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Am 21.06.2019 Auktion 126: Moderne und zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Van Ham spielt mit der modernen und zeitgenössischen Kunst sein bestes Frühjahrsergebnis ein. Dazu beigetragen hat der neue Rekordpreis für Rudolf Bauer

Rosa siegt



Mit einem Paukenschlag begann die Auktion moderner und zeitgenössischer Kunst von Van Ham: Rudolf Bauers konstruktivistische Komposition „Pink Circle“ aus dem Jahr 1938, die die Flächigkeit verschiedener Farben und geometrischer Formen mit einer räumlichen Tiefenstruktur verbindet, angeboten für 100.000 bis 120.000 Euro, erregte großes internationales Interesse und wurde zuletzt von einem südeuropäischen Sammler und einem amerikanischen Kunsthändler auf 440.000 Euro hochgetrieben. Mit Aufgeld bezahlte der Südeuropäer für das Werk mit prominenter Ausstellungshistorie – es war 1939 Teil der legendären Gründungsschau „Art of Tomorrow“ der Guggenheim Foundation – schließlich 538.000 Euro. Bauer, früh von Herwarth Walden gefördert, dann seit den späten 1920er Jahren von keinem geringeren als Solomon R. Guggenheim gesammelt, geriet nach seinem Tod 1953 rasch in Vergessenheit. Der bisherige Auktionsrekord, aufgestellt erst im vergangenen November bei Sotheby’s in New York, wurde jetzt um mehr als das Doppelte übertroffen. Die internationale Renaissance des frühen Abstrakten wurde auch durch mehrere Ausstellungen in den vergangenen Jahren eingeleitet. Sogar Wassily Kandinsky konnte gegen Bauer diesmal nicht ankommen. Sein unbetiteltes schwingendes Linien- und Farbenaquarell aus dem für ihn schwierigen Jahr 1918 verbesserte sich dennoch deutlich von 80.000 bis 90.000 Euro durch deutsche Hand auf 150.000 Euro.


Moderne Kunst

Nicht zuletzt Bauers Erfolg trug dazu bei, dass diese Veranstaltung die beste Frühjahrsauktion moderner und zeitgenössischer Kunst bei Van Ham wurde. Nach Anzahl der Lose wurden am 4. Juni in Köln rund 62 Prozent der Offerten zugeschlagen, ohne die Vorbehalte rund 55 Prozent. Das gewohnt spannende, oft originelle und ungewöhnliche Angebot ließ die Preise zum Teil deutlich in die Höhe schnellen. Im Vergleich etwa zur Kölner Konkurrenz von Lempertz verfügt Van Ham über eine wesentlich größere Bandbreite von Kunst der Zwischenkriegszeit. Eine bedeutende Neuerscheinung auf dem Markt war Arnold Topps „Bedrohte Stadt“ von 1918, die mit einem Ergebnis von 70.000 Euro zur weiteren Wertsteigerung des 1945 verschollenen Künstlers beitrug (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Bemerkenswert auch die 70.000 Euro für eine realistische, derb wie das Sujet der einfachen Leute gemalte Balkonszene des Niederländers Harmen Hermanus Meurs aus dem Jahr 1932 (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Taxgerechte 28.000 Euro erzielte Josef Eberz’ sachlich-nüchternes Bildnis einer jungen Frau mit Schleier aus dem Jahr 1923, ebenso 10.000 Euro Peter August Böckstiegels klassisch komponierte Heuernte von 1943.

Auch der jung verstorbene Ernst Isselmann gehört heute zu den unbekannten Namen der deutschen Moderne. Dennoch blieb die mit 1.500 bis 2.000 Euro günstig bewertete Landschaft mit Palmen des rheinischen Expressionisten nicht unentdeckt und ging für 3.000 Euro aus dem Auktionshaus. Nach Berlin wies Paul Vorgangs beinahe fotorealistisch gemalte stille Ansicht des Grunewaldsees, für die 8.000 Euro bewilligt wurden (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Geläufiger sind die Künstler aus Worpswede, wie Otto Modersohn, der seine melancholische Abendlandschaft von 1941 zur unteren Schätzung von 12.000 Euro abgab, oder Fritz Overbeck mit seinen heiteren „Sommerlichen Feldern“ um 1899 für 5.000 Euro (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Der gebürtige Österreicher Willy Eisenschitz macht seit einigen Jahren häufiger von sich reden. Auch auf dem deutschen Markt hat er sich mit seinem 1932 datierten Blumenstillleben für 18.000 Euro wieder einmal bewährt (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Ihm zur Seite stand Max Oppenheimers Kinderbildnis um 1932 für 24.000 Euro (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Als eines der wenigen spätimpressionistischen Werke konnte Albert André, ein Nachzügler dieser Stilrichtung, den Wert seines in Öl gemalten Blicks aufs Pariser Vergnügungscafé Pigalle auf 19.000 Euro fast verdreifachen. Thematisch in der Nachfolge Degas’ bewegt sich 1926 Edmond-Amédée Heuzé mit seinem Akt „Femme à sa toilette“, mit der konturgebundenen flächigen Malweise und den abgedunkelten Farben dann schon in Bahnen der Moderne. 8.000 Euro wurden dafür bewilligt (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). Das für Ferdinand Hodler-Verhältnisse etwas konventionelle Frühwerk „L’homme à la guitarre“ aus den mittleren 1880er Jahren fand dagegen keinen Anklang (Taxe 100.000 bis 120.000 EUR). Ein weiteres Hauptwerk der Auktion, Georges Vantongerloos in einzelne Pinselfarbsegmente aufgelöstes Selbstportrait „Man in interieur“ von 1916/17 wurde bei 130.000 Euro vorbehaltlich der Zustimmung des Einlieferers zugewiesen. 10.000 Euro hatten gefehlt.

Deutscher Expressionismus in seiner Hochzeit war dagegen diesmal rar. Marianne von Werefkins Tempera einiger Personen beim „Gespräch im Café“ um 1909 wurde schon bei 45.000 Euro vergeben (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR). Erst die zweite oder dritte Werkphase jener Altmeister kam mit bedeutenderen Arbeiten zum Zuge: Emil Nolde mit dem Aquarell gelber Irisblüten und mehrerer Stiefmütterchen um 1930/35 für 95.000 Euro (Taxe 90.000 bis 120.000 EUR), Alexej von Jawlensky mit dem kleinen Ölbildlichen „Rosa Alpenveilchen“ aus dem Jahr 1936 für 45.000 Euro (Taxe 35.000 bis 40.000 EUR). Obligatorisch gehörte Karl Hofer ins Programm: Alle sechs angebotenen Gemälde wurden übernommen, darunter vor allem die düstere Vision zweier Frauenakte in einer kargen Landschaft von 1939. Betitelt ist das um 50.000 Euro versteigerte Gemälde nach der einsamen Insel Sokotra im nordwestlichen Indischen Ozean (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Hauptlos der Skulpturen war Wilhelm Lehmbrucks mit Schellack überzogene und damit optisch einer Bronze angenäherte Gipsstatue „Kleine Sinnende“ von 1911, die wohl als Lebzeitenguss mit einem Zuschlag bei 100.000 Euro die Erwartungen erfüllte. Fritz Klimsch war mit neun Skulpturen zugegen. Den Höchstpreis erreichte die kniende junge Frau mit „Blick ins Weite“ von 1935 bei 30.000 Euro (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Nur eine der ausschließlich weiblichen Figuren blieb unverkauft. Georg Kolbes „Nereide/Kniende I“ von 1922 folgte bei 34.000 Euro (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR), und auch die beiden überlängten lyrischen Figuren „Adam und Eva“ von Joseph Enseling aus dem Jahr 1914 schlossen mit 12.500 Euro gut ab (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Bei 34.000 Euro wurde Oswald Herzogs kubistisch-abstrakte Bronze „Schmerz“ von 1922 zugeschlagen; 1.000 Euro hatten zur unteren Erwartung gefehlt. Indes ist auch dies schon ein guter Preis für einen Künstler, dessen Werke selten sind und der dementsprechend auf dem Auktionsmarkt kaum vorkommen. Bei den Grafiken stand Marc Chagalls 38 Lithografien umfassende Mappe „Le Cirque“ aus dem Jahr 1967 im besonderen Fokus des Interesses. Für 115.000 Euro wanderte das Konvolut in amerikanischen Handel (Taxe 120.000 bis 150.000 EUR).

Zeitgenössische Kunst

Mit den jüngeren Abstrakten wie Serge Poliakoff, dessen „Composition Rouge“ von 1957 in Gouache auf Velin 57.000 Euro einspielte (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR), oder mit deutschem Informel wie Ernst Wilhelm Nays bunte Gouache mit einigen Augen von 1948 für 17.000 Euro (Taxe 12.000 bis 18.000 EUR) und Theodor Werners gespachtelten Farbfeldern mit Schraffuren von 1958 für 12.000 Euro war die zeitliche Grenze der Modernen bei Van Ham in etwa geklärt (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Ab dann folgten die Zeitgenossen, wieder sorgfältig dem Alphabet nach aufgereiht und insgesamt kaum weniger erfolgreich. Einen sechsstelligen Zuschlag gab es hier allerdings nicht mehr, und auch über die beiden höchsten Preise war man nicht ganz glücklich: 5.000 Euro fehlten an den 65.000 Euro für Miquel Barcelós Landschaftscollage „Stille Tage in Portugal“ von 1984. Für Andy Warhols Folge mit den vier Farbserigrafien „Beethoven“ aus des Künstlers Todesjahr 1987 wollte niemand mindestens 100.000 Euro ausgeben. Dafür ging seine Sexbombenikone Marilyn Monroe in einer mittelgroßen Fassung aus der frühen Auflage von 1967 für 60.000 Euro gut weg (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Gegenständliches war eher in der Minderheit. Horst Antes’ monumental ins Bild gesetzter „Großer grauer Kopf mit blauer florentiner Kappe“ von 1978/79 zur unteren Schätzung von 30.000 Euro gehörte dazu und David Sterns Damen und Herren in „Greasy Morning“ von 2005/06, die sich bei 13.000 Euro aus einem pastosen Farbgebilde herausschälen (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Für das politisierende Ölgemälde „Der letzte Flug“ des Iraners Wahed Khakdan, das 1994 auf den ersten Blick als Stillleben eines unaufgeräumten Zimmers daherkommt, gab es unerwartete 20.000 Euro und damit auch den aktuellen Auktionsrekord (Taxe 3.500 bis 5.000 EUR). Der Röntgenblick des eben verstorbenen Paul Wunderlichs auf sein „Selbst als Chauffeur“ von 1990 kam auf 5.000 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Cornelius Völker setzte 1999 eine junge Frau monumental beim „Handtaschetragen“ ins Bild und hatte damit bei 8.000 Euro Erfolg (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). David Hockneys zarte Bleistiftzeichnung „Peter having a bath at Nicks“ von 1967 blieb schon an 20.000 Euro hängen (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). 6.000 Euro sprangen für Martin Kippenbergers Farbstiftzeichnung „Der Herr Karl“ in schwermütiger Haltung auf dem Briefpapier des Frankfurter Hotels Hessischer Hof heraus (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Halb und halb mag man vielleicht auch Neo Rauchs „Sturz“ aus dem Wendejahr 1989 zum Figürlichen rechnen, der sich zur unteren Schätzung von 50.000 Euro absetzte.

Doch überwiegend erfreute man sich an der Vielfalt von Formen und Farben, die sich dem Betrachter vielleicht erst auf den zweiten oder dritten Blick, mitunter auch gar nicht als irgendwie aus der Natur entnommen entpuppen können. Peter Brüning, einer der großen rheinischen Informellen, war der Ausreißer dieses Auktionsteils: Erst bei 55.000 Euro setzte sich ein deutscher Sammler im Rennen um die Komposition 40/63 durch, die das Gestische auch nach fast fünfzig Jahren noch zum Ereignis werden lässt (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Etwas geordneter ging es bei Victor Vasarely zu: Sein „Bora II“ aus dem Jahr 1959 kostete angemessene 30.000 Euro, das mit 40.000 bis 60.000 Euro bewertete Relief „Noir – Blanc“ aus dem Jahr 1964 blieb dagegen unveräußert. 43.000 Euro investierte ein französischer Sammler in Friedensreich Hundertwassers Bildteppich „The rain is stronger than the sun“, ausgeführt von Angel Morquecho 1974 nach einem Gemälde von 1955 (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR).

Als zu gering stellten sich die Bewertungen zwischen 6.000 und 12.000 Euro für drei der pastosen Farbkompositionen Bernd Schwarzers heraus. Preise von zweimal 20.000 Euro und einmal 24.000 Euro, wie sie dann für ein blau-gold-rot-schwarzes „Flammenbild“ von 1986/96, „Europäischer Vulkan – Flammenbild“ 1988/94 und ein „Deutschlandbild“ aus den vergangenen Jahren gezahlt wurden, gehören heute schon zum Standard. Einer der ganz Jungen ist der 1973 in Westfalen geborene und in den Vereinigten Staaten ausgebildete Torben Giehler, der mit großen raumstrukturellen Kompositionen fasziniert. „Eis Hexe“, 2007 als besonders luxuriöses Werk dieser Art geschaffen, wurde von einem griechischen Sammler mit 32.000 Euro bedacht – Auktionsrekord für den Jungstar (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR).

Hauptlos der Skulpturen war Günther Ueckers „Stachelhaus für Stachelhaus“ aus dem Jahr 1967. Doch diesmal zog der gegenwärtige Uecker-Hype nicht, 90.000 bis 120.000 Euro waren zuviel. Auch das „Tor vernagelt“, 2000 anlässlich einer Benefizauktion zugunsten von Fortuna 95 Düsseldorf entstanden, hielt sich mit 30.000 Euro streng an den unteren Preisrahmen. Wie aus Holz geschnitzt, doch von Schmäke in Düsseldorf in Bronze gegossen ist Dietrich Klinges Statue „Der Weg“. Die Stele mit kantigem Kopf obenauf verdoppelte ihren Wert auf 12.000 Euro. 13.000 Euro waren es für den Torso eines jungen Kriegers mit Lanze von Igor Mitoraj (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). Etwas unkonventioneller kam wieder Isa Genzken mit ihrem „Weltempfänger“ aus dem Jahr 1993 zum Zug: Zwei Antennen staksen in einem querformatigen Betonklotz. 26.000 Euro wurden dafür gezahlt (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

A very Personal Collection

„A very Personal Collection“ war eine nicht näher genannte Privatsammlung betitelt, die vor allem mit grafischen Werken der Pop Art und deren Nachfolge aufwarten konnte. Manchmal ging es in Richtung Kitsch wie bei Micha Kleins lustbetonter Gruppe junger Leute auf dem Cibachrome „The Temple“ aus der Serie „Arrival of the Rainbow Children“ von 2000 für 10.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Anderes wie Roy Lichtensteins 28.000 Euro teures Plakat „Crak!“, 1963 für die Ausstellung in der Leo Castelli Gallery herausgegeben, gehört heute zu den eher konventionellen Stücken. John Baldessaris Farbserigrafie „The studio“ mit einem Maler und fünf steifen Bewunderern, deren Köpfe mit farbigen Punkten überklebt waren, gehörte mit taxgerechten 2.400 Euro ebenso dazu, wie Steven Gagnons Kombination der amerikanischen Flagge und Dollarnoten aus dem Jahr 2004 für 2.200 Euro (Taxe 1.200 EUR) oder William Kentridges scherenschnittartige Serigrafie „Studio Porträt“ von 2004 für 2.200 Euro (Taxe 1.600 EUR). Höherpreisiges blieb hier öfters liegen.

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Van Ham Kunstauktionen

Hitzelerstraße 2

DE-50968 Köln

Telefon:+49 (0221) 925 86 20

Telefax:+49 (0221) 925 86 24

E-Mail: info@van-ham.com



17.06.2010

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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Wilhelm Lehmbruck, Kleine Sinnende, 1911
Wilhelm Lehmbruck, Kleine Sinnende, 1911







Wilhelm Lehmbruck, Kleine Sinnende, 1911

Wilhelm Lehmbruck, Kleine Sinnende, 1911

Taxe: 100.000 - 150.000 EURO

Zuschlag: 100.000,- EURO

Losnummer: 85




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