitporzellan ausgeführt wurde (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Als Hauptlose des Kunsthandwerks behaupteten sich zwei Konsoltischen im Stil englischer Möbel des mittleren 18ten Jahrhunderts aus rheinischem Schlossbesitz für 75.000 Euro (Taxe 60.000 bis 120.000 EUR), gefolgt von einem weiteren Exemplar derselben Art und Provenienz, diesmal aber mit Wölfen anstelle von Adlern als Stützen, für 65.000 Euro; alle drei Möbelstücke übernahm der englische Kunsthandel (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR). Da der runde Verwandlungstisch um 1785/90 von David Roentgen sich als Fälschung entpuppte (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR), führt nun eine schlichte Kommode, die sein Abraham Roentgen in Nussmaserfurnier gefertigt haben soll, bei 9.000 Euro die Preisliste der Neuwieder Werkstatt an (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Auch eine kleine, nun 6.000 Euro teure Schatulle aus Königsholz soll hier entstanden sein (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

In der Rubrik Keramik schlug sich die Sammlung Alfred Schuberts, des 1965 verstorbenen Kurators am damaligen Kunstmuseum Düsseldorf, erfolgreich. An die Spitze setzte sich hier ein charmantes Hundepaar aus der 1755 von Kurfürst Clemens August gegründeten Poppelsdorfer Fayencemanufaktur mit 7.500 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). 15.000 Euro für eine große Schraubflasche mit Cäsarenmedaillons des Augsburger Meister Johann Drentwett I. von circa 1689/92 (Taxe 16.000 bis 18.000 EUR) und 16.000 Euro für vier klassische Leuchter wohl von Charles Leslie aus dem irischen Dublin führten das Silber an (Taxe 6.500 bis 7.000 EUR). Beim Porzellan kamen mehrere überladene Meißner Produkte des 19ten Jahrhunderts mit bis zu 22.000 Euro vor allem bei der russischen und chinesischen Händlerschaft erstaunlich gut an.

In der Abteilung Jugendstil kamen die Tischlampen aus der Manufaktur der Daum Frères gut an, etwa die hohe schlanke Form mit Pilzschirm samt Kirschblütenzweigen bei 13.000 Euro (Taxe 13.000 bis 15.000 EUR). Heftig umwarb das Publikum zudem alle sechs Figuren aus dem Hochzeitszug von Adolph Amberg, so die Inderin mit Pfau von 1912 bei 6.000 Euro zur doppelten Schätzung. Im Schmuckkatalog rangen sie vor allem um die kleine Schminkschatulle von Cartier. Die Rarität aus Frankreich von etwa 1926 überzeugte durch die fein gearbeitete asiatische Szenerie und die wertvollen Materialien, wie Rubine, Diamanten, Mondstein und die Lacktechnik. Das Bietgefecht endete erst bei 75.000 Euro und damit zum Höchstpreis der Auktionstage (Taxe 40.000 bis 45.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Van Ham Kunstauktionen

Hitzelerstraße 2

DE-50968 Köln

Telefon:+49 (0221) 925 86 20

Telefax:+49 (0221) 925 86 24

E-Mail: info@van-ham.com



24.06.2013

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Zuschlag: 60.000,- EURO

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Konsoltisch, England, Mitte 18. Jahrhundert

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