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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Ein Höhepunkt der Saison sind bei Neumeister die „Ausgewählte Werke“ der Moderne. Daneben versteigert das Münchner Auktionshaus noch Jugendstil, Art Déco und Design sowie moderne und zeitgenössische Kunst für den kleineren Geldbeutel

Vorbild Paris



Maurice Brazil Prendergast, Sommer im Park. Jardin du Luxembourg in Paris, um 1907

Maurice Brazil Prendergast, Sommer im Park. Jardin du Luxembourg in Paris, um 1907

Wer nicht schon mal in Paris das bunte Treiben in den vielen blühenden Gärten der Stadt gesehen hat, der wird wohl spätestens, nachdem er das Bild „Sommer im Park. Jardin du Luxembourg in Paris“ von Maurice Brazil Prendergast erkundet hat, selbst in die Stadt der Liebe aufbrechen. Wie der Amerikaner einst bei seinem Frankreichaufenthalt 1907 werden hoffentlich auch die Bieter der Auktion „Neumeisters Moderne“ davon begeistert sein. Mit seinen europäischen Eindrücken unter dem Einfluss der Spätimpressionisten wie Vuillard und Bonnard etablierte Prendergast in Amerika einen neuen fortschrittlichen Stil, der auf einer großen Wanderausstellung 1908 im ganzen Land gefeiert wurde. Der in Boston aufgewachsene Künstler schafft in seinem auf 100.000 bis 150.0000 Euro geschätzten Ölgemälde durch seine hellen Pastelltöne und den lockeren Farbauftrag eine leichte und luftige Atmosphäre. Mit Hilfe der kurzen Pinselstriche scheinen die spielenden Kinder tatsächlich um ihre Dienstmädchen und Mütter herumzuwuseln. Vor den blühenden Bäumen und den Gartenskulpturen verschwimmen die Standesgrenzen zu einem einheitlichen Freizeitleben in der französischen Hauptstadt. Auch dieser gesellschaftliche Aspekt wurde neben den künstlerischen in der Neuen Welt geschätzt.


Das Münchner Auktionshaus versteigert am 10. November 49 „Ausgewählte Werke“ der modernen Kunst und am 11. November Jugendstilobjekte, Art Déco und Design sowie erschwinglichere Arbeiten der Klassischen Moderne und Zeitgenössischen Kunst. Ein weiterer Hingucker ist Ernst Ludwig Kirchners „Liebespaar oder Junges Paar“ aus dem Jahr 1910. Mit einem Schätzpreis von 170.000 bis 200.000 Euro ist es das teuerste Werk des Abends. In Gouache und Aquarelltechnik gemalt, ist das Bild von starken farblichen Kontrasten geprägt. Die Zweiteilung in eine rote Wand links und eine grüne Wand rechts wird durch den Gegensatz zwischen dem dunklen Inkarnat des Mannes und der weißen Haut der Frau noch verstärkt. Durch die Reduktion der Formen versucht der deutsche Maler des Expressionismus das Wesentliche zu erfassen, nämlich die innige Umarmung zweier Liebenden. Das Bild, das schon in vielen Ausstellungen in Deutschland und den USA zu sehen war, zeigt wahrscheinlich den Maler selbst mit seiner Geliebten Dodo. Einer der Entwürfe für die Gestaltung des Rathauses in Hamburg Altona kommt jetzt für 40.000 bis 50.000 Euro unter den Hammer. Mit der „Getreideernte“ bewarb sich Max Liebermann 1898 bei einem ausgeschriebenen Wettbewerb. Dass er leer ausging und der Auftrag auf Grund seiner zu weitläufigen Komposition ohne Bezug zur Stadt Hamburg an einen anderen Maler vergeben wurde, konnte Liebermann auf dem Höhepunkt seiner Malerkarriere nicht bekümmern.

Alfred Kubin steuert fünf kolorierte Zeichnungen bei. Verfolgt von Albträumen verarbeitet der Künstler seine gruseligen Ängste in fantastischen Bildern. „Der Wüstentod“ von 1911 schwingt bedrohlich, auf einem großen knöchrigen Fabelwesen reitend, eine Fahne mit unleserlichen Zeichen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Das Gesicht der „Straßendirne“ von 1929 erinnert eher an das einer Hexe, die Umgebung mit spitzen Häuserdächern, Rauch aus dem Kamin und einem dunklen Mann mit Hut lässt zudem ein schummriges Gefühl aufkommen. Dieses Blatt soll für 10.000 bis 12.000 Euro einen neuen Liebhaber finden. Dass Kubin mit diesen dunklen, oft grotesken und irrationalen Werken den Weg zum Surrealismus geebnet hat, leuchtet sofort ein.

Obwohl sich Alexej von Jawlensky in den Jahren 1918 bis 1933 eher mit der Geometrisierung und Verallgemeinerung von menschlichen Formen beschäftigt, hat er 1921 den „Geneigten Frauenkopf“ in seiner Anmut und Spiritualität erfasst. Die Zartheit und Hingabe der Figur wird auch durch die sanften Bleistiftstriche und die vorsichtigen hellen Kolorierungen deutlich. 40.000 bis 50.000 Euro soll die Papierarbeit kosten, die vor zwanzig Jahren für 25.000 Mark bei Sotheby’s in München unter den Hammer kam. Ebenfalls von beeindruckender Ergriffenheit ist Karl Hofers „Blinder“ von 1941. Schon 1938 entstand eine erste Fassung des Bildes. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs griff der als entartet geltende Künstler das Thema wieder auf und erweiterte es um den Appell, die Augen nicht vor den Schrecken der Nationalsozialisten zu verschließen. Das erste Bild erhält dadurch einen visionären Charakter, der blinde Seher ahnt die Geschichte voraus. Der Wert des Bildes, das sich bisher in süddeutschem Privatbesitz befunden hat, wird auf 50.000 bis 70.000 Euro geschätzt.

Drei bewegende und teils in ihrer Expressivität erschreckende Bronzeskulpturen von Georg Kolbe listet der Katalog für 40.000 bis 70.000 Euro. Der Künstler bringt in der rücklings „Stürzenden“ von 1938 sein Entsetzen über die politische Situation in Deutschland und seinen persönlichen Schicksalsschlag einer schweren Krankheit zum Ausdruck. Auch die „Kniende“ ist in ihrer schon fast verzweifelten und betenden Haltung anrührend. Bei genauem Hinschauen entdeckt man auf der runden Holzscheibe von Markus Lüpertz einen Kopf. Die grünen und schwarzen Striche formieren sich zu einem dynamischen und weinenden Gesicht. Das zur Parsifal-Gruppe gehörende Bild des neoexpressiven Malers soll 8.000 bis 10.000 Euro einfahren.

Für 12.000 bis 15.000 Euro ist das „Sphärische Hohlspiegelobjekt“ von Adolf Luther zu ersteigern. Die Werke des Vertreters der kinetischen Kunst und der Op-Art sind Ergebnisse seines Experimentierens mit Licht, Farbe, Glas, Spiegeln und Linsen. Nach seiner Erkenntnis, dass Licht kein Bild sein kann, ist das hier vorliegende Objekt der Höhepunkt in diesem Spannungsfeld, denn im Raum ist nicht nur ein Bild, sondern gibt es viele Bilder. Das merkt der Betrachter, wenn er vor dem Objekt steht und seine eigene Gestalt gespiegelt, gebrochen, zerlegt und verzerrt wird. Der junge Deutsche Jonathan Meese ist in den letzten Jahren zu einem erfolgreichen Künstler auf dem internationalen Kunstmarkt aufgestiegen. Er kombiniert einen Mönch in Kutte mit pornografischen und christlichen Symbolen, Filmzitaten und Wortspielen zu einer Collage. Durch ein Foto, das ihn selber zeigt, stellt er sich als Hohepriester der Inszenierung dar. Wer mutig in neue und hochmoderne Werke investieren will, muss 45.000 bis 55.000 Euro für den „Pseudomönch des netten Handwerks“ aus dem Jahr hinlegen, der schon seit einiger Zeit zu diesen Schätzungen durchs deutsche Auktionswesen geistert.

Bekannte Namen treten noch mit Marino Marini und seiner grauen Gouache „Cavallo e Cavaliere“ mit ausgestreckten Armen für 40.000 bis 50.000 Euro oder mit Hermann Max Pechstein und seiner aquarellierten Federzeichnung „Dünen an der Ostsee“ aus dem Jahr 1938 für 24.000 bis 26.000 Euro in Erscheinung. Andy Warhols „Mick Jagger“ von 1975 kann man für 30.000 bis 40.000 Euro erstehen, Gerhard Richters Heliogravüren der „Kanarischen Inseln II“ für 8.000 bis 9.000 Euro. Einst schenkte Lyonel Feininger die Buntstiftzeichnung seines Lieblingsmotivs der Kirche in Gelmeroda bei Weimar von etwa 1913/14 einem New Yorker Sammler. Seine Familie liefert die Papierarbeit mit den kraftvollen Strichen und prismatisch zerlegten Formen nun für 12.000 bis 14.000 Euro ein. Kubistisch bis zur Unkenntlichkeit hat Max Weber um 1913 einen Frauenkörper zerlegt. Seine Zeichnung „Composition cubiste autour d’une femme“ rangiert bei 10.000 bis 12.000 Euro. Anders stellt Josef Eberz 1923 die Küste bei Ragusa dar. Nach einem flächenbetonten und farbkontrastierenden Kompositionsprinzip arrangiert er auf dem blauen Meer das rote Boot und die rote Mauer am Ufer. Für 3.000 bis 5.000 Euro ist das Werk des Malers der Münchner Secession zu haben.

Aus einem Schweizer Privatbesitz kommt Piero Dorazios „Girogiro VI“ von 1990. Der italienische Künstler hat rote, dunkelrote, gelbe und weiße Streifen auf einer Scheibe angeordnet. Schon der Titel, der übersetzt „Runde-Runde“ heißt, zeigt, dass es hier auch um Bewegung geht; denn jeweils jede zweite Reihe von Streifen kippt zur Seite, als ob man an der Scheibe gedreht hätte (Taxe 15.000 bis 17.000 EUR). Ebenfalls zeitgenössisch ist der „Weibliche Torso“ von Elmar Dietz. Im Gegensatz zu einem klassischen Torso hat die Bronzefigur lange Beine, aber keine Füße (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Günther Förg stellt drei Blatt Gouachen triptychonartig nebeneinander. Die Hochkantbilder sind jeweils zweigeteilt, jede Hälfte des Bildes trägt eine andere Farbe (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Neumeister hat dem Design, Jugendstil und Art Déco für die Auktion am 11. November einen eigenen Katalog gewidmet. Hier werden unter anderem 31 Silberobjekte angeboten. In bestem floralem Jugendstil glänzt eine bauchige Bowle samt Schöpfkelle nach einem Entwurf wohl von Carl Zeller der Firma Bruckmann & Söhne aus Heilbronn (Taxe 4.500 bis 5.000 EUR). Das aufwendig verzierte und teilweise vergoldete, 136teilige Silberbesteck mit verschlungenem Reliefdekor und Monogramm der Vereinigten Silberwaren-Fabriken aus Düsseldorf von 1902/03 soll 5.000 bis 6.000 Euro kosten. Auch Marc Bankowsky hat sich 1996 von Flora inspirieren lassen. Seine interessanten versilberten Bronzeleuchter halten die Kerze wie in einer aufgeklappten Blüte (Taxe 800 bis 1.000 EUR).

Die Porzellanrubrik wird von Nymphenburg und Meißen dominiert. 1916 entwarf Paul Scheurich für die Königliche Porzellanmanufaktur Nymphenburg die Figur einer stehenden Dame, die ihrem Schoßhündchen gerade eine Lektion erteilt (Taxe 600 bis 800 EUR). Zwischen 100 und 400 Euro sind die bunten Tiere der Serie von Luise Terletzky-Scherf veranschlagt, die ab 1926 entstanden. Richard Riemerschmids 19teiliges Meißner Kaffeeservice mit blauem Blattdekor liegt bei 5.500 bis 6.000 Euro, das entsprechende 18teilige Speiseservice bei 8.500 bis 9.000 Euro. Highlight bei der Keramik ist Joseph Wackerles Entwurf eines Halbaktes einer Römerin. Die weiß glasierte Skulptur soll 1.800 bis 2.000 Euro kosten. Bei der Glaskunst finden sich noch einige Werke aus dem Nachlass des bekannten Jugendstil-Sammlers Kurt Liebermeister, wie zum Beispiel die Vase mit zarten Blüten von Emile Gallé für 8.000 bis 9.500 Euro. Aber auch das allseits bekannte, klassisch-strenge Teeservice von Wilhelm Wagenfeld aus den 1930er Jahren (Taxe 800 bis 1.000 EUR) oder die grün-rote Glasschale von François-Emile Décorchemont von 1945 sollen über das Auktionspult gehen (Taxe 3.000 bis 3.200 EUR).

Eine zweiflammige Tischlampe mit grüner Bleiverglasung aus Ahornblättern, die wohl aus den Tiffany Studios in New York um 1910 stammt, ist auf 3.500 bis 4.500 Euro geschätzt. Dass nicht nur Tiffany den amerikanischen Markt bestimmte, macht ein eine weitere Tischlampe mit einem Schirm aus bleiverglasten Pfingstrosen von Handel & Co. um 1910 deutlich (Taxe 2.200 bis 2.500 EUR). Andere Beleuchtungsmöglichkeiten schafft Poul Henningsens Hängelampe „PH Zapfen“ von 1958. Die sogenannte „Artischocke“ mit ihren Blättern aus Kupfer in einer Ausführung der 1970er Jahre soll 1.000 bis 1.200 Euro einbringen. Bei den Möbeln ist Henry van de Veldes schlichter weißer Grafikschrank für das Haus Baron von Münchhausen in Weimar ein besonders schönes Stück (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Mit weißer Ziegenhaut bezogen und Nieten aus Messing beschlagen, ist die weit auslandende Anrichte von Aldo Tura um 1950/60 eine wohnliche Extravaganz (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Nachmittags geht es dann mit der Klassischen Moderne für den kleineren Geldbeutel weiter. Die von der Sonne beschienene „Schafherde im Gebirge“ von Erich Erler-Samaden und die beiden Frauenbildnisse seines Bruders Fritz Erler stehen für die Kunst der Münchner Gruppe „Scholle“ (Taxen zwischen 2.000 und 3.000 EUR). Ebenso bodenständigen Themen nimmt sich Carl Moser an, etwa 1924/32 in dem Farbholzschnitt „Schlern mit Seiser Alm“ (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR). Oskar Fischers „Abstrakte Komposition“ in Dunkelrot und Schwarz und Fritz Stuckenbergs Aquarell „Sprießen“ von 1920 sind Beispiele für frühe ungegenständliche Malerei (Taxe 4.000 bis 5.000 und 1.500 bis 1.800 EUR). Sehr flächig und geometrisch bringt Rudolf Jacobi seine Stadtansicht von der französischen Küste 1921 auf die Leinwand (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR).

Paul von Spauns „Küstenlandschaft bei Capri“ macht mit der klaren blauen Wasserfläche und den saftigen Kakteen Lust auf Urlaub im Süden (Taxe 1.800 bis 2.000 EUR), während sich Clara Porges mit ihrer überbordend „Blühenden Sommerwiese“ in heimatliche Berggefilde verliebt hat (Taxe 1.500 bis 1.800 EUR). Neben diesen Idyllen tritt dann noch einmal geballt Alfred Kubin mit seinen grausigen Fantasien in Erscheinung: mit einem bis aufs Skelett abgemagerten „Fakir“ (Taxe 1.500 bis 1.800 EUR), dem Tod, der den Zeichner holt (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR), der Hexe am Pfahl oder dem Gott Saturn, der eben seine Kinder auffrisst (Taxen je 4.000 bis 5.000 EUR). Wer nicht soviel Schrecken mag, sollte lieber zu Walter von Ruckteschells kompakter Holzfigur „Mutter mit Kind“ in inniger Umarmung greifen (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).

Joan Miró und Meret Oppenheim schaffen mit fantasievollen Schöpfungen den Übergang zur Gegenwartskunst. Die Preisspanne für die Farblithografien des Spaniers von geht von 1.000 bis 9.000 Euro, Oppenheims Mappe mit lustigen „Parapapillonneries“ von 1976 steht für 1.800 bis 2.200 Euro bereit. Salvador Dalí schließt sich bei den Surrealisten mit seiner Figurengruppe „Hommage à Terpsichore“ von 1977/84 bei 16.000 bis 18.000 Euro an. Farbe in abstrakten Ordnungen auf das Trägermaterial zu bringen, durchzieht seit den 1950er Jahren die Ideenwelt der Künstler. Herbert Zangs macht das um 1958 mit dicken schwarzblauen Balkenstrichen auf gelbem Grund vor (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR), ebenso Heinrich Siepmann 1960 in seiner an Glasfenster erinnernden Gestaltung „Flammendes Rot“ (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR).

Es schließen sich etwa Antonio Corpora mit seinen vertikalen Strukturen in einer Tempera- und Pastellarbeit, Tina Buchholtz mit ihren feingliedrigeren, aber dichteren Farbgeweben „A Silent Place“ von 2008 (Taxen je 2.000 bis 2.500 EUR) oder „Silk Road“ von 2010 (Taxe 4.000 bis 4.500 EUR) oder Rebecca Horn mit ihrer fast undurchdringlichen Fotoübermalung „Cap Crew Lightning“ von 1992 (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR). Aber auch das Figürliche kommt zu seinem Recht, etwa in A.R. Pencks frühem zeichnerischem Selbstbildnis um 1955/60 (Taxe 1.500 bis 1.700 EUR), Helge Leibergs spielerischen Strichmännchen „Gelb“ von 1994 (Taxe 4.400 bis 5.000 EUR) oder Franziskus Wendels’ atmosphärischer Jalousiemalerei „Sabato 2“ von 1998 (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR).

Die Auktion ausgewählter Werke beginnt am 10. November um 18 Uhr, die Tagesauktion findet am 11. November ab 9:30 Uhr statt. Die Objekte sind noch bis zum 9. November von 9 bis 17 Uhr zu besichtigen. Der Katalog ist unter www.neumeister.com abrufbar.

Kontakt:

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Barer Straße 37

DE-80799 München

Telefax:+49 (089) 23 17 10 55

Telefon:+49 (089) 231 71 00

E-Mail: auctions@neumeister.com



09.11.2010

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Lisa Witte

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Taxe: 2.200 - 2.500 EURO

Losnummer: 460

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Taxe: 1.000 - 1.200 EURO

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Max Liebermann, Getreideernte, 1898

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Taxe: 40.000 - 50.000 EURO

Losnummer: 625

Besteck Modell-Nr. 3000, Vereinigte Silberwaren-Fabriken Düsseldorf, 1902/03

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Taxe: 5.000 - 6.000 EURO

Losnummer: 302

Carl Moser, Schlern mit Seiser Alm, 1924/32

Carl Moser, Schlern mit Seiser Alm, 1924/32

Taxe: 2.000 - 2.500 EURO

Losnummer: 785

Fritz Erler, Badende mit Kette

Fritz Erler, Badende mit Kette

Taxe: 2.000 - 2.500 EURO

Losnummer: 721

Josef Wackerle, Römerin, 1907

Josef Wackerle, Römerin, 1907

Taxe: 1.800 - 2.000 EURO

Losnummer: 377

Paul Scheurich, Dame mit Hündchen, 1916

Paul Scheurich, Dame mit Hündchen, 1916

Taxe: 600 - 800 EURO

Losnummer: 332

Paul von Spaun, Küstenlandschaft bei Capri

Paul von Spaun, Küstenlandschaft bei Capri

Taxe: 1.800 - 2.000 EURO

Losnummer: 803

Henry van de Velde, Grafikschrank, 1911

Henry van de Velde, Grafikschrank, 1911

Taxe: 10.000 - 12.000 EURO

Losnummer: 520

Marc Bankowsky, Paar Kerzenleuchter, um 1996

Marc Bankowsky, Paar Kerzenleuchter, um 1996

Taxe: 800 - 1.000 EURO

Losnummer: 331

Aldo Tura, Anrichte, um 1950/60

Aldo Tura, Anrichte, um 1950/60

Taxe: 8.000 - 10.000 EURO

Losnummer: 551




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