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Der nackte Mann nun auch in Linz

In Wien heißt die Ausstellung „Nackte Männer. Von 1800 bis heute“, in Linz „Der nackte Mann“. Hat das Leopold Museum schon im Vorfeld mit seiner Schau zum männlichen Körper in der Kunst wegen des gewählten Plakatmotivs einigen Wirbel erzeugt, blieb es im Lentos Kunstmuseum bisher ziemlich ruhig. Dabei behandeln beide Ausstellungen dasselbe Thema, und die österreichische Presse hat schon zu Genüge darüber sinniert, ob hier unkollegiales Abkupfern seitens des etwas jünger mit der Materie beschäftigten Leopold Museums vorliegt. Nun ist das Wiener Haus vorgeprescht und schon seit dem vergangenen Wochenende tätig. Das Lentos gesellt sich mit seinem Überblick ab morgen dazu und fährt mit rund 300 Exponaten von mehr als 200 Künstlern eine Materialfülle zur männlichen Nacktheit auf.

„Der nackte Mann ist unsichtbar. Hat uns der männliche Körper nichts zu sagen? Im Gegenteil.“ Diesen Gedanken haben die drei Kuratorinnen Sabine Fellner, Elisabeth Nowak-Thaller und Stella Rollig ihrem Ausstellungskonzept vorangestellt. Die Linzer Ausstellung will erzählen, wie der Mann sich seit dem letzten Jahrhundert neu erfindet, wie er sich seiner Nacktheit stellt und wie selbstbewusste Künstlerinnen sich dieses Sujet erobert haben, das ihnen lange verboten war. Während sich die Wiener Schau an 200 Jahren kunstgeschichtlicher Entwicklung auffädelt, geht das Lentos inhaltlich an die Sache heran und hat die Arbeiten von Egon Schiele bis Ron Mueck, von Lovis Corinth bis Matthew Barney, von Käthe Kollwitz bis Katarzyna Kozyra oder von Paula Modersohn-Becker bis Elke Krystufek in zwölf Kapiteln unterteilt und mit „Akt“, „Ich“, „Alter“, „Knabe“, „Adam“, „Schwul“, „hüllenlos“, „Schmerz“, „Pose“, „Bizeps“, „Penis“ und „Herrschaft“ überschrieben.

War der nackte Mann über Jahrhunderte nur als mythologischer Held oder christlicher Märtyrer darstellbar, verändert die erste große Krise der männlichen Identität um 1900 den Blick auf den Männerakt. Für die Künstler der Moderne wird der jeder Rolle entkleidete, nackte Körper zum Mittel der Selbstbefragung und zum Bedeutungsträger gesellschaftspolitischer Erneuerung. Von diesem Zeitpunkt an folgt die Ausstellung dem nackten Mann durch das 20ste und 21ste Jahrhundert, durch Krisen der Identität und Phasen der Souveränität, spürt Versuche der Dekonstruktion von traditionellen Männlichkeitsbildern und die Suche nach Alternativen auf, zeigt die Auseinandersetzung mit Schwäche und Verletzlichkeit, illustriert den Blick des Begehrens und die erotische Pose.

Die Ausstellung „Der nackte Mann“ läuft vom 26. Oktober bis zum 17. Februar 2013. Das Lentos Kunstmuseum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. An Heiligabend, am ersten Weihnachtsfeiertag und an Silvester bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Der Katalog kostet im Museum 35 Euro.

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4020 Linz

Telefon: +43 (0)732 – 70 70 36 00
Telefax: +43 (0)732 – 70 70 36 04

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


26.10.2012, Der nackte Mann

Bei:


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Bericht:


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