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Frischer Wind im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe: Das neu gestaltete Hauptfoyer weckt Lust auf Entdeckungen im Traditionsmuseum – zum Beispiel jetzt in der Ausstellung „Body and Soul“ mit Menschenbildern aus vier Jahrtausenden

Höhepunkte der Menschheitsgeschichte



in der Ausstellung „Body and Soul. Menschenbilder aus vier Jahrtausenden“

in der Ausstellung „Body and Soul. Menschenbilder aus vier Jahrtausenden“

Neuer Look, neue Großzügigkeit, neue Eleganz: Das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg hat ein Facelifting bekommen, das dem 1874 gegründeten Haus eine gehörige Portion neuer Frische verleiht. Die wichtigste Baumaßnahme, die jetzt pünktlich zum Frühjahrsbeginn abgeschlossen werden konnte, ist die komplette Neugestaltung des Hauptfoyers des Neorenaissancebaus. Die Hamburger MRJ-Architekten Klaus Möller und Martin Jannsen haben ein lichtes Foyer mit vielen Durchblicken und klaren Längs- und Querachsen geschaffen und den lange unter herabgehängten Decken verborgenen Stuck wieder denkmalgerecht freigelegt. Ein modernes LED-Beleuchtungssystem setzt neue Standards, auch für die zukünftige Neugestaltung weiterer Museumsräume. Gleichzeitig ist das komplette Haupttreppenhaus in lichtem Sandsteinton erstmals seit Jahrzehnten neu gestrichen. Die Kölner Kunstbuchhandlung Walther König eröffnet im Eingangsbereich eine große Filiale – eine zusätzliche Aufwertung des Hauses und gleichzeitig ein neuer Fixpunkt auf der Museumsmeile. Finanziert wurden die umfangreichen Baumaßnahmen mit einem Volumen von 2,5 Millionen Euro durch die Hamburger Hermann Reemtsma Stiftung.


In zwei neuen, zusätzlich geschaffenen Ausstellungsräumen, den so genannten „Hightlight-Räumen“ gleich links vom Eingang, möchte Museumsdirektorin Sabine Schulze „Dinge ausprobieren, die sich aus der eigenen Sammlung speisen.“ Das Museum verfügt über eine hochkarätige Sammlung von über 500.000 Objekten von antiken Hochkulturen bis hin zu zeitgenössischem Design. Die erste Ausstellung, die in diesen Modellräumen von Sabine Schulze eingerichtet wurde, trägt den Titel „Body and Soul“ und untersucht Menschenbilder aus vier Jahrtausenden. „Ich wollte programmatisch zeigen, wie viele Geschichten vom Menschen wir erzählen können“, betont Schulze die Bestandsdichte des Museums an Figurendarstellungen, Masken, Kultfiguren und Götterbildern aus allen Abteilungen der Sammlung. Egal ob die Schönheit des Körpers, die Leidenschaft, der Kampf, das Spiel, die Individualität oder der Tod des Menschen – „Es gibt nichts, worüber wir nichts erzählen könnten“, so die Direktorin.

In einer zeitgemäßen Vitrinenarchitektur reihen sich die Exponate aus den unterschiedlichsten Kulturen und Epochen wie in einer Wunderkammer des 21. Jahrhunderts aneinander, gegliedert nach thematischen Schwerpunkten. Zum Auftakt wird wie im richtigen Leben die Frage nach dem Ursprung und der Geburt des Menschen gestellt. Ein Christuskind des Augsburger Renaissancebildhauers Gregor Erhart von 1500, das erwartungsvoll eine Weltkugel in der linken Hand balanciert, steht neben einer finsteren Statuette des ägyptischen Todesgottes Osiris (664-525 v.Chr.) – zwei Torwächter, die den Beginn und das Ende des Lebens symbolisieren. Unter den erzählerisch miteinander verknüpften Ausstellungsstücken finden sich Highlights der Sammlung wie eine selten gezeigte Reliefplatte mit einer Kampfszene aus Nigeria aus dem 17. Jahrhundert, Spielzeughäuser und -figuren des Malers Lyonel Feininger, die Meißener Figurengruppe „Die drei Grazien“ um 1785 in der Abteilung Schönheit.

Ein Bogen in die jüngere Modegeschichte wird mit dem berühmten Metallplattenkleid des französischen Modedesigners Paco Rabane aus den 1960er Jahren geschlagen. Aus der Fotografieabteilung kommt beispielsweise die 1970 entstandene Schwarzweißaufnahme „Masked Woman in a Wheelchair“ von Diane Arbus. Sie wird ebenso in der Rubrik „Individualität“ gezeigt wie die groteske Statuette eines buckligen Bettlers aus dem antiken Ägypten. Unter dem Stichwort „Kampf“ begegnen sich der Erzengel Michael und die feuerumzingelte japanische Schutzgottheit Fudo Myoo. Dahinter läuft sehr passend die Projektion eines neu angekauften Videos des New Yorker Performancekünstlers Vito Acconci von 1970. Es zeigt den Künstler, wie er mit seinem eigenen Schattenbild kämpft.

Direktorin Sabine Schulze begreift die neuen „Highlighträume“ als „Spielwiese, Probebühne und Labor“. Ist die aktuelle Schau „Body and Soul“ beendet, wird nach demselben Prinzip verfahren und ein roter Faden gesucht, der Highlights und Vergessenes aus allen Abteilungen der Sammlung zusammenführt. Als Nächstes angedacht ist eine Ausstellung zum Thema Ornament. Ein ganz besonderes Highlight können Besucher dann ab 2011 erleben. Der Spiegel-Verlag zieht in die Hafen-City. Die weltberühmte psychedelische Spiegel-Kantine des dänischen Designers Verner Panton aus dem Jahre 1969 aber wird im Museum für Kunst und Gewerbe eine neue Heimat finden.

Die Bestandsausstellung „Body and Soul. Menschenbilder aus vier Jahrtausenden“ ist bis zum 19. September zu sehen. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, mittwochs und donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der 128seitige Katalog kostet 20 Euro.

Kontakt:

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz

DE-20099 Hamburg

Telefon:+49 (040) 428134 880

Telefax:+49 (040) 428134 999

E-Mail: service@mkg-hamburg



23.03.2010

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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21.03.2010, Body & Soul. Menschenbilder aus vier Jahrtausenden

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Museum für Kunst und Gewerbe

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René Lalique, Schmuckkamm „Badende Najaden“, 1899/1900
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 Qing-Dynastie, 18. Jahrhundert
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Gedenkkopf eines Konigs (Oba), Nigeria, Königreich Benin, wahrscheinlich
 frühes 17. Jahrhundert
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 1. Jahrhundert v.Chr.
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 1645/50
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Christian Gottfried Jüchtzer, Die drei Grazien, um 1785
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Gregor Erhart, Christkind
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René Lalique, Schmuckkamm „Badende Najaden“, 1899/1900

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Christian Gottfried Jüchtzer, Die drei Grazien, um 1785

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Gregor Erhart, Christkind

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Dreiradfahrer, Frankreich, 1867

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Unbekannt, Viva Ché, Berlin oder Westdeutschland um 1968

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Andrea della Robbia, Maria mit dem Kind, um 1470/80

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