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Otto Mauer-Preis für Katrina Daschner

Katrina Daschner

In diesem Jahr erhält Katrina Daschner den Otto Mauer-Preis. Die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung wird ihr am 30. November in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais’ in Wien durch Bischof Egon Kapellari überreicht. In der Begründung zur Preisvergabe heißt es: „Mit Katrina Daschner wurde der Otto Mauer-Preis 2010 erstmals einer Künstlerin verliehen, deren Schwerpunkt auf performativen Ausdrucksformen liegt. Die Jury würdigt Daschners Position als Fortführung der performativen, insbesondere feministischen Tendenzen in Österreich, die seit den 1960er Jahren die Kunst nach 1945 maßgeblich geprägt haben.“ Katrina Daschner, die 1973 in Hamburg geboren wurde und von 1995 bis 2000 an der Universität für angewandte Kunst in Wien Bildhauerei bei Brigitte Kowanz studiert hat, überführt theatrale Handlungen in den Kontext der bildenden Kunst. Dabei arbeitet sich genreübergreifend und tritt vielfach selbst als Protagonistin ihrer Videos, Filme und Installationen auf. Daschner ist auch Musikerin, die von 2002 bis 2008 in der Performance-Band „SV Damenkraft“ spielte, und betrieb zusammen mit Johanna Kirsch und Stefanie Seibold den Performance-Space-Salon „Lady Chutney“ in Wien.

Inhaltlich geht es Katrina Daschner, die von 2005 bis 2010 an der Wiener Kunstakademie Performance lehrte, um gender-spezifische Macht- und Gewaltstrukturen und deren Inszenierungsformen. Ihre queer-feministischen „Stücke“ handeln von Sexualität, Fantasien und Begehren, die sie gegen den Strich von Alltagsnormen und Wahrnehmungskonventionen liest und inszeniert. So ist etwa ihre Arbeit „Dolores“ von 2005 eine Neuinszenierung des Romans „Lolita“ von Vladimir Nabokov. Daschners Haupteingriff in die Erzählung liegt in dem Perspektivenwechsel des Ich-Erzählers Humbert zur Ich-Erzählerin Dolores, woraus eine Geschichte der Selbstbestimmtheit entsteht. In der performativen Installation „TäterIn“ aus dem Jahr 2007 nimmt sie sexualisierte Gewalt in sozialen Nahverhältnissen wie der Familie auf.

Der Otto Mauer-Preis wird heuer zum 30sten Mal vom Otto Mauer Fonds der Erzdiözese Wien vergeben. Seit 1981 geht er auf das Wirken von Monsignore Otto Mauer zurück, der sich intensiv für eine Begegnung von Kirche, Kunst und Wissenschaft einsetzte und als Kunstsammler tätig war. Er richtet sich an österreichische oder in der Alpenrepublik lebende Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren. Katrina Daschner reiht sich nun etwa zu Gottfried Mairwöger, Erwin Wurm, Gunter Damisch, Gustav Troger, Lois Renner, Peter Kogler, Brigitte Kowanz, Aglaia Konrad, Manfred Erjautz, Dorit Margreiter, Simon Wachsmuth, Esther Stocker, Jun Yang, Bernhard Fruehwirth, Ursula Mayer, Isa Rosenberger oder Siggi Hofer ein. Die Auszeichnung ist auch mit einer kleinen Ausstellung verbunden. Vom 3. Dezember bis zum 16. Januar 2011 präsentiert Daschner im Jesuiten-Foyer, Bäckerstraße 18, ausgewählte Arbeiten.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Katrina Daschner








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