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Performance-Preis an Jakob Lena Knebl

Kunstpreise werden selten für Performance-Darbietungen ausgeschrieben. Der Kunstraum Niederösterreich in Wien hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Kunstform zu würdigen. Bereits zum vierten Mal vergibt er den mit 2.000 Euro dotierten „H13 Niederösterreich Preis für Performance“. Heute Abend erhält Jakob Lena Knebl die Auszeichnung für ihre Arbeit „Becoming“ und wird sie bei der Preisverleihung auch aufführen. Die 1970 als Martina Egger geborene Performerin überzeugte die Jury, die mit den Kunstschaffenden Elke Krystufek und Stefanie Seibold sowie mit der Direktorin und der Kuratorin des Kunstraums Niederösterreich, Christiane Krejs und Verena Kaspar-Eisert, besetzt war, durch ihr komplexes selbst-, kontext- und medienreflexives sowie unbequemes Performance-Konzept.

Die Begründung fährt fort: „Das Konzept schlägt 4 verschiedene (Versuchs-) Anordnungen in einem Ablauf vor, in denen solche Fragen konkret verhandelt werden sollen. Es geht unter anderem um eine Kritik von Performance als der Verkörperung von etwas Echtem, Identischen, Authentischen, an dessen Stelle die Idee des Körpers als Text tritt, also das Konzept einer performativen Denaturalisierung von Körpern und Subjekten durch definitorische Selbstbestimmung. Dabei werden sowohl die eigenen Rolle(n) als Performer_innen befragt, als auch ein jeweiliges Verhältnis zum Publikum überprüft, wobei die Akte des Vorführens und Vorgeführt-Werdens permanent wechseln und in den sich entfaltenden Trans/Gender-Tableauxs auch Leerstellen eines queeren Diskurses zur Aufführung bringen wollen.“

Wie entsteht Identität? Diese Frage bildet einen zentralen Aspekt im Werk Jakob Lena Knebls. Sein Anliegen ist es, auf die Veränderbarkeit von Wahrnehmung und Identität als Möglichkeit aufmerksam zu machen und gesellschaftliche Anforderungen in Richtung normativer Anpassung an eine Person zu entkräften. Mittels Humor versucht Knebl Grenzen zwischen sozialen Konstrukten zu verschieben und damit alternative Sichtweisen aufzuzeigen. Sie selbst lässt sich weder auf ein bestimmtes künstlerisches Medium noch auf ein Geschlecht festlegen und versteht seine/ihre eigene Identität als soziales Konstrukt, die sich in permanentem Wandel befindet. Schon der Name macht dieses flirrende Changieren deutlich. Er ist entlehnt von den Vornamen ihrer Großeltern. Damit hat sie ihren Taufnamen im Sinne ihres Spiels mit Identität und Geschlecht ersetzt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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