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Im Düsseldorfer Museum Kunst Palast stellt eine informative Schau den spanischen Maler El Greco und dessen Nachwirkung vor

Ein bizarrer Vorbote der Moderne



El Greco, Entkleidung Christi (El Espolio), 1580-1595

El Greco, Entkleidung Christi (El Espolio), 1580-1595

Christus steht im Zentrum der Komposition, gewandet in bonbonfarbenem Rot, umgeben von Soldaten und Schergen. Einer ist bereits dabei, ihm das Gewand vom Leib zu reißen. Es spiegelt sich in der blank polierten Rüstung des linken Nachbarn. Männerköpfe überragen im Hintergrund das Haupt Christi, links vorne beobachten Frauen die Szene. Auffallend gelängt zeigen sich die Proportionen der Figuren. Rote, gelbe, grüne Gewänder sowie Muskeln in hellem Inkarnat leuchten kalt vor schwarzblauen Zonen und mystischem Hintergrund, was den Hell-Dunkel-Kontrast steigert. Bereits die Motivwahl findet sich selten und scheint extravagant. All diese Aspekte werden von den Auftraggebern ebenso kritisiert wie der Duktus insgesamt. In der Bildenden Kunst wurde die „Entkleidung Christi“ recht selten thematisiert. Zwischen 1577 und 1579 malt El Greco im Auftrag des Domkapitels der Kathedrale von Toledo speziell diese Szene. Sie war für das „Vestuario“ vorgesehen, den Raum, in dem sich Priester vor der Messe umkleiden.


Die hier beschriebene und in der Düsseldorfer Schau „El Greco und die Moderne“ vorgestellte Fassung gilt als besonders qualitätvoll; sie lässt an frühe byzantinische Darstellungen der Gefangennahme Jesu denken und gehört zum Bestand der Alten Pinakothek in München. Der seinerzeit neue Direktor der Staatlichen Galerien in Bayern, Hugo von Tschudi, erwirbt das Werk 1909 und integriert es in die ständige Schausammlung. Für die Wiederentdeckung El Grecos in Deutschland ist dieses Gemälde daher bedeutsam. Schon der deutsche Kunsthistoriker Carl Justi leitet mit Erwerbungen und Aufsätzen in den 1870er Jahren die Entdeckung El Grecos ein. Doch Hugo von Tschudi präsentiert die neu erworbene „Entkleidung Christi“ 1911 im Kontext einer Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Marczell von Nemes, die weitere Bilder El Grecos enthält. Diese werden zusammen mit Werken der Moderne platziert, was Nemes den Ruf eines neuen „Kunstsammlertyps“ einbringt.

Zeitgleich wird mit dem Gemälde „Laokoon“ ein weiteres bedeutendes Werk El Grecos in München von 1911 bis 1913 erstmals öffentlich gezeigt, das nun ebenfalls aus der Washingtoner National Gallery den Weg nach Düsseldorf gefunden hat. Es trägt das Schicksal von Laokoon und seinen Söhnen vor, angeregt durch die 1506 ausgegrabene gleichnamige antike Skulptur. El Greco aber setzt sich abermals vom historischen Vorbild ab, indem er Toledo und nicht Troja im Hintergrund lokalisiert. In dem zwischen 1610 und 1614 entstandenen Bild dominieren die kreisförmigen Windungen von Schlangen, denen bewegte Figuren antworten. Rhythmische Aktionen der Körper werden zum Ereignis.

Zeitgleich zu den Präsentationen der Werke El Grecos findet in München die erste Ausstellung des „Blauen Reiters“ statt. Der Kunstmäzen Bernhard Koehler erwirbt aus dieser Ausstellung aber nicht nur Robert Delaunays Gemälde „Tour Eiffel“, sondern aus der Sammlung Nemes auch El Grecos „Johannes der Täufer“. Beide Bilder werden 1912 im Almanach „Der Blaue Reiter“ auf einer Doppelseite nebeneinander abgebildet. So kommen El Greco und die Moderne erstmals zusammen. Franz Marc hält im Vorwort fest: „Wir verweisen gerne und mit Betonung auf den Fall El Greco, weil die Glorifikation dieses großen Meisters im engsten Zusammenhang mit dem Aufblühen unserer neuen Kunstideen steht.“ Nach rund 300 Jahren ist El Greco wiederentdeckt als jemand, der sich deutlich emotional von seinem künstlerischen Umfeld absetzt und seinen eigenen Weg geht, was auch Expressionisten intendieren.

Die von Werken El Grecos ausgehende Faszination und Befruchtung der künstlerischen Avantgarde kurz nach 1900 sowie die Rezeption El Grecos durch die deutsche Kunstgeschichte sind neben der Präsentation veritabler Arbeiten aus allen Schaffensepochen des Künstlers die wesentlichen Intentionen der derzeitigen Schau im Düsseldorfer Museum Kunst Palast. Dabei kommt es nicht von ungefähr, dass diese hier und nicht in München stattfindet. 1912, also vor genau einhundert Jahren, stellt die Städtische Kunsthalle Düsseldorf die Kunstsammlung des Ungarn Marczell von Nemes und damit zehn Gemälde von El Greco vor. Im Sommer 1912 verknüpfen die Verantwortlichen der berühmten Sonderbund-Ausstellung im nahen Köln ein fulminantes Werk El Grecos mit Arbeiten von Vincent van Gogh und Pablo Picasso. Auch im Rheinland befördert die El Greco-Begeisterung den Durchbruch der Moderne.

Seine monumentalen, in Form und Figur ausdrucksstarken Darstellungen entsprechen dem expressionistischen Hang zur Transformation der Realität und zum Ausdruck innerer Gefühlslagen. Zahlreiche Künstler verarbeiten seine Handschrift, setzen sie in freistehenden Einzelfiguren von Leidenden, Büßern oder Heiligen vor dem Hintergrund theatralischer Landschaften in dramatischer Farbigkeit um. Neben „Laokoon“ ist auch El Grecos diesbezüglich einflussreichstes Werk, nämlich „Die Öffnung des fünften Siegels“, in Düsseldorf zu bewundern. Die hier vorzufindende einzigartige Verbindung gestenreicher Ignudi mit Stoffdraperien, die ein gewisses Eigenleben entfalten, erinnert an Dekorationssysteme Michelangelos für das Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle. Der dem 1614 vollendeten Werk zueigne, betont visionär-ekstatische Spätstil mit überdeutlichen Entdehnungen lang gestreckter Gestalten, gleißend grell aufleuchtenden Farben mit grauen Grundtönen und undefinierbar geheimnisvollen Hintergründen verkörpert formal den Zeitstil des Manierismus in ungeahnter religiöser Vertiefung sowie visionärer Kraft.

Szenen in Gemälden Walter Opheys, Carlo Menses oder Josef Eberz’ greifen dezidiert diese dramatische Farbigkeit sowie Figuren- und Landschaftskonstellationen auf. Pablo Picasso verwendete „Die Öffnung des fünften Siegels“ in mehrfacher Hinsicht als Modell für sein berühmtes, den Kubismus präludierendes Bild „Les Demoiselles d’Avignon“. Fahles, irreales Leuchten, suggestiv steigernde Hell-Dunkel-Kontraste, unruhig zuckende Pinselführungen und nervös aufleuchtende Weißhöhungen in Bildern Oskar Kokoschkas legen in der Ausstellung abermals evident El Grecos Einflüsse offen.

Der Ausstellungsbogen spannt sich zwischen den Gemälden „Die Öffnung des fünften Siegels“ und der „Entkleidung Christi“. Auf dunklen Wänden sind inmitten zweier Ausstellungssäle 47 El Greco zuzuordnende Werke versammelt: 31 stammen nachweislich gesichert von ihm allein, zehn aus seiner Werkstatt, Schule oder werden ihm zugeschrieben, drei sind Gemeinschaftsarbeiten mit seinem Sohn und drei mit seinem Werkstattassistenten Diego de Astor. An den Außenwänden auf hellen Flächen sind diesen Werken 109 Arbeiten von 36 Künstlern der klassischen Moderne dialogisch zugeordnet, um die von El Greco ausgehenden Inspirationen genau überprüfen zu können.

Doch neben dem Dialog gestaltet sich zunächst El Grecos Werkauswahl für sich genommen höchst aufschlussreich. Geboren 1541 als Domenikos Theotokopoulos auf der seinerzeit zur Republik Venedig gehörenden Insel Kreta, wo er bereits zum Meister ausgebildet sein soll, führt sein Weg zunächst nach Venedig. Hier arbeitet er Schüler Tizians, malt Ikonen, wird von Tintoretto und Bassano beeinflusst. Über Rom, wo er Werke Michelangelos studiert, gelangt er um 1576 nach Spanien. Hier wird er „Der Grieche“, El Greco, genannt. Die Hoffung des in Toledo ansässigen Künstlers, eine Anstellung als Hofmaler am Hofe König Philipp II. zu erlangen, zerschlägt sich, da dem Herrscher El Grecos 1580/82 im Escorial geschaffene Bilder nicht gefallen. Bis zu seinem Tod am 7. April 1614 arbeitet er dann an der Reifung seines visionären manieristischen Stils in Toledo, dessen Bürgerrecht er 1589 erlangt.

Übersteigerte, gelängte Figuren, ins Endlose ausgreifende Bildräume, traumartige Landschaften, das unwirklich, unruhig flackernden Licht, fahlgraues Kolorit, aus dem wenige Buntfarben suggestiv grell aufleuchten, und emotionale Gesichtsausdrücke zeichnen das Spätwerk aus. Schon zu Lebzeiten muss er viel Kritik und Anfeindungen erfahren. „Absurde Karikaturen“ klagt der Direktor des Museo del Prado noch 1881 über die Anweisung, El Grecos Werke aufzubewahren. 1902 findet im Prado dann die erste monografische El Greco-Ausstellung mit 84 Werken statt. Dem deutschsprachigen Publikum wird er 1910 durch das vom Kunsthistoriker und Schriftsteller Julius Meier-Graefe veröffentliche Tagebuch „Spanische Reise“ bekannt, in dem jener über die ihn stark beeindruckenden Gemälde El Grecos berichtet.

Die Werkauswahl in Düsseldorf setzt ein mit einer um 1565 gemalten Ikone El Grecos als frühestem Werk. Die strenge Frontalität der Muttergottes stößt mit dynamisch eingefügten Engeln zusammen. Das kurze Zeit später entstandene Abendmahl zeigt seltsame Schwebezustände von Figuren. Von da ab beschreitet der Maler immer stärker eigene Wege. Der Ausstellungsparcours führt vorbei an Werken der Apostelserie aus den Jahren zwischen 1600 und 1614. Anders als die spanischen Traditionalisten stellt El Greco die Heiligen nicht vor einen goldenen Hintergrund, sondern situiert sie vor dunklem, abstraktem Diesseits. Ungewohnt ist auch Individualisierungsgrad der Apostel. Ausdrucksstarke Gesichtzüge wirken abnorm monumentalisiert, völlig anders als die eher schematischen Sujets byzantinischer Tradition. Dynamische Körperdrehungen und expressive Faltenwürfe verstärken die ausgeprägte Körperlichkeit.

Mannigfach porträtiert El Greco auch den heiligen Franziskus. Ein frühes Bild dieser Serie mit klassischem Aufbau, detaillierter Ausschmückung und Landschaft verdeutlich die Differenz zu späteren Werken. Zu den Höhepunkten zählen Bildnisse der Heiligen Jakobi. Lang gestreckte Halbfiguren, klar akzentuiert vor dunklen, unbestimmbaren Kulissen, und gleißend farbige Tuniken oder Umhänge verdeutlichen, mit welch irrealer formaler Monumentalität sowie dynamischer Ausdrucksstärke El Greco zwischen 1600 und 1614 Gemälde ausarbeitet. Besonders der jüngere Jakobus, in skizzenhafter, energievoller Komposition gefasst, besticht befremdlich durch die überdehnten Finger an der als Gesprächsgebärde ausgestreckten rechten Hand.

An den Saalaußenwänden versammeln sich korrespondierend die Bilder klassisch-moderner Meister. So besteht die Möglichkeit, El Grecos „Laokoon“ mit Ludwig Meidners Arbeit „Drei Klagende in der Apokalyptischen Landschaft“ zu vergleichen oder Verbindungen zwischen Max Beckmanns Kreuzabnahme und El Grecos „Entkleidung Christi“ zu suchen. Viele bedeutende Werke moderner Künstler, allen voran allein 13 von Wilhelm Lehmbruck oder neun von Heinrich Nauen sowie weitere von Robert Delaunay, Pablo Picasso, Paul Cézanne, Karl Hofer, August Macke, Oskar Kokoschka oder Franz Marc bereichern die Schau. In Verbindung mit der fulminanten Wuppertaler Schau zur Historie der Berliner Galerie „Der Sturm“ und der im Sommer folgenden großen Ausstellung über den Sonderbund in Köln bietet das Rheinland derzeit einen unvergleichlichen Einblick in die Entfaltung moderner Kunst. Zugleich gebührt Düsseldorf das Verdienst, die erste vornehmlich El Greco gewidmete Ausstellung in Deutschland auszurichten. Zu den Kosten von rund drei Millionen Euro steuert allein die Landeshauptstadt stolze 1,7 Millionen Euro bei. Im Jahr 2014, zum 400sten Todestag des Malers, wird El Greco wieder mit Retrospektiven in Toledo und Madrid geehrt werden.

Die Ausstellung „El Greco und die Moderne“ ist noch bis zum 12. August zu besichtigen. Das Museum Kunst Palast hat täglich von 10 bis 20 Uhr, donnerstags und samstags zusätzlich bis 21 Uhr, montags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, am Wochenende 14 Euro bzw. 12 Euro. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der an der Museumskasse 39,90 Euro kostet.

Kontakt:

Museum Kunst Palast

Ehrenhof 4-5

DE-40479 Düsseldorf

Telefon:+49 (0211) 566 42 100

Telefax:+49 (0211) 566 42 906

E-Mail: info@museum-kunst-palast.de



22.07.2012

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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