Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 27.06.2017 Auktion A181: Design, Schweizer Kunst, Klassische Moderne, PostWar & Contemporary, Grafik, Fotografie, Schmuck & Uhren

© Koller Auktionen AG

Anzeige

Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ausstellungen

Aktuellzum Archiv:Ausstellung

Zwei aufschlussreiche Ausstellungen in Belgien eröffnen neue Blicke auf ein Europa des 15ten und 16ten Jahrhunderts, das nicht nur dynastisch oder merkantil, sondern auch künstlerisch weitaus enger vernetzt war, als bisher angenommen

Alte Bilder – Neue Perspektiven



Lucas Cranach d.Ä., Venus mit dem Honigdieb, 1531

Lucas Cranach d.Ä., Venus mit dem Honigdieb, 1531

Hoher Besuch war angesagt. Der Kurfürst von Sachsen entsandte 1508 eine diplomatische Delegation an den Hof Margaretes von Österreich im niederländischen Mechelen. Heute reist bei Staatsbesuchen ein Fotograf mit. Damals war ein Porträtist im Gefolge. Ein junger, erst 36 Jahre alter Maler sollte der Renaissance fruchtbare Impulse verleihen, sein Name: Lucas Cranach. Nach dieser Reise startete seine Karriere. Seine Wahrnehmungen spornten ihn zu Höchstleistungen an; der produktivste Schaffensabschnitt begann. Nun ist Cranach wieder in die alte Gegend zurückgekehrt. Im Palast der Schönen Künste zu Brüssel wird erstmals wird sein Schaffen eingehend in den Beneluxstaaten präsentiert. „Von van Eyck bis Dürer“ bildet dazu ein Pedant im Groeningemuseum in Brügge. Beide Ausstellungen erschließen umfassend das Zeitbild des 15ten und 16ten Jahrhunderts samt der kulturellen wie künstlerischen Wechselwirkungen zwischen den Niederlanden und Mitteleuropa.


Die Schau in Brüssel stellt Cranach im Umfeld seiner Zeit vor. Unter den 156 Exponaten befinden sich neben 47 Gemälden viele grafische Arbeiten des Meisters, ergänzt von damit eng verflochtenen zirka 50 Arbeiten anderer Zeitgenossen, darunter Albrecht Dürer, Albrecht Altdorfer, Quentin Massys, Lucas van Leyden, Francesco Raibolini oder Jacopo de’ Barbari. Die Gegenüberstellungen niederländischer, deutscher und italienischer Zeitgenossen unterstreichen die ereignisreichen Geschehnisse der Epoche.

Der grob chronologischen Ordnung vorangestellt ist das Selbstporträt des am 4. Oktober 1472 in Kronach geborenen und am 16. Oktober 1553 in Weimar verstorbenen Lucas Cranach. Auch in Staffagen anderer Gemälde, insbesondere Grafiken, kehrt sein Konterfei immer wieder, etwa als ritterlicher Wettkämpfer in Turnierszenen. Aus Wien ist mit der populären „Schottenkreuzigung“ das älteste bekannte Werk Cranachs aus der Zeit um 1500 angereist. Ins Auge fällt der noch ungeschliffene, expressive Farbstil neben der Dramatik der Darstellung und motivischer Bezüge zur fränkischen Tafelmalerei, für die hoch aufragende Kreuze und schnüffelnde Hunde als charakteristisch gelten.

In vielen Grafiken variiert Lucas Cranach dieses Thema. Sie alle sind zunächst nur unwesentlich größer als die Tafelbilder auf Holz. Im 15ten und 16ten Jahrhundert schätzte man das kleine, erlesene Werk, so dass lange Transporte keine Hindernisse bedeuteten. Motivisch gingen die auch farbig gefassten Druckgrafiken meist Tafelbildern voraus, weshalb beide Medien gleichberechtigt nebeneinander gestellt sind. Dies gilt auch für die Budapester „Katharinenmarter“, ein Hauptwerk des frühen Cranach, dessen juwelenhafte, leuchtende Farbigkeit von niederländischer Malerei beeinflusst ist.

Der einflussreiche Kurfürst Friedrich III. der Weise berief Cranach 1504 als Hofmaler an seinen kursächsischen Hof nach Wittenberg, eine Stellung, die der Künstler fast 50 Jahre bekleiden sollte. Neben einer feudalen Bleibe in der fürstlichen Residenz stand ihm ein festes Einkommen nebst weiteren Privilegien zu. Das kursächsische Wappen hielt nun Einzug in seinen Werken als Zeichen der kulturellen Leistungen Sachsens, dessen Macht und Selbstbewusstsein. Maßgeblich wurde die Bildkultur von zentralen Fürstenhöfen verbreitet; so unterhielten die Sachsen enge Kontakte zum burgundischen Hof. Aber auch für den freien Markt produzierte Cranach weiterhin Porträts, Andachtsbilder, Altäre später mythologische Bilder. Die formale Ausprägung beruhigte sich mit der Zeit und mündete in seinen klassischen linearen Figurenstil. Den Konkurrenten Dürer vor Augen, reiste er 1508 in die Niederlande. Doch trotz maßgeblicher Impulse bleibt Cranachs Stil feinmalerischer und ausdrucksvoller im Strich als derjenige westlicher Zonen.

Die „Hirschjagd“ aus den Jahren um 1530, eines seiner ersten Jagdgemälde und weiterer Höhepunkt der Schau, ist noch deutlich kleinformatiger als die nachfolgenden Werke. Die fürstliche Jagdgesellschaft ist vor folienhaften Bildhintergründen gleich mit verewigt. Originelle, höchst anrührende Bildschöpfungen finden sich in der Form von Mariendarstellungen sowie isolierter Illustrationen von Christus- und Johannesknaben, deren Strahlennimbusse ebenso wie das Motiv selbst auf italienische, speziell florentinische Anregungen fußen. Mehrere Dutzend Tafelbilder Cranachs sind von der Geschichte der schönen Römerin Lucretia überliefert, die sich nach einer Vergewaltigung mit dem Dolch selbst tötet. Die unterschiedlichen Varianten dieses Musters klassisch-weiblichen Heldentums und ehelicher Treue bieten sich in betont sinnlich-erotischer Weise den Augen des Betrachters dar.

Der Aktdarstellung ist dann ein eigenes Kapitel gewidmet, hat doch gerade sie Cranach berühmt gemacht. Er ist der erste Maler im Norden Europas, der das Motiv des liegenden Aktes aufgreift und es mit Inschriften versieht. Um 1515/20 kommen die überhängten Figuren auf, Resultat des Schauens auf Dürer und de’ Barbari. Lebensgroß ist das 1531 entstandene, in Brüssel beheimatete Bildnis von „Venus und Amor als Honigdieb“, eine seiner hochgeschlossenen, biegsamen Kunstfiguren mit aufreizend aufgetragenen „Enthüllungsschleiern“, wie sie für Cranachs manieristischen Figurenbilder der Spätzeit charakteristisch sind.

Die „Luther-Galerie“ beschließt die Ausstellung. Cranachs Tafelbildnisse und als Propagandaporträts weit verbreitete Drucke mit dem Konterfei des Reformators Martin Luther gehören heute zum kollektiven Gedächtnis. Sie illustrieren eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit von Cranachs Werkstatt, die zeitweise einem Großbetrieb mit bis zu 15 Mitarbeitern glich. Über 1.000 Tafelbilder haben sich neben dem druckgrafischem Output erhalten. Hinzu kamen noch Wandbilder für fürstliche Schlösser, bemalte Möbel, ephemere Festdekorationen, die allesamt untergegangen sind und doch für die Breite des Schaffens stehen. Zusammen mit seinen Mitarbeitern, an der Spitze seine beiden Söhne, etablierte der Meister einen verbindlichen Standartstil aus Typisierungen, Standardisierungen, Bildbausteinen, dessen vereinheitlichte Formensprache den hohen Widererkennungswert von Cranachs Gemälde begründet.

Sinnlichkeit, Eleganz, eine bemerkenswerte Lebendigkeit trotz Simplizität prägen den „Cranach-Stil“ und stehen unter dem Vorzeichen hoher Werkstattanteile, wodurch individuelle Merkmale zurückgedrängt wurden. Das streng lineare, antiklassische Körperbild wurde zum Markenzeichen seiner Werkstatt sowie des Unternehmers und Geschäftsmannes Cranach. Mit dem Lutherbild gab er der Reformation ein Gesicht. Trotz der Sympathie für den Reformer und seine Ideen bediente Cranach gleichzeitig altkirchliche Auftraggeber und Luthers Gegenspieler mit Porträts, Altar- oder Andachtsbildern. Kontinuierlich arbeitete er an seinem Ruhm.

Zeitlebens war er im politischen und kulturellen Geschehen vernetzt. Der Kurfürst beanspruchte Cranachs Dienste auch für diplomatisch-politische Zwecke. Seine Treffen mit und Aufträge für Personen lesen sich wie ein „Who is Who“ des frühen 16ten Jahrhunderts. Sie alle verlangten neben exzellenter Qualität hohe Verständlichkeit der Bilder, und dies machte seinen Erfolg aus. Die Öffnung von Grenzen, Archiven und Reiseerleichterungen in den letzten Jahren ermöglichten nun breitere Forschungsgrundlagen im Norden und Osten Europas. Die Ausstellung in Brüssel nutzt diese und zeichnet ein Umfeld eines historisch-kulturellen Milieus und ihrer Verzweigungen, dessen in der Ausstellung herausgearbeitete Prägnanz gebührende Anerkennung verdient.

Nach der Cranach-Schau sei dem in Belgien reisenden Kunstfreund die Weiterfahrt in die alte Kaufmannsstadt Brügge anempfohlen, die mit ihrem mittelalterlichen Gepräge immer einen Besuch lohnt. Hier findet sich der ideale Rahmen für die Parallelausstellung „Von Van Eyck bis Dürer – Künstlerischer Austausch zwischen den Niederlanden und Zentraleuropa 1420 -1520“. Gegenstand sind die Interaktionen der „Flämischen Primitiven“ mit der Kunst im Norden und Osten Europas von Österreich, Ungarn, Böhmen über Deutschland und Polen bis in baltische Regionen. Bereits im Jahr 2001 hatte das Groeningemuseum im Rahmen der Schau „Das Jahrhundert von Jan Van Eyck“ die Resonanzen der Ars nova in Südeuropa zum Thema. Nun wendet man sich dem Nordosten zu. In zehn Sälen breiten sich geografisch arrangiert rund 280 Gemälde, Zeichnungen, Miniaturen, Stiche, Skulpturen bedeutender Meister aus, darunter von Dierick Bouts, Hans Memling, Martin Schongauer, Hugo van der Goes oder Rogier van der Weyden. Es ist faszinierend zu sehen, wie rasch sich die Innovationen in den Niederlanden verbreiten und dann von Künstlern in entfernten Regionen aufgegriffen werden.

Brügge, die Heimatstadt des Jan van Eyck, war ein Magnet für Ausländer, ein wirtschaftliches wie künstlerisches Zentrum. Hans Memling aus dem deutschen Seligenstadt am Main ließ sich sogar in Brügge nieder und erwarb 1465 die Bürgerrechte. Die ansässigen Künstler fertigten hier verstärkt für den freien Markt, so dass vermögende Patrizier und Kaufleute mit dem Adel und Klerus in Konkurrenz traten. Den Verbreitungswegen der Kunst ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Abseits merkantiler, religiöser, dynastischer Verflechtungen wird der Ideentausch durch die Zirkulation von Stichen begünstigt. Flämische Kompositionen und Motive gelangen so in ferne Regionen; viele ihrer Aspekte finden sich etwa in schwäbischen Gemälden. Diese Verbreitungsform inspiriert zudem Auftraggeber, bei flämischen Künstlern Arbeiten zu bestellen. Die Kölner Familie Wasserfas gibt den Columba-Altar bei Rogier van der Weyden in Auftrag. Für das Passionsretabel in Lübeck oder das Tallinner Altarbild der Gilde der Schwarzhäupter wird Hans Memling erkoren.

Viele eindrucksvolle Bilder der Schau gewähren durch ihre detaillierten und lebensnahen Darstellungen Einblicke in seinerzeitige Lebenswelten. Im Groeningemuseum selbst beheimatet ist Jan van Eycks „Madonna des Kanonikus Joris van der Paele“ aus den Jahren 1434/36, ein grandioses Bild, das Architektur, Innenausstattung und vor allem den textilen Schmuck in einer fotografisch anmutenden Präsenz und Lebensnähe festhält. Deutsche Künstler übernehmen zum Teil ganze Kompositionen und Muster, kombinieren sie mit eigenen Traditionen und verschmelzen sie mit eigensinnigen Interpretationen. Die Neuerungen zeigen sich beispielsweise beim Goldauftrag, der nicht mehr materiell strahlend und blendend, sondern eher rau erfolgt.

Im Jahr 1438 malte Robert Campin die heilige Barbara, platziert in einer gotischen Stube mit Schatten werfenden Einrichtungsgegenständen der Zeit und Fensterausblick, der ein eigenes kleines Landschaftsgemälde freigibt. Die Feinheit der Malerei und der idealisiert eingearbeitete Vorlagenschatz fußen hier ebenso klar auf niederländischen Vorbildern wie bei Albrecht Dürers 1521 geschaffenem Porträt eines alten Mannes. Erstmals seit langem wieder vereint sind die beiden Tafeln eines Diptychons von Stefan Lochner. Die „Darbringung im Tempel“ ist aus Lissabon angereist, die ebenfalls zwischen 1435 und 1451 gemalte Tafel mit der „Geburt Christi“ aus München.

Am Ende der Epoche im frühen 16ten Jahrhundert nimmt Albrecht Dürer die Position eines der wichtigsten und einflussreichsten Künstler Nordeuropas ein. Die Landschaften in seinen frühen Holzschnitten und Stichen sind niederländischen Einflüssen geschuldet. Dürers Reise in die Niederlande 1521 und das anschließende Jahrzehnt stehen am Ende der umfangreichen Schau. Vergleiche zwischen Werken von Hans Holbein, Quentin Massys, Barent van Orley, Jan Gossaert, Bartholomäus Bruyn, Tilman Riemenschneider und dem Œuvre des reifen Dürers visualisieren eingängig den Beginn der Neuen Zeit.

Die Ausstellung „Von Van Eyck bis Dürer – Künstlerischer Austausch zwischen den Niederlanden und Zentraleuropa 1420-1520“ ist noch bis zum 30. Januar 2011 zu sehen. Das Groeningemuseum hat täglich von 9:30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 11 Euro, ermäßigt 9 Euro, Jungendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre zahlen 1 Euro. Der Katalog kostet an der Museumskasse 39 Euro.

Groeningemuseum
Dijver 12
B-8000 Brugge

Telefon: +32 (0)50 - 44 87 08
www.museabrugge.be

Die Ausstellung „Die Welt des Lucas Cranach“ ist noch bis zum 23. Januar 2011 im Palast der Schönen Künste in Brüssel zu besichtigen. Geöffnet ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro beziehungsweise 5 Euro. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog in drei verschieden Sprachen, darunter auch Deutsch, erschienen, der an der Museumskasse 55 Euro kostet.

Palais des Beaux-Arts
Rue Ravenstein 23
B-1000 Brüssel

Telefon: +32 (0)2 – 507 82 00
www.bozar.be

Kontakt:

Palais des Beaux-Arts

23, rue Ravenstein

BE-1000 Brüssel

Telefax:+32 (02) 513 21 65

Telefon:+32 (02) 507 84 44



10.12.2010

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 18

Seiten: 1  •  2

Adressen (1)Berichte (5)Variabilder (10)Künstler (2)

Bei:


Palais des Beaux-Arts

Bericht:


Der Medienstratege Luthers

Bericht:


Die Cranachs in Kassel

Bericht:


Die Cranachs in Gotha

Bericht:


Die Cranachs in Weimar

Bericht:


Mit Martin Luther vermögend werden

Variabilder:

Lucas Cranach d.Ä., Luther als Augustinermönch
Lucas Cranach d.Ä., Luther als Augustinermönch

Variabilder:

Lucas Cranach d.Ä., Lucretia, um 1510/13
Lucas Cranach d.Ä., Lucretia, um 1510/13

Variabilder:

Lucas Cranach d.Ä., Triptychon mit Georg dem
 Bärtigen, Herzog von Sachsen, 1534
Lucas Cranach d.Ä., Triptychon mit Georg dem Bärtigen, Herzog von Sachsen, 1534







Lucas Cranach d.Ä., Luther als Augustinermönch

Lucas Cranach d.Ä., Luther als Augustinermönch

Lucas Cranach d.Ä., Lucretia, um 1510/13

Lucas Cranach d.Ä., Lucretia, um 1510/13

Lucas Cranach d.Ä., Triptychon mit Georg dem Bärtigen, Herzog von Sachsen, 1534

Lucas Cranach d.Ä., Triptychon mit Georg dem Bärtigen, Herzog von Sachsen, 1534

Francesco Francia, Lucrezia, um 1505/06

Francesco Francia, Lucrezia, um 1505/06

Lucas Cranach d.Ä., Christus und Maria Magdalena, um 1515/20

Lucas Cranach d.Ä., Christus und Maria Magdalena, um 1515/20

Lucas Cranach d.Ä., Kalvarienberg (Schottenkreuzigung), um 1500

Lucas Cranach d.Ä., Kalvarienberg (Schottenkreuzigung), um 1500

Lucas Cranach d.Ä., Die Melancholie, 1532

Lucas Cranach d.Ä., Die Melancholie, 1532

Albrecht Dürer, Die Melancholie (Melencolia I), 1514

Albrecht Dürer, Die Melancholie (Melencolia I), 1514

Lucas Cranach d.Ä., Apollo und Diana, um 1530

Lucas Cranach d.Ä., Apollo und Diana, um 1530




Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce