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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Alfons Walde war wieder der Star der Auktion bei Hassfurther in Wien

Getürmte Schneemassen



An der Dominanz Alfons Waldes gab es wieder nichts zu rütteln auf der vergangenen Versteigerung bei dem Wiener Auktionator Wolfdietrich Hassfurther. Der offensichtliche Lieblingslandschafter der österreichischen Moderne bestach mit seinem in der allmählich untergehenden Sonne liegenden „Einsamen Berghof“ von 1935 durch das heimatliche Motiv ebenso wie durch die unverwechselbare plastische Ausgestaltung, mit der Gehöft, Berge und Schnee aus der Fläche herausmodelliert sind. Die 340.000 Euro, die der Einlieferer für den knapp einen halben Meter breiten Karton erhielt, waren wohlverdient. 100.000 bis 200.000 Euro hatten auf dem Etikett gestanden. 105.000 Euro mindestens 5.000 Euro über der Schätzung kostete Waldes „Wegkreuz in Tirol“, ein ebenso beliebtes winterliches Motiv des Meisters. Die obere Grenze von 60.000 bis 100.000 Euro schaffte sein Blick auf Kitzbühel mit den beiden markanten Kirchen im Nordwesten der Altstadt, die Walde ebenfalls fast von den Schneemassen erdrücken ließ.


In die astronomischen Höhen eines Walde hat es Oskar Mulley bislang nicht gebracht, doch der fast gleichaltrige Maler hängt sich immer wieder mit recht großem Erfolg an den berühmteren Kollegen an. Gleich vier seiner Bergbilder mit Gehöften oder Heuschober wechselten für bis zu 41.000 Euro allesamt oberhalb der Erwartungen die Besitzer. Unter den übrigen Meistern der Moderne sind Josef Stoitzners schlaglichtartig beleuchtete „Buchsteingruppe“ für 10.000 Euro (Taxe 5.000 bis 8.000 EUR) und Carl Fahringers spätimpressionistische Strandszene „Scheveningen“ aus dem Jahr 1935 für 11.500 Euro allerdings unter Vorbehalt zu nennen (Taxe 5.000 bis 10.000 EUR). Zwei 1919 datierte Farblithografien Max Oppenheimers, die mit einigen Streichinstrumenten seine Lieblingsmotive zeigen, wurden von jeweils etwa 2.000 bis 4.000 Euro auf 4.500 Euro und sogar 7.000 Euro gehoben. Auf 18.000 Euro konnte sich der Wert des Plakats „Die Freunde“ an langer Tafel, das Egon Schiele 1918 für die 49. Secessions-Ausstellung anfertigte, etwa verdreifachen.

Teuerstes Werk aus dem 19ten Jahrhundert wurde Rudolf von Alts Aquarell „Das Innere des Petersdomes“ mit allerlei mehr oder weniger frommem Volk. Auch wenn hier die obere Schätzung von 50.000 Euro erreicht wurde, gab Hassfurther den Zuschlag nur unter Vorbehalt an. Dahinter rangierten Landschaften wie Alfred Poells Fernblick „Am Zellersee“ von 1886 für 8.700 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR) oder eine kleine Idylle Andreas Schelfhouts von 1859 mit Angler am Fluss für 7.600 Euro (Taxe 4.000 bis 9.000 EUR). Weniger Fortune hatte Hassfurther mit einer Suite biedermeierlicher Landschaftsaquarelle von Kammermalern im Umfeld Erzherzog Johanns. Die teuren, für bis zu 60.000 Euro angebotenen Arbeiten von Jakob Gauermann, Thomas Ender oder Wilhelm Friedrich Schlotterbeck blieben mit Ausnahme einiger Blätter Matthäus Loders für bis zu 29.000 Euro unveräußert. Ein Stapel aquarellierter Landschaftsansichten Josef Kuwassegs aus und um Graz erreichte en bloc 20.000 Euro. Außer einer Reihe ebenfalls Grazer Kupferstichansichten verließ bei den ältesten Offerten Wenzel Sponribs und Zacharias Bartschs Druckwerk „Warhaffte Beschreibung was von der Fürstl : Durchlaucht Ertzherzogen Carls zu Osterreich… Hochzeitlichen haimfuerung“ von 1572 bei 11.000 Euro das Haus (Taxe 8.000 bis 15.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Galerie Hassfurther

Hohenstaufengasse 7

AT-1013 Wien

Telefon:+43 (01) 533 41 74

Telefax:+43 (01) 533 41 74 73

E-Mail: hassfurther@aon.at



05.06.2013

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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22.04.2013, Auktion 57: Alte Meister, Biedermeier. Klassische Moderne - Erzherzog Johann. Die Kammermaler

Bei:


Galerie Hassfurther

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Franz Ferdinand Runk, Mariä Trost, eine Kirchfahrt nächst Grätz, 1810
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Kunstwerk:

Alfred
 Poell, Am Zellersee, 1886
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Kunstwerk:

Andreas Schelfhout, Landschaftsidylle, 1859
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Matthäus Loder, Zahlbruckner und Loder, 1823
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Josef Kuwasseg, Ansicht der Maria Trost vom Roseggerweg aus
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Josef Kuwasseg, Seitliche Ansicht der
 Kirche Mariatrost mit dem südlichen Trakt des Klosterbaus
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Kunstwerk:

Josef Kuwasseg, Ansicht vom Rainerkogel über das nördliche Grazerfeld in Richtung Admonterkogel und Murschneise
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Josef Kuwasseg, Ansicht vom Rainerkogel über das nördliche Grazerfeld in Richtung Admonterkogel und Murschneise

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Taxe: 900 - 1.500 EURO

Zuschlag: 1.250,- EURO

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Franz Ferdinand Runk, Mariä Trost, eine Kirchfahrt nächst Grätz, 1810

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Taxe: 400 - 800 EURO

Zuschlag: 400,- EURO

Losnummer: 82

Alfred Poell, Am Zellersee, 1886

Alfred Poell, Am Zellersee, 1886

Taxe: 8.000 - 12.000 EURO

Zuschlag: 8.700,- EURO

Losnummer: 27

Wenzel Sponrib und Zacharias Bartsch, Warhaffte Beschreibung was von der Fürstl : Durchlaucht Ertzherzogen Carls zu Osterreich…, 1572

Wenzel Sponrib und Zacharias Bartsch, Warhaffte Beschreibung was von der Fürstl : Durchlaucht Ertzherzogen Carls zu Osterreich…, 1572

Taxe: 8.000 - 15.000 EURO

Zuschlag: 11.000,- EURO

Losnummer: 71

Matthäus Loder, Zahlbruckner und Loder, 1823

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Taxe: 3.000 - 5.000 EURO

Zuschlag: 3.800,- EURO

Losnummer: 52

Josef Kuwasseg, Blick vom Schlossberg auf die Grabenkirche und den Rosenberg

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Taxe: 900 - 1.500 EURO

Zuschlag: 1.250,- EURO

Losnummer: 57

Matthäus Loder, Einzug einer Prozession in das Hauptportal von Mariazell, 1823/27

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Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 29.000,- EURO

Losnummer: 49

Josef Kuwasseg, Seitliche Ansicht der Kirche Mariatrost mit dem südlichen Trakt des Klosterbaus

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Taxe: 900 - 1.500 EURO

Zuschlag: 1.250,- EURO

Losnummer: 54

Josef Kuwasseg, Ansicht der Maria Trost vom Roseggerweg aus

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Taxe: 900 - 1.500 EURO

Zuschlag: 1.250,- EURO

Losnummer: 55

Andreas Schelfhout, Landschaftsidylle, 1859

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Taxe: 4.000 - 9.000 EURO

Zuschlag: 7.600,- EURO

Losnummer: 29




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