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Barockes Markgräfliches Opernhaus auf der UNESCO-Liste

Neues Weltkulturerbe in Bayreuth



Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth ist nun Weltkulturerbe der UNESCO

Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth ist nun Weltkulturerbe der UNESCO

Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth gehört seit dem 30. Juni zum Weltkulturerbe der UNESCO. Bei seiner Sitzung in St. Petersburg hat das zuständige Komitee der Aufnahme des barocken Opernhauses auf die Liste zugestimmt. Laut Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission wurde das Opernhaus als „einzigartiges Monument der europäischen Fest- und Musikkultur des Barock“ gewürdigt. Es sei „eines der wichtigsten architektonischen Zeugnisse der absolutistischen Gesellschaft im 18. Jahrhundert und in seiner ursprünglichen Form und Gestalt unverändert erhalten“.


Erbaut wurde das Opernhaus Bayreuth von 1746 bis 1748 von den damals europaweit führenden Theaterarchitekten Carlo und Giuseppe Galli Bibiena im Auftrag des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach. Es repräsentiert den Typus des höfischen Festraumes der absolutistischen Gesellschaft. Zu seiner Zeit war es in Größe und Pracht nur vergleichbar mit Häusern in Wien, Dresden, Paris oder Venedig. Das Opernhaus ist ein ganz aus Holz gebautes Logentheater mit bemalter Leinwand. Wegen seiner stuckierten, geschnitzten und gemalten Dekoration gilt es weltweit als einzigartig. Es ist eine der wenigen Spielstätten, an der die Kunstgattung der „Opera seria“ authentisch erfahren werden kann. Bis heute wird das Theater für Oper und musikalische Veranstaltungen genutzt. Allerdings ist das neue Weltkulturerbe vorerst nicht zu besichtigen: Für 18,7 Millionen Euro restauriert der Freistaat Bayern in den nächsten Jahren das Gebäude grundlegend.

Das UNESCO-Welterbekomitee tagt bis zum 6. Juli in St. Petersburg. Das Gremium, dem Experten aus 21 Ländern angehören, prüft jährlich, welche von den Mitgliedstaaten vorgeschlagenen Stätten in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufgenommen werden. In diesem Jahr lagen dem Komitee insgesamt 33 Nominierungsanträge vor, davon wurden 26 Stätten neu in die Liste des Welterbes aufgenommen. Weltweit stehen nun 962 Stätten auf der UNESCO-Liste: 745 Kulturerbestätten und 188 Naturerbestätten. 29 Stätten zählen sowohl zum Kultur- als auch zum Naturerbe. Erstmals sind die Republik Kongo, Palau, Palästina und Tschad in der Liste vertreten.

Die Geburtskirche Jesu Christi in Palästina wurde wegen ihres schlechten Erhaltungszustands gleichzeitig in die „Liste des gefährdeten Welterbes“ gesetzt. Vier weitere Stätten hat das Komitee als „besonders gefährdet“ eingestuft: die historische Hafenstadt Liverpool in Großbritannien, die Moscheen, Mausoleen und Friedhöfe von Timbuktu, das Grabmal von Askia in Mali sowie die Festungen Portobello und San Lorenzo an der karibischen Küste in Panama. Zwei Stätten wurden von der Liste des bedrohten Welterbes gestrichen: die Festung und Shalimar-Gärten in Lahore, Pakistan, und die Reisterrassen in den philippinischen Kordilleren. Auf der Liste des gefährdeten Welterbes stehen jetzt insgesamt 38 Stätten. Als Reaktion auf die Aufnahme der Denkmäler Timbuktus in die Liste wurden in der historischen Stadt bereits mehrere Gräber islamischer Heiliger von gewalttätigen Islamisten zerstört.

Die UNESCO-Welterbekonvention ist seit 40 Jahren das international bedeutendste Instrument zum Schutz des Kultur- und Naturerbes. Seit 1972 haben den Vertrag 189 Staaten unterzeichnet, wovon 157 auf der Welterbeliste repräsentiert sind. Kriterien für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe sind unter anderem der außergewöhnliche universelle Wert der Stätte sowie ein Managementplan, der den Erhalt für zukünftige Generationen sicherstellt.



08.07.2012

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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