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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Alte und Neuere Meister bei Karl & Faber in München

Frühe Reife



Samuel van Hoogstraten, Vanitas-Stillleben mit nachdenkendem jungen Mann, um 1645

Samuel van Hoogstraten, Vanitas-Stillleben mit nachdenkendem jungen Mann, um 1645

So jung und schon so altersweise – wohl kaum mehr als 18 Jahre zählte Samuel van Hoogstraten, als er sein Vanitas-Stillleben mit einem Konterfei seines nachdenklichen Selbst am Fenster malte. Mitte der 1640er Jahre muss das – zumindest nach Meinung der älteren Kunstwissenschaft – gewesen sein, als Hoogstraten noch im Atelier Rembrandts arbeitete. Etwas zurückversetzt im abgedunkelten Hintergrund hat er sich dargestellt, derweil sich auf einem Tisch am vorderen Bühnenrand ein Allerlei aus Symbolen der Vergänglichkeit regelrecht auftürmt: Ein Streichinstrument, Notenblätter, ein alter Foliant, Uhr, Globus, eine Zeichnung, Pinsel und – sogar fast ein wenig makaber – der Torso eines drallen Putto weisen den Betrachter unmissverständlich auf die Nichtigkeit alles irdischen Seins hin. Einen hohen Preis hat das Gemälde auf dieser Welt allerdings durchaus: Für 30.000 bis 40.000 Euro gelangt es auf der kommenden Versteigerung Alter und Neuerer Meister bei Karl & Faber in München zum Aufruf, eingeliefert aus einer deutschen Privatsammlung.


Alte Meister

Den Beginn der Veranstaltung am 26. Oktober bestreitet wie gewohnt die alte Druckgrafik. Nur sechs mal fünf Zentimeter misst ein spätgotischer Einblattholzschnitt mit Christus am Ölberg, dessen fast archaisch-zackige Zeichnung durch eine alte Kolorierung etwas weicher gestimmt wird (Taxe 4.000 EUR). Von Albrecht Dürer gibt es diesmal nur ein Blatt: Die Eisenradierung „Die Landschaft mit Kanone“ aus dem Jahr 1518 liegt für 2.000 Euro bereit. Auch Rembrandt mischt diesmal nur mit zwei Arbeiten mit, darunter die Bildnisradierung „Jacob Haaringh (der junge Haaringh)“ von 1655, die ebenfalls 2.000 Euro kosten soll. Vier Losnummern sind für Adriaen van Ostade reserviert, mit dabei die Innenansicht einer klapprigen Scheune aus dem Jahr 1647 für 1.200 Euro.

Deutlich mehr Arbeiten steuert Christian Wilhelm Ernst Dietrich bei, etwa die 13 Radierungen mit Darstellungen zum Leben Jesu und von Heiligen, die trotz ihrer Seltenheit nicht mehr als 900 Euro einfahren sollen. Die barocke Suite erweitern zudem Stefano della Bella mit dem kontrastreichen Frühdruck „Le Florentin à la Chasse“ um 1650 (Taxe 300 EUR) oder seinem „Konstantinsbogen in Rom“ (Taxe 500 EUR), Simone Cantarini und Lorenzo Loli mit zwei Radierungen der heiligen Familie samt Johannesknaben für 600 Euro und 400 Euro oder Paul Troger mit seiner Vorstellung antiker Ruinen um 1730/40 (Taxe 600 EUR). Für den Klassizismus und die frühe Romantik stehen dann schon Albert Christoph Dies’ Radierung „Ponte Lupo a Tivoli“ von 1792 und drei Blätter mit verschiedenen deutschen Landschaften des Sachsen Christoph Nathe (Taxen je 500 EUR). Zum Selberdrucken gibt es den originalen Holzdruckstock von Hans Weiditz’ Illustration zur deutschen Ausgabe von „De inventoribus rerum“ des italienischen Humanisten Polydor Vergil aus dem Jahr 1537, einem wahren Bestseller der europäischen Renaissanceliteratur (Taxe 4.500 bis 5.000 EUR).

Aus der erlesenen Zeichnungsofferte sticht vor allem Hans Sebald Behams Kohlebildnis Maximilians I. hervor, ein Frühwerk des Nürnberger Künstlers aus der späten Lebenszeit des Kaisers um 1519 (Taxe 15.000 bis 17.000 EUR). Unbekannt ist der Zeichner einer hervorragenden Darstellung Christi am Kreuz, die wohl gleichzeitig mit Behams Bildnis ebenfalls im süddeutschen Raum entstand (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Etwas später soll Jacob Savery I. eine flämische Fantasielandschaft mit Burg und einem Dorf am See fein mit Sepiafeder auf Bütten gebannt haben (Taxe 2.000 EUR). Die reiche Barockofferte ist unter anderem mit Daniel Seiters grauenvoller „Schindung des Marsyas“ (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR), Michele Marieschis Federskizze von vier Männern auf einer Brücke in Venedig (Taxe 1.500 EUR) und Johann Georg Dieffenbrunners Freskoentwurf einer „Herzpresse Jesu“ für die Wallfahrtskirche in Violau bei Augsburg gut bestückt (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR).

Aus bayerischem Adelsbesitz stammen insgesamt sechs entzückende Damenbildnisse aus der Schule des französischen Rokokomalers François Boucher. Die Pastelle sind in drei Losnummern zu je 3.600 bis 4.000 Euro aufgeteilt. Als Tiermaler jener Epoche tat sich der Schwabe Johann Elias Ridinger hervor. Von ihm stammen die beiden dramatischen Kreidezeichnungen eines Europäischen Adlers und desselben Vogels im Kampf mit einer Wildgans von 1743 für jeweils 2.300 Euro. Als Rokokokünstler mit ausgezeichneten Qualitäten erweist sich der Münchner Bartholomäus Ignaz Weiss in seiner Anbetung der Hirten (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). Sowohl thematisch, als auch formal ist Daniel Nikolaus Chodowiecki in seiner Zeichnung einer fürsorgenden Mutter mit Kind auf dem Schoß von 1769 schon einen Schritt weiter zum aufgeklärten Klassizismus gegangen. An diesem Übergang stehen zudem Christoph Heinrich Knieps zwei südliche Küstenlandschaften in Tuschfederaquarell von 1788 für jeweils 4.000 bis 5.000 Euro oder Peter Anton von Verschaffelts Skulpturenentwurf eines stehenden Pilgers in antiker Gewandung für 900 Euro.

Neben Hoogstraten treten unter den alten Niederländern auch Adriaen van der Werff mit einer Allegorie der Musik (Taxe 7.000 bis 10.000 EUR), Jan de Lagoor mit einer Haarlemer Hügellandschaft samt dichter Baumgruppe im Vordergrund (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR) und wohl Adriaen de Gryef mit einem Jagdstillleben samt zufriedenem Jäger für 5.000 bis 6.000 Euro als Maler hervor. Äußerst lebendig nahm Jan Miense Molenaer um 1629/31 einen fröhlichen Lautenspieler in einer Schenke auf (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Derselbe Meister trieb sich mehr als zwanzig Jahre später, 1652, nochmals in einer Wirtshausstube mit Kartenspielern und munteren Zechern herum (Taxe 7.000 bis 10.000 EUR). Dem Umkreis des Darmstädter Hofmalers Johann Conrad Seekatz wird eine qualitätvolle Darstellung der wundersamen Brotvermehrung zugewiesen: Vielfigurenstück und klassische Ideallandschaft sind hier wirkungsvoll miteinander kombiniert (Taxe 12.000 bis 14.000 EUR). Der schwäbisch-schweizerische Rokokomaler Joseph Esperlin stattete in den 1760er Jahren das Wildtsche Haus in Basel aus. Hier soll die Supraporte mit einer alttestamentlichen Szene, wohl David und Bathseba in einem Feldlager, ursprünglich beheimatet gewesen sein (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR).

Neuere Meister

Auch das 19te Jahrhundert ist reich vertreten, etwa mit zwei fein ausgeführten Stillleben samt Früchten und toten Vögeln von Sebastian Wegmayr (Taxe je 4.000 bis 5.000 EUR), einer beschaulichen Sommerlandschaft samt Spaziergängern und Bauern bei der Feldarbeit von Andreas Achenbach aus dem Jahr 1849 (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR) oder Carl Eberts ebenso geruhsamer Tätigkeit der „Kühe an der Waldtränke“ von 1877 (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). In biedermeierliche Beschaulichkeit versetzt Lorenzo Quaglio d.J. 1832 den Betrachter, wenn er mit fast naivem Zugriff den Besuch eines Jägers bei seinem Dirndl an einer Berghütte auf der Alm schildert. Werden hier bereits 16.000 bis 18.000 Euro erwartet, so wird es mit 20.000 bis 25.000 Euro noch teurer bei Hans Thomas schöner, gleichwohl auch schon farblich verfremdeter „Phantasielandschaft (Landschaft am Oberrhein)“ von 1903. Mit 25.000 bis 30.000 Euro schlägt Carl Spitzwegs auf eine Zigarrenkiste geworfene Ölskizze rastender Zigeuner von circa 1875 zu Buche. Auf den Franzosen Eugène Delacroix bezieht sich Anselm Feuerbachs Ölbild „Die Dante-Barke“, ein frühes Studienprodukt des angehenden Meisters, entstanden als Folge einer Paris-Reise 1851/52 (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR). Ebenso teuer ist Salvatore Candidos abendlicher Blick auf den Porto Mergellina in der Bucht von Neapel aus dem Jahr 1844.

Die Arbeiten auf Papier des 19ten Jahrhunderts haben Karl & Faber in eine eigene Sektion ausgelagert, die neben vielen gefälligen Landschaftsstudien wie die Simon Warnberger zugeschriebene „Schleifmühle bei Ohlstadt“ (Taxe 1.400 EUR) auch einige bemerkenswerte szenische Darstellungen enthält. Friedrich Overbecks „Versöhnung Esaus und Jakobs“ gehört dazu: Der fast achtzigjährige Künstler erinnerte sich 1866 hier noch einmal an seine nazarenischen Jugendjahre. Ungebrochen scheint die Kraft, kompromisslos aber auch die Überzeugung, mit der Overbeck an seine alten Ideen glaubte (Taxe 14.000 bis 15.000 EUR). Zu ihm treten teil in fast identischer Bildsprache Moritz von Schwind mit seinem Entwurf zu dem Gemälde „Der erste Spatenstich“ um 1865 (Taxe 1.200 EUR), Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld mit einem sanften Kinderbildnis im Garten um 1815 (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR) oder Adrian Ludwig Richter, der für das Titelblatt der Sammlung „Alte und neue Studentenlieder“ seine Bleistiftzeichnung „Studenten mit dem Harfner bei Wein“ erstellte (Taxe 2.300 EUR).

Noch ins Jahr 1795 datiert Johann Georg von Dillis’ zartes Aquarell eines Jägers mit seinen Hunden beim Pfeiferauchen unter einem Baum (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR). Am anderen Ende des Jahrhunderts treten etwa Daniel Israel und sein bärtiger Mann sowie Karl Mediz und seine vier Frauenbildnisse als eindrucksvolle Portraitschilderungen an (Taxe je 1.000 EUR). Ludwig Passini steuert das fast fotografisch genau ausgeführte Aquarell einer jungen Venezianerin am Brunnen von 1891 bei (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). In südliche Gefilde zog es zudem Johann Michael Wittmer, als er 1832 die „Rovine dei Palazzi dei Cesari sul monte Paladino“ in Rom als Zeichnung aufnahm (Taxe 1.000 EUR), ebenso Carl Wuttke 1889 nach „Corfu“. Hieraus formte der Münchner Maler dann eine idyllische Landschaftsgrisaille (Taxe 1.500 EUR). Interesse bei Naturfreunden werden vielleicht vier exakte Abkonterfakturen verschiedener Pflanzen finden, die Edouard Maubert Ende der 1850er Jahre als Aquarelle für Jean Jules Lindens „Pescatorea – Iconographie des Orchidées“ erstellte (Taxe 4.500 bis 5.500 EUR).

Die Auktion beginnt am 26. Oktober um 11 Uhr. Die Vorbesichtigung läuft noch bis zum 24. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr, am 25. Oktober von 10 bis 14 Uhr.

Kontakt:

Karl & Faber Auktionen

Amiraplatz 3

DE-80333 München

Telefon:+49 (089) 24 22 870

Telefon:+49 (089) 221865

Telefax:+49 (089) 22 83 350

E-Mail: info@karlundfaber.de



22.10.2012

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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