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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Bassenge versteigert Alte und Neuere Meister. Unvergleichlich sind vor allem die Arbeiten auf Papier

Goethes Liebste



Wilhelm von Kaulbach, Lili (Lili’s Park), 1862

Wilhelm von Kaulbach, Lili (Lili’s Park), 1862

So sah die Frau aus, von der Goethe in „Dichtung und Wahrheit“ sagte: „die erste, die ich tief und wahrhaft liebte, und vielleicht auch die letzte“. Rund ein Jahrhundert Jahre, nachdem sich der Dichterfürst 1775 mit Anna Elisabeth Schönemann, wie „Lili“ eigentlich hieß, verlobt, diese Verbindung aber bald darauf wieder aufgegeben hatte, verbildlichte Wilhelm von Kaulbach die gerade einmal 17jährige Frau in historistischer Manier. Er zeichnete sie in schwarzer Kreide in ihrem Park, umgeben von einer Schar Federvieh, das sie füttert, in das sich aber auch Goethe selbst, als Wolf verkleidet, hineingemischt: eine liebevolle, romantische, aber auch etwas naive Gestalt. Ihr Entstehen verdankte diese illustrative Interpretation einem Auftrag des Verlegers Friedrich Bruckmann für dessen „Goethe-Gallerie“, die 1866 mit insgesamt 21 solcher Blätter als großformatiges Buch herausgegeben wurde. Das Berliner Auktionshaus Bassenge bietet diese Originalvorlage auf der Versteigerung am 26. November nun für 3.000 Euro an.


Zeichnungen des 19ten Jahrhunderts

Wieder einmal fährt das Berliner Auktionshaus ein breites Angebot an Zeichnungen vom 15ten bis zum 19ten Jahrhundert auf. Höhepunkte des 19ten Jahrhunderts sind einige Studienblätter Adolph von Menzels. Wer mit einem Zimmermannsbleistift die Mimik der alten Frau so gut einfangen oder Schattenbildung auf dem faltigen Gesicht eines Mannes so gut zeichnen kann, verdient das Prädikat eines unbestechlichen Realisten ganz gewiss. Doch muss man für jede Studie mit 4.000 Euro gar nicht soviel hinlegen. Mit weniger Strichen kommt Julius Schnorr von Carolsfeld für sein „Männliches und weibliches Profilbild“ aus (Taxe 2.800 EUR). Für seinen Entwurf der Ausmalung des Königsbaus der Münchner Residenz mit Rüdiger von Bechelaren und König Etzel aus dem Nibelungenlied muss man schon tiefer in die Tasche greifen (Taxe 6.000 EUR).

Das Thema der Landschaft nimmt im 19ten Jahrhundert großen Raum ein. Johann Heinrich Bleuler d.Ä. malt in Aquarell- und Gouachetechnik seine Ansichten von Schloss Wilhelmshöhe auf Kassel. Als natürlicher bildimmanenter Rahmen und Möglichkeit zur Lichtregie dient der Einfahrtsbogen zum Schloss (Taxe 2.400 EUR). Ernst Fries entführt den Betrachter mit feinen detaillierten Strichen und sanfter Lavierung ins Neckartal. Das Thema der Flusslandschaft sollte ihn auch ein Jahr später 1819 beschäftigen, denn da machte er mit Malerkollegen eine Rheinreise (Taxe 4.500 EUR). Für einen Romantiker wie Johann Philipp Veith übte die Ruine des Klosters Oybin im Zitterauer Gebirge eine große Anziehungskraft aus. Verklärt romantisch taucht er die Landschaft in Blau und mattes Grün und zeichnet die Konturen sehr weich (Taxe 7.500 EUR). Typisch für das Werk Johann Jakob Genslers ist „Der Fischfang in Norddeutschland“, denn er spezialisierte sich auf Volksszenen aus der Umgebung von Hamburg. Das gerade wegen seiner Vielfigurigkeit und kleinen narrativen Szenen reizvolle Blatt soll 3.500 Euro kosten.

„Vicenza mit dem Torrione di Porta Castello“ gehört zu den zahlreichen Ansichten, die Carl Georg Anton Graeb auf seinen Reisen durch Norditalien anfertigte (Taxe 4.500 EUR). Eine fast mystische Dimension besitzt das Aquarell „Friedhof bei Neapel“ von Pasquale Mattei. Die braunen und grünen Bäume stehen in Opposition zu dem kalten Weiß der Grabsteine (Taxe 2.800 EUR). Unheimlich geht es auch bei Luigi Mayer zu, der mit Hilfe eines Helldunkeleffekts das Innere der Grabkammer von Gizeh in Szene setzt. Der Piranesi-Schüler illustriert damit das 1801 erschienene Buch „Views of Egypt“ (Taxe 2.500 EUR). Friedrich Salathé ist mit seiner „Burgruine an einem Felshang, im Vordergrund weidende Kühe“ nicht fertig geworden. Trotzdem wird das Aquarell auf 3.800 Euro geschätzt, da es interessante Aufschlüsse über seine Arbeitsweise gibt. Mit Paul Friedrich Meyerheim wird es dann noch impressionistisch. Er stellt eine Familie und mehrere promenierende Paare beim Sonntagsspaziergang auf den weiten Sommerwiesen in Treptow vor Berlin dar (Taxe 2.400 EUR).

Schöne Interieurs steuern Lady Emily Drummond mit dem farbenprächtigen Aquarell „The Drawing Room in Guy’s Cliffe House in Warwickshire” für 1.800 Euro und Paul Graeb mit dem Bibliothekssaal der Technischen Hochschule zu Berlin bei (Taxe 1.500 EUR). Bis 1955 war das Bestiarium des österreichischen Färbermeister und Autodidakten Aloys Zötl gänzlich unbekannt. In seinem Detailreichtum und seiner Exaktheit unübertroffen hat Zötl sich 55 Jahre mit dem Zeichnen und Färben außergewöhnlicher Tiere, wie hier Schmetterlingen und Raupen, beschäftigt. Ein Blatt des einmaligen Werkes kostet 6.500 Euro. Für gewöhnlich gehen diese günstigen Schätzungen weit nach oben.

Zeichnungen des 18ten Jahrhunderts

Als Vorbereitung einer Wandmalerei schuf Luigi Ademollo die Studie eines „Frieses mit antiker Trauerszene um ein verstorbenes Mädchen“. Die klassizistische Zeichnung in Graubraun, laviert mit Weißhöhungen über einer Vorzeichnung mit grauem Stift, auf roséfarben grundiertem Bütten soll 4.500 Euro bringen. Der Bildhauer Antonio Canova zeichnete den männlichen Akt en face im Kontrapost mit dem rechten Arm über dem Kopf erhoben. Stilistisch ist das auf 3.500 Euro geschätzte Werk seinen Zeichnungen aus der Zeit zwischen 1793 und 1807 ähnlich. Im Auftrag des Kardinals Neri Corsini schuf Giovanni Domenico Campiglia die Zeichnung der Merkurstatue von Jean-Baptiste Pigalle. Das Blatt sollte im Katalog der neu eröffneten Kapitolinischen Museen publiziert werden. Durch Licht- und Schattenmodellierung gelingt es Campiglia den Charakter des Marmors einzufangen (Taxe 2.400 EUR).

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein schuf im Oldenburger Schloss den Zyklus „Die Stärke des Mannes“. Zu den männlichen Qualitäten gehört nach seiner und wohl auch des Auftraggebers Meinung die erfolgreiche Jagd gefährlicher und wilder Tiere. Denn auf der Vorzeichnung ziehen zwei Männer zu Pferde ihre Beute, einen Löwen und einen Adler, hinter sich her (Taxe 4.500 EUR). Dem Klassizismus huldigt Friedrich Reclams rote Kreidezeichnung eines ruinösen römischen Bogens, während Johann Gottlieb Glumes Rötelblatt einer jungen Frau bei der Näharbeit mit ihrem Hund auf dem Schoß noch den Geist des Rokoko versprüht (Taxen je 2.400 EUR). Nicht näher zu bestimmende deutsche Aktzeichnungen wie zum Beispiel die Rückenstudie eines Mannes mit über dem Kopf verschränkten Armen mit schwarzer Kreide um 1800 ist schon für 400 Euro zu haben. Auf dem gleichen Preisniveau bewegen sich einige französische Blätter, so auch ein nachdenklicher Feldherr mit seinen Kameraden im Hintergrund bei Mondschein (Taxe 450 EUR).

Daniel Duprés reichert seine Zeichnungen von Bauwerken in Rom mit pittoresken Elementen an. So setzt er vor die genaue Studie des Janusbogens in Rom kleine zeitgenössische Figuren als Staffage hinzu (Taxe 2.400 EUR). Landschaften gibt es auch von Christian August Günther mit der „Waldpartie mit ziehendem Eselsreiter“. Bei der schwarzen Federzeichnung sind die Figuren ebenfalls nur Staffage, die Hauptrolle spielen die in vielen geschwungenen Strichen gesetzten Bäume und die Lichtregie (Taxe 2.400 EUR). Wer für eine Landschaftszeichnung nicht zu viel ausgeben will, der kann bei Franz Kobell mitsteigern. Seine „Pastorale Landschaft mit Kastell“ zum Beispiel kostet nur 500 Euro. Würde man den Titel „Ein junges Paar antike Ruinen in Bingen besichtigend“ nicht kennen, dann würde man sie vielleicht gar nicht bemerken. Denn so gewaltig wölbt sich die Steintonne dem Betrachter entgegen. Die schwarze aquarellierte Federzeichnung von Christian Georg Schütz II. entstand 1801 und kommt jetzt für 2.800 Euro unter den Hammer. Seine Stillleben und Tierstudien verschafften Carl Wilhelm de Hamilton großes Ansehen an den europäischen Fürstenhöfen. Ihm wird die feine Gouache mit der Studie eines Kiefernkreuzschnabels zugeschrieben (Taxe 2.400 EUR). Auch aus dokumentarischen und wissenschaftlichen Zwecken malte Jan Jansz van der Vinne seine „Feuerlilien“ über einer Grafitzeichnung in Aquarellfarben.

Architekturzeichnungen

Eine kleine aber feine Rubrik widmet Bassenge den Architekturzeichnungen. Sie startet mit einer italienischen Konstruktionszeichnung für eine Ölmühle (Taxe 1.200 EUR), und endet mit dem repräsentativen Entwurf zu einem antikisierenden Tempel über einer Felsquelle von Alfred Vaudoyer mit Grundriss und Querschnitt des Gebäudes (Taxe 2.400 EUR). Wohl im Zuge einer topografischen Bestandsaufnahme zeichnete Eduard Gaertner Häuserzeilen in Berlin. Sowohl die klassizistischen Villen in der Bendler-Starße wie auch das klassizistische Wohnhaus in der Chaussee-Straße kosten je 750 Euro. Die Entwürfe für die Pfarrkirche St. Martin in Merkershausen stammen aus der Feder des berühmten Barockbaumeisters Balthasar Neumann und seiner Werkstatt (Taxe 6.000 EUR). Auf einen so hohen Preis kann der Sohn Franz Ignaz Michael Neumann mit seinem etwas ungeschickten Entwurf für das Konventgebäude des Klosters Ebrach nicht hoffen (Taxe 1.200 EUR).

Zeichnungen des 15ten bis 17ten Jahrhunderts

Das älteste Blatt der Auktion entstand um 1530 in Deutschland. „Maria mit dem Christuskind, von Engeln umsorgt“, die gerade Kirschen pflücken, ist eine goldige kolorierte Federzeichnung und soll für 7.500 Euro versteigert werden. Ebenfalls eine biblische Szene ist auf der braunen Federzeichnung von Wolfgang Krodel d.Ä. zu sehen. Betend und dankbar ist Abraham vor den drei gestikulierenden Engeln auf die Knie gefallen, seine Frau Sarah lauscht hinter einer Tür. Weil Krodel im direkten Umfeld Lucas Cranachs tätig, vielleicht sogar sein Schüler war, wird die Zeichnung auf 12.000 Euro geschätzt. Der „Landsknecht mit Dirne“ stammt auch aus dem frühen 16ten Jahrhundert. Der Stil des Monogrammisten MMH erinnert mit seinem weit ausschreitenden bewaffneten Soldaten, der seine schwangere Frau am Arm vor einer bedeutungsperspektivisch verkleinerten Landschaft führt, an Urs Graf. Die feine Strichführung und die minuziöse Darstellung ergeben eine Schätzung von 2.400 Euro. Nach seiner Tätigkeit am Hof Philipps II. von Spanien wurde Lazzaro Tavarone ab 1596 zum gefragten Freskanten von Genua. Die ebenfalls auf 2.400 Euro bemessene braune Zeichnung in Lünettenform diente wahrscheinlich zur Planung einer Innenausstattung mit einer allegorischen Darstellung mit zwei Engeln in einer Landschaft.

Der frühe toskanische Barockmaler Remigio Cantagallina hielt in seiner fantasievollen braunen Federzeichnung die „Bergige Landschaft mit einem Castell“ über einer Vorzeichnung in Grafit fest. Die perspektivische Tiefe wird durch die Variation der Strichstärken unterstützt (Taxe 3.500 EUR). Ein florentinischer liegender Männerakt in Rötel von 1620 kann desgleichen für 3.500 Euro ersteigert werden. Schöne italienische Zeichnungen aus dem 17ten Jahrhundert meist mit brauner Feder sind auch mit kleinem Geldbeutel zu kaufen, wie zum Beispiel eine „Allegorische Darstellung mit einem jungen Mann mit Füllhorn“ für 400 Euro. Joanneir Carteron gibt auf einer detaillierten und präzisen Zeichnung in Braun und Schwarz seine Vorstellung einer „Küstenstadt mit ankernden Schiffen“ wider (Taxe 3.500 EUR). Ebenfalls von einem niederländischen Meister stammt die „Landschaft mit Wasserburg“. Von dem Maler Gillis Neyts haben sich nur wenige Gemälde, dafür aber einige Zeichnungen wie dieses Blatt in Tusche und Aquarell, erhalten (Taxe 7.500 EUR). Da die Tätigkeit des Malers E. van Vos nicht ausführlich dokumentiert ist, kann man ihm die „Landschaft mit knorriger Eiche, vorn ein Reiterpaar mit einem Jäger“ nur zuschreiben. Doch bürgt die Qualität der braunen Federzeichnung auf Pergament für die erwarteten 2.800 Euro.

Gemälde des 15ten bis 18ten Jahrhunderts

Spektakuläres gibt es von der Abteilung Gemälde des 15. bis 18. Jahrhunderts nicht zu berichten. Teuerstes Werk ist eine „Ansicht des Pantheon in Rom und der Piazza della Rotonda mit reicher Staffage“. Das um 1760 in Öl auf Leinwand gemalte Bild wird dem Meister der Langmatt-Stiftung zugeschrieben, hinter dem man heute den Venezianer Apollonio Domenichini vermutet, und enthält noch die beiden nicht mehr existierenden Glockentürme von Bernini. Die Vedute ist qualitativ in Malweise und Darstellung so gut, dass sie ursprünglich für ein Werk Canalettos gehalten wurde (Taxe 35.000 EUR). Eine belebte und detailreiche Hafenszene mit zahlreichen Booten und reicher, fast zwergenartiger Staffage gestaltete Pieter Casteels II. in Öl auf Leinwand (Taxe 3.500 EUR). Aus dem religiösen Genre ist Frans Francken II. mit einer charakteristischen Beweinung Christi in Öl auf Kupfer zugegen (Taxe 9.000 EUR), aus der Zunft der Stilllebenmaler Jan Fyt mit einem Kräuterstück samt Hasen und Fröschen an einem Teich (Taxe 12.000 EUR).

Lange Zeit verschollen war der Ölbozzetto „Sprung des Marcus Curtius in die Unterwelt“ von Martin Johann Schmidt. Auch das zu der Vorstudie gehörige Ölgemälde ist verschollen (Taxe 16.000 EUR). Auf zwei Pendants präsentiert Johann Heinrich Tischbein d.Ä. zwei Schlüsselszenen aus dem Mythos von Herkules und Alkeste. Frühklassizistisch in Farbgebung und Figurenmodellierung sollen die Bilder, von denen eine größere Version im Kasseler Schloss Wilhelmshöhe hängt, zusammen 7.500 Euro einbringen. Das beeindruckende Naturschauspiel, das der Reichenbachfall bei Rosenlaui-Meiringen in Kanton Bern mit seinen 300 Metern Höhe und den sieben Wasserfällen bot, hielt Jacob Wilhelm Mechau um 1798/1800 fest (Taxe 4.500 EUR).

Gemälde des 19ten Jahrhunderts

Die nicht vollendete neapolitanische Küste mit Blick auf Capri, ein kleines Ölgemälde auf Holz von Oswald Achenbach, bildet den Auftakt bei den Gemälden des 19ten Jahrhunderts, gefolgt von August Wilhelm Ambergs heiterer, sommerlicher Gartenszene mit zwei behüteten Frauen in Misdroy an der pommerschen Bucht (Taxen je 3.500 EUR). Mit Charles-François Daubigny und seiner pittoresken „Flusslandschaft mit ankerndem Lastkahn“ für 6.000 Euro kommt die Schule von Barbizon zum Zug. Vom russischen Zaren wurde der Maler Julius Sergius Klever auf Grund seiner stimmungsvollen und schwermütigen Landschaftsdarstellungen in den Adelsstand erhoben. Klevers „Heimkehr im Winter“ von 1903 soll 15.000 Euro bringen.

Den größten Erfolg hatte Ernst Koerner mit seinen orientalischen Themen, wie mit seinem schwülen „Stambul am Goldenen Horn“ (Taxe 24.000 EUR). Der Däne Niels Rademacher entführt uns für 14.000 Euro an den finnischen Meerbusen mit dem „Blick über der Bucht von Wyborg im Bezirk St. Petersburg in Karelien“. Der Romantik verpflichtet ist der Maler Carl Rottmann mit seinem sehnsuchtsvollen Blick auf die von der Sonne beschienene Insel Korfu (Taxe 18.000 EUR). Im kleinen Sortiment der Neueren Meister scheint „Die Schauspielerin Ida Roland im Sommerkleid mit Sonnenschirm“ von Wilhelm Victor Krausz erwähnenswert. Nach dem Ersten Weltkrieg fertigte er zahlreiche fulminante Portraits von Wiener Persönlichkeiten an, darunter auch die auf 6.000 Euro geschätzte Schauspielerin vom Burgtheater. Schließlich meldet sich noch einmal Wilhelm von Kaulbach zu Wort und führt das einfühlsame Bildnis des Münchner Landschaftsmalers Heinrich Heinlein bei 3.500 Euro in den Auktionsring.

Die Auktion beginnt am 26. November um 10 Uhr. Der Katalog ist unter www.bassenge.com abrufbar.

Kontakt:

Galerie Gerda Bassenge

Erdener Straße 5a

DE-14193 Berlin

Telefon:+49 (030) 893 80 290

Telefax:+49 (030) 891 80 25

E-Mail: art@bassenge.com



24.11.2010

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Lisa Witte

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