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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Rückblick: Bei Sotheby’s in Amsterdam erreichen die „Alten Meister“ gute Ergebnisse

Feines aus den Niederlanden



Gerrit Dou, Alter bärtiger Mann

Gerrit Dou, Alter bärtiger Mann

Nicht gerade groß ist die Tafel, die Gerrit Dou vermutlich in den 1660er Jahren am Ende seines Schaffens bemalte. Mit feinem Pinselstrich brachte der niederländische Barockmaler aus Leiden das Dreiviertelportrait eines alten Mannes auf das Holz. Nichts lenkt von dem energisch fragenden Blick des Dargestellten ab, doch nimmt dieser keinerlei Kontakt zum Betrachter auf. In sich gekehrt schaut er aus der rechten Bildseite heraus. Dunkle und warme Brauntöne erinnern an Rembrandts Werke. Anfang 2006 hatte in der New Yorker Dependance des Hauses ein vergleichbares Werk des Künstlers für rund 1,2 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Angesichts dessen hatten die Experten nun das kleine, erst vor kurzem wiederentdeckte Gemälde mit 150.000 bis 200.000 Euro eher vorsichtig eingeschätzt. Wie das Bietgefecht am 30. November in Amsterdam zeigte, war eine solche Bescheidenheit gar nicht nötig. Mit 430.000 Euro konnte das Bild fast das Dreifache der unteren Taxe einspielen und machte knapp ein Drittel des Nettoumsatzes der Auktion aus. Dieser lag bei einer Zuschlagsquote von rund 57 Prozent bei gut 1,4 Millionen Euro.


Auch das vertraute Kniestück einer vornehmen Dame im schwarzen Kleid und ausladendem weißen Molensteen-Kragen eines Nachfolgers von Jacob Gerritsz Cuyp übertraf mit 22.000 Euro die Erwartungen deutlich (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Ansonsten schienen die Portraits beim Amsterdamer Publikum nicht so gut anzukommen. Die etwas groben Darstellungen zweier Herren von Pauwels Dinant d.J. und eines Nachfolgers von Caspar Netscher sowie das Bildnis von Sir Henry Wotton aus der Werkstatt Michiel van Mierevelts fanden für bis zu 9.000 Euro keine Käufer.

Deutlich beliebter waren da die typisch niederländischen Landschaften und belebten Dorfszenen mit einer Vielzahl von Figuren, die auch teilweise noch ein Jahrhundert später an Arbeiten von Jan Brueghel d.Ä. und seines Sohnes erinnern. Die weite Dünenlandschaft mit einem kleinen Dorf und einer pittoresken Windmühle, wie man sie in Südholland so häufig findet, von Pieter Jansz van Asch wurde für 19.000 Euro versteigert. Auch bei der mit sehr viel Landvolk angefüllten Dorfstraße von Joost Cornelisz Droochsloot aus einer europäischen Privatsammlung fiel der Hammer ebenfalls oberhalb der Schätzung bei 21.000 Euro (Taxen je 8.000 bis 12.000 EUR). Über eine beeindruckende Figurenstaffage verfügt ebenfalls die Flusslandschaft von Theobald Michau, die bei einem Schätzpreis von 40.000 bis 60.000 Euro gute 88.000 Euro erreichte. Solide 50.000 Euro waren die Häuser am Rande eines Flusslaufes von Aert van der Neer seinem neuen Besitzer wert. Das Bild stammt wahrscheinlich aus den frühen 1640er Jahren, als die Landschaftsdarstellungen des Malers an Atmosphäre gewannen, und seine Palette kräftiger wurde (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Für eine Winterszene mit schlittschuhlaufenden Figuren auf dem Eis eines zugefrorenen Sees und einigen Häusern aus der Hand Thomas Heeremans hatten sich die Experten 4.000 bis 6.000 Euro erhofft, zugeschlagen wurde sie erst bei 9.000 Euro. Für eine Sensation sorgte eine geschäftige Dorfszene mit Bauern und Pferden aus der Werkstatt von Sebastian Vrancx, bei der der Auktionshammer erst bei 50.000 Euro aufs Pult schlug (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Offensichtlich war ein Liebhaber anwesend, denn die querovale Serie der vier Jahreszeiten von einem Nachfolger desselben Künstlers aus der Melbourner Sammlung Charles Anthony Frederick Wantrups lag mit 30.000 Euro ebenfalls deutlich über seinen anvisierten 8.000 bis 12.000 Euro. Die obere Schätzung von 60.000 Euro erreichte Vrancx’ brauntonige Winterlandschaft mit Schlittschuhläufern auf einem zugefrorenen Kanal. Zu hoch waren die Preisvorstellungen dann aber doch bei seinen beiden „Affentheatern“, die 100.000 bis 150.000 Euro erwirtschaften sollten. Die ungewöhnlichen Darstellungen mit Affen als Soldaten in einer Wachstube und auf einem Schlachtfeld können vermutlich als satirisch-kritischer Kommentar der Gräueltaten der südniederländischen Kriege in den 1630er Jahren gesehen werden.

Eine besondere, geheimnisvolle Stimmung geht von Frederick van Valckenborchs Gemälde aus. Seine felsige Naturschilderung in dunklen bedrohlichen Tönen wird von weißen Lichtstrahlen durchzogen, welche die Szenerie in ein kühles rätselhaftes Licht taucht. Das 1622 datierte Bild brachte 20.000 Euro zur unteren Taxe. Der Blick Willem van Nieulandts d.J. richtete sich in den Süden und um 1630 auf die Ruinen des Forum Romanum. Sie wechselten in Amsterdam für 24.000 Euro den Besitzer (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Kein Abnehmer fand sich hingegen für die pastorale Szene eines amourösen Hirtenpärchens, gelehnt an einen Felsen, mit Schafen und einer Kuh, die David Teniers d.J. vermutlich in den 1660er Jahren schuf (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Da hatte es Pieter de Grebbers elegisches, fast feines Hirtenpaar besser. Es kam wenigstens auf 38.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Von einigen Seestücken stach besonders eine späte Arbeit Jan van Goyens heraus, die 1654 ein Segelboot vor einem grauen, Wolken verhangenden Himmel zeigt. Die braune verwaschene Farbigkeit mit einigen hellen Kontrasten und der lasierende Farbauftrag sind typisch für seine Werke aus den letzten Lebensjahren. Bei einem Schätzpreis von 60.000 bis 80.000 Euro kam der Zuschlag bei 80.000 Euro zustande. Auch die ornamental aufgefasste See mit einigen Handelsschiffen und Fischern von Isaac Willaerts, die im rechten Bildrand von einer Küste abgeschlossen wird (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR), und die prächtigen Staatsschiffe vor Vlissingen, die von den Experten Johannes Becx zugeschrieben wurden (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR), erzielten mit 38.000 Euro und 28.000 Euro gute Ergebnisse.

In ungeahnte Höhen flammte die Begeisterung für die Innenansicht der Nieuwe Kerk in Delft, wohl aus der Hand von Gerard Houckgeest. Die Komposition des Gemäldes basiert auf einer Version von 1651, die sich heute im Mauritshuis in Den Haag befindet. In Amsterdam war man bereit, 70.000 Euro für das Bild aufzubringen (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Ein weiteres typisches Sujet der niederländischen Malerei war in der Auktion ebenfalls häufig vertreten: Die Genrebilder. Taxgerecht mit 17.000 Euro wurde eine Wirtshausszene von Cornelis Dusart verkauft. Wie viele andere Werke des in Haarlem geborenen Künstlers fußt auch dieses Bild auf einer Erfindung seines Lehrers Adriaen van Ostade, die sich heute in der Kunstsammlung Basel befindet. An seinen Einlieferer zurück ging hingegen das Scheuneninterieur Pieter de Bloots mit einigen Bauern im Hintergrund, das er mit zahlreichen Alltagsgegenständen stilllebenhaft angereichert hat (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Den Schätzpreis auf 14.000 Euro verdoppeln konnte das als Brunaille gemalte fröhliche Zusammentreffen einiger musizierender Figuren, das vom Auktionshaus Antoine Sallaert zugeschrieben worden war, einem wenig bekannten Brüsseler Künstler der ersten Hälfte des 17ten Jahrhunderts. Bei Gerbrand van den Eeckhout und seinem „Satyr und Bauer“ waren es vielleicht der Witz des Sujets und sein moralischer Unterton, die 20.000 Euro auf sich vereinen konnten. Das Thema geht auf eine Fabel des Äsop zurück, in der er von einem Satyr berichtet, der einen Bauern trifft und zutiefst irritiert ist, dass dieser durch Blasen zunächst seine Hände wärmt und auf gleiche Weise sein Essen kühlt. Daraufhin verlässt der Satyr fluchtartig das Haus des Bauern mit der Begründung, er könne nicht sein Freund sein, wenn aus seinem Mund sowohl heiße als auch kalte Luft käme. Die Geschichte warnt damit vor der Doppelzüngigkeit der Menschen. Mit seinem Gemälde lehnt sich Eeckhout an Werke Jacob Jordaens’ an, der das Sujet mehrfach bearbeitete (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Für eine weitere Überraschung sorgte Harmen Loeding mit seinem Stillleben. Auf einem Tisch mit glänzender Stoffdraperie breiten sich in feinster Malweise Köstlichkeiten wie Schinken, Walderdbeeren, Kirschen, Wein und Brot aus. Ein bunter Papagei macht sich gerade über die Früchte her. Mit gezielt gesetzten Lichtreflexen und Glanzpunkten hebt Loeding die unterschiedliche Stofflichkeit der Dinge hervor. Anstatt den erwarteten 12.000 bis 15.000 Euro erzielte das Bild 34.000 Euro. Von mindestens ebenso herausragender Qualität ist das Stillleben von Willem Claesz Heda. In einer dunklen Nische einer schwarzen Steinmauer sind ein Römer, eine Weinflöte, ein Silberbecher, ein Messer, ein Teller mit Oliven und eine Zitrone, deren halb abgehobelte Schale kunstvoll nach unten hinabhängt, zu einem schlichten aber beeindruckenden Arrangement zusammengestellt. Die Eleganz bezirzte die Sammler zu 82.000 Euro (Taxe 70.000 bis 100.000 EUR). Liegen blieb hingegen das Stillleben mit Austern, Rosen und einer Melone, das von David Cornelisz de Heem geschaffen wurde (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Jan van den Hecke d.Ä. trat mit einem einfachen Blumenbouquet in Erscheinung. Dennoch konnten die eindrucksvoll leuchtenden Blüten vor dunklem Hintergrund ihren Schätzpreis auf 17.000 Euro verdoppeln (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR).

An religiösen Sujets war in der Auktion hingegen nur wenig zu finden. Ein Triptychon aus den 1520/30er Jahren mit einer Anbetung der Könige auf der Mitteltafel ist ein charakteristisches Beispiel für den Stil der sogenannten Antwerpener Manieristen dieser Zeit. Die Holztafeln konnten mit 54.000 Euro die Erwartungen mehr als erfüllen. Für eine weitere Anbetung der Könige aus der Werkstatt des Meisters der von Grooteschen Anbetung kam der Zuschlag schon zu unteren Schätzgrenze zusammen (Taxen je 30.000 bis 50.000 EUR). Lucas Gassel verbindet Landschaft mit biblischer Historie, hier die Erzählung von Juda und seiner Schwiegertochter Tamar, die taxgerecht bei 40.000 Euro wegging. Kein Interessent konnte sich hingegen für Simon de Vos’ figurenreiche Szene begeistern, in der Pilatus den dornengekrönten Jesus dem Volk unter dem Ausruf „Ecce homo!“ vorführt (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Sotheby’s Amsterdam

De Boelelaan 30

NL-1083 HJ Amsterdam

Telefax:+31 (020) 550 22 22

Telefon:+31 (020) 550 22 00



09.12.2010

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Lena Hennen

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