Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 14.09.2019 Auktion 14. September 2019

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Heimbach für Coesfeld

Wolfgang Heimbach, Die Taufe Christi im Jordan, 1670er Jahre

Das Stadtmuseum Coesfeld kann sich über einen bedeutenden Neuzugang freuen. Am kommenden Freitag findet die feierliche Übergabe der „Taufe Christi im Jordan“ des norddeutschen Barockmalers Wolfgang Heimbach statt. Das Ölgemälde ist dem Spätwerk des Künstlers zuzuordnen, über dessen Leben die Archivalien nur spärlich Auskunft geben. Geboren wurde der gehörlose Maler und Zeichner um 1613 vermutlich in Ovelgönne in der Wesermarsch. Auch seine künstlerische Ausbildung erhielt Heimbach im protestantischen Norden. Schon bald aber stand er im Dienst einer Vielzahl fürstlicher Auftraggeber in ganz Europa: in den Niederlanden, in Wien, in Nachod und Prag, als Hofmaler des Grafen Anton Günther in Oldenburg und des Königs Friedrich II. in Kopenhagen. In Italien, wo er für die einflussreichen Familien Doria Pamphilj und die Medici arbeitete, konvertierte er zum Katholizismus. Als gefragter Porträt- und Genremaler fertigte Heimbach sogar Bildnisse der Königin Christina von Schweden und des Papstes Innozenz X. an.

Schließlich wirkte Wolfgang Heimbach nachweislich über zehn Jahre im Fürstbistum Münster, den überwiegenden Teil davon in Coesfeld, der zeitweiligen Residenzstadt des Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen (1606-1678). Dieser trieb nach dem Dreißigjährigen Krieg mit militärischen, aber auch mit Mitteln der barocken Bildpolitik die Gegenreformation und Rekatholisierung im Münsterland voran. Innerhalb Heimbachs Werk bildet die „Taufe Christi im Jordan“, in dem viele internationale Einflüsse ihren Niederschlag gefunden haben, einen wichtigen Baustein. In der Raumdisposition, in Figurenbildung und Kolorit verrät das Gemälde die Handschrift des bedeutenden Repräsentanten der norddeutschen Malerei des 17ten Jahrhunderts. Ausschlaggebend für den Ankauf war vor allem, dass das Bild signiert und mit der Ortsbezeichnung „Coesfelt“ versehen ist. Für die stadtgeschichtliche Sammlung bildet die Rückkehr des Gemäldes nach Coesfeld, die die Kulturstiftung der Länder, die Kunststiftung NRW, die Ernst von Siemens Kunststiftung, die VR-Bank Westmünsterland, die Kastell-Stiftung und die Münsteraner Firma Bernhard Knubel finanziell unterstützten, einen wertvollen Zugewinn und kunsthistorischen Höhepunkt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Variabilder:

Wolfgang Heimbach, Die Taufe Christi im Jordan, 1670er Jahre
Wolfgang Heimbach, Die Taufe Christi im Jordan, 1670er Jahre

Künstler:

Wolfgang Heimbach








News vom 22.08.2019

Udo Kittelmann verlässt Berlin

News von heute

Rachel Maclean in Wiesbaden

Rachel Maclean in Wiesbaden

Heinz Zander in Villingen-Schwenningen

Heinz Zander in Villingen-Schwenningen

News vom 22.08.2019

Schenkung für die Albertina

Schenkung für die Albertina

Humboldt in Altenburg und Umgebung

Humboldt in Altenburg und Umgebung

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Auktionshaus Stahl: Auktion 14. September 2019
https://www.auktionshaus-stahl.de/bericht.php





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce