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Charley Harpers außergewöhnliches Tierleben im Kunstverein in Hamburg

Im Panoptikum der einfachen Formen



Reduzieren auf das Wesentliche. So lautete die Devise des amerikanischen Grafikers Charley Harper (1922-2007). Die zahlreichen Siebdrucke mit Tierdarstellungen, die der Amerikaner während seiner jahrzehntelangen Karriere als Grafiker produzierte, sind reduziert auf Kreise, Kästchen, Kurven und gerade Linien. Doch genau dafür ist Harper berühmt. Sein vielfältiges Tierpanoptikum ist jetzt erstmals in einer institutionellen Einzelausstellung in Deutschland im Hamburger Kunstverein zu sehen. Es umfasst stolze Reiher mit elegant gebogenen Hälsen, abstrahierte Insekten, verspielte Leopardenjunge. Tiere in ihrer natürlichen, mal feindlichen, mal schützenden Umgebung waren die bevorzugten Motive des Naturfreundes Harper. In den USA kennt ihn jedes Kind. Die dortige Marketingmaschinerie verbreitet seine optimistischen Motive auf nahezu allen geeigneten Trägermedien: vom Briefpapier bis zur iPad-Hülle.


Der Farmersohn aus West Virginia lebte über 45 Jahre am Stadtrand von Cincinnati, Ohio. Hier studierte und lehrte er an der Kunstakademie. Hier knüpfte er auch frühe Kontakte zum Autokonzern Ford. Für dessen Lifestyle-Magazin „Ford Times“ arbeitete er seit 1954 als Illustrator. Bekannt wurde Charley Harper vor allem mit seinen überaus populären Tiersiebdrucken, aber auch mit seinen Plakaten für Nationalparks und Umweltverbände. Seine Inspiration bezog er seit seiner Kindheit aus intensiven Tierbeobachtungen, gelegentlichen Cross-Country-Trips mit seiner Frau Edie sowie aus Naturbüchern. Seinen geometrisch reduzierenden Hard Edge-Stil bezeichnete er selbst gern als „minimalen Realismus“. Beeinflusst von Kubismus, Minimal Art und Pop Art, konzentrierte sich Charley Harper zeitlebens auf die lebensfrohe Kombination von Farben und Formen, Mustern und Strukturen. Seine aufwändigen Siebdrucke fertigte er in der heimischen Kellerwerkstatt von Hand.

In Hamburg sind jetzt über 60 Tiersiebdrucke aus den Jahren 1956 bis 2007 in einer luftigen Hängung auf schwarzweißen Fototapeten mit Landschaftsmotiven zu sehen. Harpers humorvoll gereimte Titel wie „Beetle Battle“ oder „Lovey Dovey“ verweisen auf seine geradezu fürsorgliche Begeisterung für die Fauna. Kurzum: Der Öko-Grafiker mit dem Hang zur modernistisch inspirierten Reduktion ist eine echte Entdeckung.

Die Ausstellung „Charley Harper“ ist bis zum 11. September zu sehen. Der Kunstverein in Hamburg hat täglich außer montags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

Kontakt:

Kunstverein in Hamburg

Klosterwall 23

DE-20095 Hamburg

Telefax:+49 (040) 32 21 59

Telefon:+49 (040) 33 83 44

E-Mail: hamburg@kunstverein.de



15.07.2011

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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Veranstaltung vom:


25.06.2011, Charley Harper

Bei:


Kunstverein in Hamburg

Künstler:

Charley Harper










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