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Die 5. Triennale der Photographie in Hamburg untersucht die Schnittstelle der Medien Fotografie und Film. Im bunten Ausstellungsprogramm mischen sich Anspruch und Seichtheit

Als die Bilder laufen lernten



Die Hamburger Triennale der Photographie geht in die fünfte Runde. Das diesjährige Fotofestival mit über 100 Veranstaltungen steht unter dem Motto „Wechselspiel. Foto – Film – Foto“. Neben zahlreichen Ausstellungen, Multimediaprojektionen, Vorträgen, einem Nachwuchswettbewerb und Portfoliosichtungen werden während der ersten acht Tage in fünf Hamburger Programmkinos auch Filme zum Thema Fotografie gezeigt. In den letzten Jahren haben sich Multimediaerzählungen zu einer neuen Präsentationsform von Fotografie entwickelt: eine Verbindung von Fotos, bewegten Bildern, Text und Ton. Die These der Festivalmacher lautet daher, dass die Grenzen zwischen Fotografie und bewegten Bildern mehr und mehr verschwimmen. Da liegt es natürlich nahe, auch die Fotografen als Protagonisten in Dokumentarfilmen oder als Regisseure hinter der Kamera vorzustellen. Filmende Fotografen und fotografierende Filmer wie Wim Wenders, Elfi Mikesch, Benjamin Katz oder Agnès Varda sind mit von der Partie. Im Alabama-Kino wird eine anspruchsvolle Reihe von Fotofilmen gezeigt. Das sind Filme, die im Wesentlichen auf Fotografien basieren, sich also aus unbewegten Bildern zusammensetzen.


Die große Auftaktausstellung der Triennale bildet die historische Übersichtsschau „Portraits in Serie. Fotografien eines Jahrhunderts“ im Museum für Kunst und Gewerbe. „Wir haben ausgehend von historischen Beständen auch viele aktuelle Positionen ausgesucht“, erläutert Direktorin Sabine Schulze. So wird die berühmte Schwarz-Weiß-Serie der Brown Sisters des amerikanischen Fotografen Nicholas Nixon gezeigt. Nixon fotografiert seine Frau und ihre drei Schwestern seit 1975 einmal im Jahr und dokumentiert so ihr Älterwerden. Die eindringlichen Aufnahmen lassen Lebenskrisen und Schicksalsschläge erahnen, vermitteln aber auch einen Eindruck vom engen familiären Zusammenhalt der Vier.

Erst am 15. April steigt auch die Hamburger Kunsthalle mit der Ausstellung „Roni Horn. Fotografien“ in den Ausstellungsreigen ein. In der Galerie der Gegenwart werden über 100 Werke der New Yorker Konzeptfotografin zu sehen sein. Das Haus der Photographie zeigt zwei Kabinettausstellungen mit Prominenz und viel nackter Haut und wagt sich damit einmal mehr in künstlerisches Seichtgebiet vor. Unter dem Titel „Superstar“ werden die wilden Jahre des Schauspielers, Fotomodells und Mitglieds von Andy Warhols legendärer Factory, Joe Dallesandro, beleuchtet. Plakate, Fotografien, LP-Hüllen und Videos zeigen das männliche Sexsymbol der 1970er Jahre in eindeutigen Posen, mal als verletzlichen Beau, mal als ungestümen Liebhaber.

Außerdem ist dort die Schau „The Twins. A Visual Journey by Gisela Getty & Jutta Winkelmann“ zu sehen. Die 1949 geborenen Zwillinge verließen ihre Heimatstadt Kassel und gingen zunächst nach Rom. Im Dunstkreis des im Februar 2011 verstorbenen Jean Paul Getty III, dem Lieblingsenkel des Öl-Tycoons und Milliardärs J. Paul Getty bewegten sie sich als narzisstische Groupies, Darlings und Fotografinnen in der Musik- und Studentenszene der 1970er Jahre. Es entstand eine Art visuelles Tagebuch, das den damaligen Zeitgeist einfing, geprägt von freier Liebe und dem Fall gesellschaftlicher Barrieren. Glamour, LSD und wildes Kommunenleben: Die Schau kommt als krude Parade überwiegend privater Schnappschüsse von fragwürdiger musealer Qualität daher. Politisch scheinen die beiden APO-Groupies zudem grenzenlos naiv gewesen zu ein. So posieren sie 1973 oben ohne mit SS-Totenkopf-Mützen in der Villa Massimo in Rom. Ein absolut geschmackloses Bild, bei dem sich auch die Kuratoren der Ausstellung fragen lassen müssen, warum sie es nicht schleunigst wieder abhängen.

Die „5. Triennale der Photographie“ findet in Hamburg und im Umland in verschiedenen Museen, Kunstvereinen, Kulturinstitutionen, privaten Galerien und Kinos statt, das Auftaktfestival im Triennalezelt vom 1. bis 6. April.

Kontakt:

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz

DE-20099 Hamburg

Telefon:+49 (040) 428134 880

Telefax:+49 (040) 428134 999

E-Mail: service@mkg-hamburg

www.phototriennale.de



01.04.2011

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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