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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Gute Ergebnisse für Bassenge bei der Auktion Gemälde Alter und Neuer Meister und Zeichnungen des 15ten bis 19ten Jahrhunderts in Berlin

Animalisches Bilderbuch



Aloys Zötl, Der Maragua. Felis tigrina, 1836

Aloys Zötl, Der Maragua. Felis tigrina, 1836

Der österreichische Färbemeister und Maler Aloys Zötl fertigte im Laufe seines Schaffens zahlreiche naturgetreue aber auch fantastische Tierdarstellungen für sein persönliches Kompendium an, die jedoch bis ins Jahre 1955 hinein unentdeckt blieben. Sie zeichnen sich durch eine unglaubliche Genauigkeit und Akribie aus und zeugen von traumhafter Farbigkeit, wodurch sie den aufwendigen Illustrationen enzyklopädischer Werke dieser Zeit in Nichts nachstehen. 1836 schuf Zötl das Blatt „Der Maragua. Felis tigrina“, ein Ozelot, der der beigefügten, detaillierten Beschreibung nach in Südamerika zuhause ist und dementsprechend zwischen wohl regional-typischen Pflanzen dargestellt wurde. Der Schätzpreis für die Deck- und Wasserfarbenmalerei bei Bassenge lag bei 15.000 Euro; dem neuen Besitzer war sie nach etlichen Geboten dann sogar satte 29.000 Euro wert und wurde somit das zweitteuerste Los der Auktion. Aloys Zötl ließ auch zwei Flussaale in Hellblau mit spitzen Zähnen und großen Augen über ein weiteres Blatt gleiten. Mit einem Preis von 3.850 Euro konnten sie ihre Taxe von 5.000 Euro allerdings nicht ganz erreichen.


Zeichnungen des 19ten Jahrhunderts

Das Berliner Auktionshaus zeigte sich mit dem Verkauf von losbezogen 58 Prozent der insgesamt 586 Lose durchaus zufrieden. Im Bereich der neueren Zeichnungen machte darüber hinaus noch eine weitere Tierdarstellung auf sich aufmerksam. Die schlafende Katze auf einem Kissen von Théophile Alexandre Steinlen aus unterschiedlich starken Schraffuren schwarzer Kreide sollte 2.800 Euro wert sein; für 5.000 Euro wurde sie am Ende veräußert. Karl Millner interessierte sich hingegen mehr für Insekten und brachte eine lebensnahe Studie einer Hummel und zweier Honigbienen zu Papier, die für 1.000 Euro einen Liebhaber fanden (Taxe 1.200 EUR). Sein Zeitgenosse Eduard Hildebrandt konnte bei der Auktion am 30. November mit gleich zwei Arbeiten punkten. Das stimmungsvolle Aquarell „Blick über Bangkok“ entstand auf seiner Weltreise Anfang der 1860er Jahre und vervierfachte seinen Schätzwert von 750 Euro. Der reizvolle, rote Morgenhimmel taucht die „Fischerfrauen am Strand“ in eine sanfte Beleuchtung und verleiht der Szene eine heimelige Atmosphäre, die der Käufer mit einem Zuschlag bei 850 Euro würdigte (Taxe 800 EUR). Das Aquarell „Der Largo da Carioca in Rio de Janeiro“ wiederholt eine Arbeit Hildebrandts, die sich im Berliner Kupferstichkabinett befindet und den belebten Platz mit Brunnen in Rio zeigt, der vor allem bei der schwarzen Bevölkerung beliebt war. Für 4.200 Euro ging die gekonnte Reproduktion über den Verkaufstresen (Taxe 600 EUR).

Auch die figürlichen Darstellungen ließen die Käufer nicht außer Acht. Théo van Rysselberghe steuerte ein querrechteckiges Portrait seiner Frau bei, das für 3.600 Euro einen Interessenten fand. In schwarzer Kreide zeichnete er sie sitzend, nach links gewandt und uns direkt anblickend (Taxe 4.000 EUR). Adolph von Menzels „Junge Frau im Profil“ wendet sich in schickem Kleid und mit Hut nach rechts. In Menzels typisch lockerem Zeichenstil wurde sie für 3.500 Euro verkauft (Taxe 4.500 EUR). Ein feinsinniges Künstlerdoppelportrait mit persönlicher Widmung von Wilhelm Nicolai Marstrand präsentiert uns E.L. Kloss und Guido Pelliccia mit charakteristisch und detailliert ausgearbeiteten Köpfen. Für 2.600 Euro wechselte es den Besitzer und überstieg damit deutlich seinen Schätzwert von 800 Euro.

Die männlichen Bleistiftakte eines Siegers und eines Gymnasten von Sascha Schneider waren beide mit jeweils 1.200 Euro ausgezeichnet. Der Sieger dreht sich zu seiner Linken und hält seinen Lorbeerkranz in der linken Hand, während der Gymnast nach rechts gewandt steht und einen Stab über seine rechte Schulter legt. Beide zeichnen sich durch eine detaillierte und nüchterne Malweise aus, was mit Preisen von 1.500 Euro und 1.000 Euro honoriert wurde. Dazu gesellte sich noch Schneiders Entwurf für das Relief des Grabes Burghagen auf dem Friedhof in Radebeul bei taxgerechten 1.200 Euro. Die gefühlvolle Bleistiftzeichnung der „Heimkehr des jungen Tobias“ des Nazarens Eduard Daege wurde ebenfalls für ihren Schätzwert von 750 Euro veräußert. In der Vedutenkunst taten sich Karl Gottfried Traugott Fabers lavierte Pinselzeichnung mit einer Ansicht von Kirche und Schloss im sächsischen Wolkenburg bei 600 Euro (Taxe 450 EUR) und Friedrich Eibners Blick auf einen spätgotischen Palazzo an einem Kanal in Venedig von 1859 bei 3.200 Euro hervor (Taxe 3.800 EUR).

Zeichnungen des 18ten Jahrhunderts

Bei den Zeichnungen des 18ten Jahrhunderts sprangen den Sammlern vor allem die Arbeiten des Grafikers Daniel Nikolaus Chodowiecki ins Auge. Mit der wirklichkeitsgetreuen Rötelzeichnung der Anna von Haslinger, die auch kleine Makel nicht auslässt, stellte er ihnen sein Können unter Beweis. Von 1.800 Euro kletterte das Werk auf von 5.000 Euro. Chodowieckis ähnliches Profilportrait einer jungen Frau mit zusätzlich gezeichneter Steinrahmung und Blumendekor ging für 3.000 Euro an seinen neuen Eigentümer (Taxe 3.200 EUR). Schon bei 300 Euro schlug der Käufer des venezianischen männlichen Aktes im kontrapostischen Standmotiv zu (Taxe 400 EUR). In der Gefechtszene mit römischen Soldaten beschäftigt sich Johann Heinrich Füssli ebenfalls mit der Anatomie des männlichen Körpers. Die Bleistiftzeichnung der energischen, muskulösen Figuren wurde für ihre Taxe von 7.500 Euro abgegeben.

Franz Kaisermann fertigte um 1795/1800 die Federzeichnung des Tempels des Antonius Pius und der Faustina auf dem Forum Romanum teilweise über einer Umrissradierung an. Das unvollendete Werk zeugt von einer großen Liebe zur Architektur und zum Detail und wurde für 2.200 Euro veräußert (Taxe 2.400 EUR). Interesse bekundeten die Sammler an den Blättern des 1763 in Hanau geborenen Klassizisten Johann Friedrich Bury. Sowohl sein auf einem Mauervorsprung sitzender Knabe, als auch sein Gehöft an einer Steinbrücke in der römischen Campagna schnellten von der Dreistelligkeit auf 2.200 Euro und 2.400 Euro. Was bei vielen Portraits nur im Hintergrund zu sehen ist, kann sich der neue Eigentümer der Draperie-Studie Giuseppe Bottanis für 2.500 Euro nun einmal aus nächster Nähe ansehen. Für sein Gemälde „Der Tod der Cleopatra“ beschäftigte sich Bottani hier mit dem komplizierten Faltenwurf des dekorativen Stoffbehanges (Taxe 2.800 EUR).

Zeichnungen des 15ten bis 17ten Jahrhunderts

Zwei Wandfriese mit Groteskenornamenten und Bildschmuck fertigte Cherubino Alberti als Dekorstudie für den Palazzo Pallavicini Rospigliosi in Rom an; für 4.200 Euro erhielt sie nun ein Kunde des Auktionshaus Bassenge (Taxe 4.000 EUR). Antonio Domenico Gabbianis Entwurf des Evangelisten Matthäus war für die Ausmalung eines Zwickels gedacht und fand für 650 Euro einen Liebhaber (Taxe 600 EUR). Die Studie eines sitzenden alten Mannes mit aufgestütztem Ellbogen von Willem van Mieris zeichnet sich durch die Abwechslung von energischen dunklen und zarten hellen Strichen aus und brachte es auf 1.600 Euro (Taxe 1.800 EUR). Insgesamt drei Krabbeltierchen – ein Schmetterling sowie zwei falterähnliche Insekten – tummeln sich auf den beiden Studien von Johannes Bronkhorst. Für 3.000 Euro kann sich nun der neue Besitzer an den farbenfrohen Flattermännern erfreuen (Taxe 1.800 EUR). In dieselbe Kategorie der Tierdarstellungen gehört Rochus van Veens Gelbbauchgirlitz auf einem Ast mit darunter hängender Spinne. Wie einem Lehrbuch entnommen wirkt die Studie, die dem Interessenten 1.800 Euro wert war (Taxe 2.400 EUR).

Als teuerstes Objekt der Zeichnungen des 15ten bis 17ten Jahrhunderts schaffte es die Buchmalerei mit einer Darbringung im Tempel vom Meister der Davidszenen im Breviarium Grimani auf stolze 15.000 Euro. Die farbenfrohe, fein ausgeführte Szene ist von gotischer Architektur gerahmt und präsentiert das Jesuskind im Zentrum (Taxe 12.000 EUR). Auch bei Hans Krumpper steht Christus prominent im Vordergrund, hier aber als Schmerzensmann an der Martersäule. Mit einem Zuschlag bei 6.000 Euro erreichte die Grisaillearbeit ihre Taxe von 7.500 Euro jedoch nicht. Ebenfalls kam die dem Rembrandt-Schüler Willem Drost zugeschriebene, flüchtig wirkende Federzeichnung von Vertumnus und Pomona mit 9.000 Euro nicht ganz an die erhofften 12.000 Euro heran.

Die blau lavierte Federzeichnung einer auf Wolken sitzenden Caritas diente einem Maler aus dem Umkreis Friedrich Sustris’ als Entwurf zu einem Deckengemälde im Antiquarium der Münchner Residenz. Zahlreiche Putten, verteilt über das ganze Blatt, beleben die ovale Federzeichnung, die es zu einem Zuschlag von 1.500 Euro brachte (Taxe 1.800 EUR). In ähnlicher Weise wird die Rötelzeichnung einer Vanitasallegorie mit dem Tod auf einem Grabmal durch spielende Putti lebendiger; das dichte Blatt eines deutschen Künstlers von etwa 1660 fand für 1.200 Euro einen Interessenten (Taxe 1.500 EUR). Mit seiner naturgetreuen Federzeichnung von vier Gänsen am Ufer schaffte Anthonie van Borssom einen enormen Wertanstieg von 1.500 Euro auf 6.000 Euro.

Gemälde Neuerer Meister

Mit der „Meeresbrandung bei Cap Arcona auf Rügen“ nahm ein für Eugène Gustav Dücker typisches stimmungsvolles Landschaftsmotiv an der Auktion teil. In seinen naturalistischen Darstellungen verzichtete der Maler, wie hier, meist völlig auf figürliche Elemente. Gepaart mit dem offenen Bildhorizont, der charakteristischen Dücker-Linie, schien das den Bietern gut zu gefallen; denn sie trieben den Schätzwert des 1886 entstandenen Ölgemäldes von 18.000 Euro auf erstklassige 24.000 Euro hinauf. Auch der Däne Holger Drachmann hatte eine Vorliebe für Marinedarstellungen, wie seine naturgetreue Ansicht der Felsküste von Bornholm zeigt, die es auf 8.000 Euro brachte (Taxe 3.500 EUR). Eine Panoramaansicht der Gebirgszüge bei Itea am Golf von Korinth von Louis Gurlitt zeugt ebenfalls von genauem Naturstudium und stieg von 7.500 Euro auf 13.000 Euro.

Frederik Rohde verstand sich ebenfalls auf Berge und malte 1842 die Alpen im Tiroler Etschtal in naturalistischer Manier, was ihm bei der Versteigerung 3.600 Euro einbrachte (Taxe 2.400 EUR). Sein atmosphärisches Fischerdorf am Lago di Como erreichte mit einem Zuschlag bei 3.500 Euro seinen Schätzwert von 4.500 Euro jedoch nicht. Alexander Herrmann entführte ganz in den Süden Italiens, indem er das Tal der Tempel in Agrigent im sanften, abendlichen Sonnenlicht auf die Leinwand bannte. Die heroisch verklärte Darstellung wurde für 20.000 Euro übernommen (Taxe 15.000 EUR). Weiter ging es in die Hauptstadt des Stiefels mit Johann Adam Kleins romantischer Abbildung einer römischen Vigna mit Maulesel unter einer Pergola. Das warme Ölgemälde steigerte sich von 1.800 Euro auf hervorragende 6.500 Euro.

Hans Thoma lockte die Kunden mit seinem Spätsommertag im Schwarzwald wieder in heimische Gefilde. Das von dunklen Farben dominierte Werk fand für 14.000 Euro einen Liebhaber (Taxe 12.000 EUR). In Ludwig von Hofmanns naturalistischer Darstellung eines Gebirgsbaches fasziniert vor allem die Beschäftigung des Malers mit den Lichtspielen auf der Wasseroberfläche, die nun für 1.500 Euro dem neuen Besitzer Gefallen bereitet (Taxe 2.500 EUR). Richard Eschke steuerte gleich zwei Landschaftsgemälde bei, die einen impressionistischen Einschlag erkennen lassen und auf je 900 Euro dotiert waren. Seine herbstliche Landschaft im Spreewald wurde für eben diesen Betrag veräußert, während die Darstellung des Schwarzen Grunds in Berlin-Dahlem für 700 Euro über die Ladentheke ging.

Ein dänisches Portrait eines Künstlers im Dreiviertelprofil um 1840 lässt einen eigenwilligen Charakter des Abgebildeten erahnen. Der Blick und die bezeichnenden Gesichtszüge sorgten wohl auch für die Preissteigerung von 750 Euro auf 2.600 Euro. Ebenso eigentümlich gibt sich der junge Künstler im biedermeierlichen Bildnis eines deutschen Malers um 1830, das für unerwartete 3.800 Euro den Besitzer wechselte (Taxe 600 EUR). Das großbürgerliche Porträt einer sinnenden jungen Frau von Leopold Schmutzler präsentiert die Dargestellte in dramatischer Pose nach oben blickend. Für 3.200 Euro fand sich ein Liebhaber (Taxe 3.000 EUR). Sarah Flintzer widmete das symbolistische Ölgemälde „Die Unschuld“ ihrem Mann Hugo Flintzer. Das sinnliche, nun 6.500 Euro teuere Werk zeugt von intensiver Zusammenarbeit des Künstlerehepaars (Taxe 4.500 EUR). In ähnlich wattiger Malweise schuf Ferenc Kozics Psyche mit Libellenflügeln, die eine Frau vor der Finsternis in Form einer Fledermaus rettet. Die beiden Gestalten werden durch einen schlaglichtartigen Schein aus dem Himmel ausgeleuchtet. Mit einem Zuschlag bei 1.000 Euro sicherte sich ein Käufer das mystisch wirkende Gemälde (Taxe 900 EUR).

Gemälde des 15ten bis 18ten Jahrhunderts

Das Highlight der Auktion bei Bassenge war der für hervorragende 68.000 Euro zugeschlagene „Ecce Homo“ des flämischem Malers Bartholomäus Spranger. Prominent ist Christus hier in die Bildmitte gerückt und vom Sonnenlicht ausgeleuchtet, während sich Johannes, Maria und Maria Magdalena mit zweitrangigen Plätzen am unteren Bildrand begnügen müssen. Mit rotem Umhang auf einem steinernen Sockel sitzend, wird er von seinem Peiniger präsentiert und blickt demütig zu Boden (Taxe 35.000 EUR). Alessandro Varotaris zugeschriebene, büßende Maria Magdalena mit Salbgefäß und Kruzifix ist auf eine weibliche Gestalt in Tizians Gemälde „Allegorie der Ehe mit Portrait des Marchese del Vasto“ zurückzuführen, was mit 4.000 Euro bedacht wurde (Taxe 3.500 EUR).

Mit einem auf 9.000 Euro dotierten Selbstportrait trat der ehemalige Würzburger Hofmaler Markus Friedrich Kleinert bei der Auktion auf. Um 1720 hat er sich hier in jugendlichen Jahren mit Palette, Pinseln und Malstock als lebensfrohen und hoffnungsvollen jungen Künstler verewigt. 8.000 Euro waren sein Lohn. Die Portraitkunst hatte etwa noch Hubert Drouais’ etwa gleichaltriges Bildnis eines vornehmen Herren zu bieten, das traditionell mit Nicolas Prosper Bauyn, Marquis d’Angervilliers, identifiziert wird. Mit rosigen Wangen, pompös drapiertem Samtumhang und elegant gedrehter Haltung wechselte er für 6.000 Euro den Besitzer (Taxe 7.500 EUR). Aufklärerischen Geist legte Friedrich Georg Weitsch 1798 in dem liebevollen Bildnis einer Mutter mit ihrem Kind hinein. Hier kamen 6.100 Euro zusammen (Taxe 7.500 EUR).

Karl Christian Wilhelm Barons Vedute von Potsdam zeigt den Alten Markt mit Blick auf das Rathaus, welches nach Ideen Friedrichs des Großen entworfen wurde. Außerdem hat er die alte Nikolaikirche sowie das Potsdamer Stadtschloss verewigt. Die Gemälde Barons sind vor allem von historischem Wert, da sie als seltene Zeugnisse Potsdams im Ende des 18ten Jahrhunderts gelten. Dies ist auch ein Grund dafür, dass sich der Wert von 6.000 Euro bei der Auktion mit 17.000 Euro auf fast das Dreifache steigerte. Unter den neun im fünfstelligen Bereich verkauften Werken befindet sich außerdem das Jagdstillleben mit Hasen, Federvieh und Früchten an einer antiken Kratervase aus der Werkstatt von Jan Weenix d.J. Im Hintergrund ist eine Landschaft mit Gebäuden und Zypressen zu erkennen, durch die eine Frau mit Obstkorb läuft, während sich der Himmel mit dunklen Wolken zuzieht. Schon bei 10.000 Euro schlug ein Käufer bei dem detailreichen Werk zu (Taxe 12.000 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Galerie Bassenge

Erdener Straße 5a

DE-14193 Berlin

Telefon:+49 (030) 893 80 290

Telefax:+49 (030) 891 80 25

E-Mail: info@bassenge.com



29.01.2013

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Kira Graser

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