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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Alte und Neuere Meister sowie Kunsthandwerk bei Van Ham in Köln

Sturz in den Abgrund



Raden Sarief Bustaman Saleh Ben Jaggia, In letzter Not, 1842

Raden Sarief Bustaman Saleh Ben Jaggia, In letzter Not, 1842

Über Hügel und Täler, durch Wälder und Felder geht der Ritt des reichen Arabers unter abendlichem Himmel. Doch plötzlich stürzt ein großer Löwe aus dem Dickicht hervor, befällt mit Krallen und Zähnen den Schimmel, beißt sich an ihm fest, bevor das Pferd in fesselloser Panik in eine gewaltige Schlucht springt und samt dem wilden Angreifer in die Tiefe stürzt wie ein tosender Wasserfall im Hintergrund. Lediglich dem Reiter, der schon zuvor den Löwen mit seinem Säbel bearbeitet hat, gelingt es, sich am Ast eines Baumes festzukrallen und damit seinem sicheren Verderben zu entgehen. „In letzter Not“ ist denn auch der Titel dieses Bildes, in dem Natur und Kultur wie beschleunigte Atome aufeinanderprallen. Gemalt hat es Raden Sarief Bustaman Saleh Ben Jaggia, der vor genau zweihundert Jahren geborene javanische Fürstensohn, der 1829 als talentierter Künstler nach Holland kam und die wichtigste Phase seines Lebens in Dresden verbrachte. Hier entstand 1842 auch „In letzter Not“, sein bislang größtes bekanntes Gemälde.


Bereits kurze Zeit nach seiner Entstehung wurde die Leinwand für eine hohe Summe Geldes durch den Leipziger Kunstsammler Adolf Heinrich Schletter erworben. Später verschwand sie in einer anderen deutschen Privatsammlung und blieb unentdeckt, bis das Kölner Auktionshaus Van Ham sie als Einlieferung für seine Versteigerung alter und neuerer Meister am 13. Mai entgegennehmen konnte. Van Ham, ein regelrechter Raden-Experte, hat dafür einen hohen Preis veranschlagt: 400.000 bis 600.000 Euro soll die spannende und detailliert geschilderte Szene kosten. Damit ist Raden Saleh Ben Jaggias „In der Not“ das eindeutige Toplos der Auktion. Noch ein zweites aus seiner Hand bietet Van Ham an: einen Araber mit seinem sterbenden Pferd in der Wüste, entstanden mutmaßlich 1843 ebenfalls in Dresden. Vor knapp zwei Jahren schon einmal für 35.000 bis 36.000 Euro angeboten, sind für die deutlich kleinere Holztafel jetzt 20.000 bis 25.000 Euro angesetzt. Den zweiten Rang hinter Saleh nimmt Carl Spitzwegs „Angelnder Mönch“ ein, eine für seine Verhältnisse recht großformatige Leinwand aus den späten 1860er Jahren mit typischem verschmitztem Spitzweg-Motiv (Taxe 120.000 bis 140.000 EUR).

Neuere Meister

Reich ist auch die Auswahl an Landschaften der Romantik und des Realismus. Letzterer Richtung ist, obgleich schon 1833 entstanden, Johann Wilhelm Preyers sachlich-nüchtern ganz in braungrünen Farbtönen aufgenommene Waldlandschaft zuzuordnen (Taxe 13.500 bis 15.000 EUR), ersterer Bernhard Fries’ liebevoll erdichtete Waldlandschaft mit kleinem Flusslauf zwischen Felsen (Taxe 12.000 bis 14.000 EUR). Biedermeierliche Beschaulichkeit verkörpern Louis Gurlitts panoramaartig weite Sommerlandschaft in den Bergen (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR) und Willem Bodemans Sommerlandschaft mit einem Hütejungen vor einer alten Mühle, beide aus dem Jahr 1839 (Taxe 26.000 bis 28.000 EUR). Hermann David Salomon Corrodis sowohl zeichnerisch als auch farblich kraftvolle und kontrastreiche Ansicht „In der Lagune vor Venedig“ gehört bereits einer neuen Generation von Deutschrömern an – Arnold Böcklin scheint hier nicht weit zu sein (Taxe 13.000 bis 15.000 EUR). Hans Thoma reichert seine hügelige Wiesenlandschaft mit einem Hütemädchen samt Ziege an, was dem Gemälde eine märchenhafte Note verleiht (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR).

Bereits dem fortgeschrittenen Realismus ist Hugo Mühligs „Reifmorgen am Niederrhein“ mit fahrenden Kutschen zuzurechnen: So klar ist die die Wiedergabe, dass man den Frost des anbrechenden Tages zu spüren vermeint (Taxe 26.000 bis 28.000 EUR). Auch Max Clarenbach versteht es begnadet, die Wetterstimmungen in seinen Gemälden einzufangen: Die stille Kälte eines Wintertages an der Erft (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR) oder die warme Heiterkeit eines Sommertages wohl in Montabaur (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Als typischer Vertreter des deutschen Impressionismus tut sich Friedrich Stahl kund, wenn er 1899 die Regatta auf der Themse in Henley figurenreich ins Bild setzt (Taxe 9.000 bis 10.000 EUR). Auch für die Portraitkunst ist gesorgt. Biedermeierliche Klarheit spricht aus Johann Heinrich Richters Bildnis des Fürsten Maximilianowitsch Romanowsky von 1839 (Taxe 4.500 bis 5.000 EUR) oder dem des Reiseführerahnherrn Karl Baedeker von 1827 (Taxe 6.500 bis 7.000 EUR), schon expressive Kraft aus dem halbverschatteten Bildnis eines jungen Herrn vor einem Bücherregal, das Lucien Hector Jonas 1899 schnell auf die Leinwand brachte (Taxe 1.200 bis 1.500 EUR).

An Künstlern aus West- und Südeuropa haben sich nur wenige in die Auktion verirrt. An erster Stelle ist hier Jean-Baptiste Camille Corot zu nennen. Seine kleine Leinwand „Dinan-une porte de la ville“ fand sich 1875 in seinem Nachlass und wurde 1942 in einer Ausstellung in New York öffentlich gezeigt (Taxe 45.000 bis 55.000 EUR). Von Virgilio Narcisso Diaz de la Peña kommen fünf orientalische Kinder an einem Flussufer. Das ebenfalls kleinformatige Ölbild erinnert an galante Parkszenen der Rokokozeit (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR). Eine der wenigen Künstlerinnen ist Marie Bracquemond, die 1887 ihren jugendlichen Sohn Pierre beim Zeichnen von Blumen aufnahm. Vor drei Jahren war das Bild anlässlich der Ausstellung „Women impressionists“ in der Frankfurter Schirn und im Museum of Fine Art in San Francisco zu sehen (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Noch einmal orientalisch wird es mit dem Niederländer Rob Graafland und seinen Arabern samt Pferden an einem Flussufer aus dem Jahr 1901 (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR).

Alte Meister

Als Hauptwerk der Alten Meister ist eine weite Flusslandschaft mit einer Darstellung Christi und dem Hauptmann von Kapharnaum herausgestellt, die auch in zwei jüngeren Gutachten dem Niederländer David Vinckboons d.Ä. zugeschrieben wird. 140.000 bis 160.000 Euro möchte der österreichische Einlieferer für die großformatige Holztafel sehen. Auch sonst dominiert die niederländische Schule, doch bleibt es meist bei Zuschreibungen: Eine nur mäßig erhaltene, aber qualitätvolle Darstellung der Diana auf der Jagd verweist auf den Utrechter Maler Gerrit van Honthorst (Taxe 22.000 bis 25.000 EUR), der Bologneser Schule wird eine schöne Verbildlichung der heiligen Katharina mit weißer Lilie in der Hand zugeteilt (Taxe 45.000 bis 50.000 EUR), und Dirck Hals, der jüngere Bruder des berühmteren Frans Hals, soll für eine lustig musizierende Gesellschaft beim Austernschlemmen verantwortlich sein (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Auch Paul Bril kann als Urheber einer weiten Flusslandschaft mit Pilger und Engel in Öl auf Kupfer nur mit Vorbehalt in Anspruch genommen werden (Taxe 55.000 bis 60.000 EUR). Selbst eine jüngere Arbeit wie das Portrait eines Mädchens namens Emilie um 1800 ist nicht sicher zuzuordnen; genannt wird François-Guillaume Ménageot (Taxe 25.000 bis 28.000 EUR).

Sicher scheint dagegen die Autorschaft Claes Molenaers an einem Eisvergnügen im Schatten einer alten Befestigung: Der Haarlemer hat schließlich seine Signatur auf dem Bild hinterlassen (Taxe 25.000 bis 28.000 EUR). Das gleiche gilt für Pieter Nolpes schlichte Dorflandschaft mit Figurenstaffage von 1631 (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR) und für eine mythologische Szene in einer arkadischen Landschaft aus dem Jahr 1700 von Pieter Mulier d.J. (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR). Im Umkreis des vielbeschäftigten und von vielen Schülern und Epigonen umgebenen Hendrik van Balen d.Ä. entstand ein figurenreicher, aber etwas statisch gehandhabter Raub der Europa (Taxe 35.000 bis 38.000 EUR). Jacob van Strij orientierte sich noch im ausgehenden 18ten Jahrhundert an den italianisanten Malern seiner niederländischen Heimat, so auch bei seinen Hirten mit ihrem Vieh, die vor südländischen Ruinen eben eine Rast eingelegt haben (Taxe 8.000 bis 9.000 EUR).

Außerhalb der Niederlande sind vornehmlich zwei Werke zu nennen: Philipp Melanchthon war zu seiner Zeit so berühmt und geschätzt, dass die Werkstatt Lucas Cranach d.J. mit Anfragen nach Bildnissen des Humanisten und Kirchenreformers geradezu bestürmt wurde. Eines davon gelangt nun für 32.000 bis 35.000 Euro zum Aufruf. Die Bedeutung Jean-Antoine Watteaus schließlich äußert sich in einer galanten Parkszene, die sich der Rokokomanier des Franzosen anschließt, ohne freilich seine Qualität erreichen zu können (Taxe 35.000 bis 40.000 EUR). Aber auch Januarius Zicks Schäferszene mit Hirten an einem Brunnen aus den 1760er oder 1770er Jahren (Taxe 15.000 bis 17.000 EUR) oder die beiden Miniaturen mit der kumäischen Sybille und der Salome samt abgeschlagenen Johanneshaupt der wenig bekannten Florentiner Malerin Bianca Boni aus den Jahren um 1800 können überzeugen (Taxen je 1.000 bis 1.200 EUR).

Skulpturen und Papierarbeiten

Aus der kleinen Reihe von Skulpturen und Papierarbeiten ragen zwei Exemplare hervor. Zunächst ein Bronzeguss nach dem 1648/51 von Gian Lorenzo Bernini geschaffenen Vierströmebrunnen auf der Piazza Navona in Rom, entstanden wohl noch in der zweiten Hälfte des 17ten Jahrhunderts, allerdings aus bislang unbekanntem Anlass. Das knapp vierzig Zentimeter hohe, zum Teil beschädigte und fragmentierte Stück stammt aus dem Besitz des Diplomaten am russischen Kaiserhof Jakob von Danza, der infolge der Oktoberrevolution 1917 nach Deutschland floh und zwischen 1921 und 1943 erster Konservator des Kaiser-Friedrich-Museums in Berlin unter Wilhelm von Bode war. Nun möchte es sein Enkel für 50.000 bis 60.000 Euro abgeben.

Fast den gleichen Schätzpreis trägt Philipp Otto Runges schwarzer Scherenschnitt „Der Tempel des Glücks“, entstanden wohl in der Jugendzeit des großen Frühromantikers als ein Ausdruck ungetrübten, fast naiven Glaubens an das Gute und Schöne. Das erst jüngst wieder für die Forschung zugänglich gemachte Blatt ist durch seine Beteiligung an der Runge-Ausstellung 2010/11 in Hamburg und München geadelt. Dazu treten etwa noch die Carlo Maratta zugeschriebene Rötelzeichnung eines heiligen Mönchs, der seinen Ordensbrüdern auf Wolken erscheint (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR), Rembrandts Kupferstich „Christus vertreibt die Händler aus dem Tempel“ von 1635 (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR), Hans von Marées’ Aktstudie eines sich aufstützenden Jünglings (Taxe 1.200 bis 1.400 EUR) oder Friedrich August von Kaulbachs liebevolle Pastellmalerei einer Mutter mit ihrem kleinen Kind (Taxe 1.500 bis 1.700 EUR).

Kunsthandwerk Die wichtigste Rubrik des Kunsthandwerks sind die Möbel und Einrichtungsgegenstände. Ein mächtiger barocker Fassadenschrank um 1730 aus Regensburg mit feinen Elfenbeineinlagen (Taxe 35.000 bis 50.000 EUR), ein Braunschweiger Schreibschrank des frühen Klassizismus um 1780/90 ebenfalls mit Elfenbeinintarsien (Taxe 35.000 bis 40.000 EUR) und eine Pariser Kaminuhr mit Stier nach Modell von Robert Osmond oder Jean-Joseph de Saint-Germain um 1750 sind hier die teuersten Objekte (Taxe 33.000 bis 36.000 EUR). Die Mannheimer Werkstatt Peter Schmuckert als Fertiger zweier Biedermeier-Konsolen um 1820 ist durch einen Papieraufdruck auf der Rückseite eines der beiden Stücke belegt (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Sammler von Kleinkunstobjekten werden sich vielleicht für eine Pariser Miniaturdose um 1780 interessieren, die wohl von Jean-Joseph Barrière mit einer Fischereiszene emailliert wurde (Taxe 14.000 bis 16.000 EUR). Bereits auf der großen Thurn-und-Taxis-Auktion 1993 bei Sotheby’s waren sechs Dessertteller versteigert worden, die der Augsburger Silberschmied Bernhard Heinrich Weyhe 1755/57 für das Fürstenhaus schuf. Nun stehen sie für 18.000 bis 20.000 Euro erneut zur Verfügung. Die Eleganz des Klassizismus verbreiten ein Kerzenleuchterpaar mit Kordelzier des Würzburger Silberschmieds Georg Stephan Dörffer (Taxe 2.200 bis 2.500 EUR) oder die kleine runde Teekanne seines Augsburger Kollegen Johann Jakob Hermann Grabe, bei der der exaltiert geschwungene Holzhenkel besonders ins Auge sticht (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR). Aus der Keramiklabteilung ragen eine zylindrische Nürnberger Schraubflasche mit Zinnverschluss und blauem Floraldekor aus der ersten Hälfte des 18ten Jahrhunderts (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR), ein Exemplar aus Creußen mit Planetendekor von 1641 (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR) und ein großer Frechener Krug mit ausladender Wappenzier vom Anfang des 17ten Jahrhunderts heraus (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR).

Auch einige Jugendstilobjekte listet der Katalog, darunter aus der französischen Glasfirma Verreries Schneider in Epinay-sur-Seine die schöne hellblaue Vase „Cameo“ mit violetter Mohnblüte um 1923/25 für 7.500 bis 8.000 Euro. Eigentlich sollte Adolph Ambergs „Hochzeitszug“ 1905 zur Heirat des letzten preußischen Kronprinzen Wilhelm mit Cecilie zu Mecklenburg-Schwerin in Silber die Tafel zieren. Doch Kaiser Auguste lehnte ihn wegen seiner Freizügigkeit ab. Erst nachdem die Königliche Porzellanmanufaktur Berlin den Entwurf Ambergs aufgekauft hatte, gingen die 20 Figuren, zwei Kandelaber, Obstschalen und eine große Jardiniere ab 1909/10 in die Produktion. Van Ham kann daraus nun 17 der Figuren in unterschiedlichen Ausführungen zwischen 1910 und 1925 anbieten, mit den beiden Etrusker für 4.500 bis 5.000 Euro an der Spitze, gefolgt von dem Bräutigam zu Pferd bei 2.000 bis 2.500 Euro und der Braut auf dem Stier bei 1.500 bis 1.700 Euro. Als „Revolutionskeramik“ tritt Sergei Chekhonins große Schale der Staatlichen Porzellanmanufaktur St. Petersburg von 1921 auf. Denn auf der Fahne haben sich 17 Architekten der russischen Oktoberrevolution des Jahres 1917 verewigt (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR).

Einen eigenen Katalog widmet Van Ham einer Privatsammlung vergoldeter Bronzen aus der ersten Hälfte des 19ten Jahrhunderts. Die überwiegend im Empire-Stil gehaltenen Stücke wurden zum Teil in der Münchner Galerie Peter Pröschel erworben, der seit 1972 zu den wenigen Anbietern von Einrichtungsgegenständen dieser Art gehörte, bevor die Wertschätzung in den 1980er Jahren stieg. Diese Provenienz besitzt beispielsweise eine große Pendule mit der Darstellung der stehenden Urania um 1820 nach einem Modell wohl von Louis Isidore Choiselat (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Im Pariser Kunsthandel erwarb der ungenannte Einlieferer einen mehr als drei Meter langen Tafelaufsatz mit insgesamt 24 Kerzenhaltern. Pierre Philippe Thomire wird als Urheber vermutet (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Das opulenteste Werk ist ein 18armiger Deckenlüster, ebenfalls um 1820 in Paris entstanden, mit einem reichen glitzernden Gehänge aus Glasprismen. Mit 30.000 bis 40.000 Euro ist es auch das teuerste der Sammlung.

Die Auktion beginnt am 13. Mai um 10 Uhr mit den Skulpturen, Gemälden und Arbeiten auf Papier. Am 14 Mai steht ab 10 Uhr das Kunsthandwerk auf dem Programm. Die Vorbesichtigung ist noch bis zum 11. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr möglich, der Katalog im Internet unter www.van-ham.com einsehbar.

Kontakt:

Van Ham Kunstauktionen

Hitzelerstraße 2

DE-50968 Köln

Telefon:+49 (0221) 925 86 20

Telefax:+49 (0221) 925 86 24

E-Mail: info@van-ham.com



11.05.2011

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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