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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Kunst und Antiquitäten bei Fischer in Luzern – mit vielen alten Bekannten

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Lucas Cranach d.Ä. und Werkstatt, Lasset die Kindlein zu mir kommen

Lucas Cranach d.Ä. und Werkstatt, Lasset die Kindlein zu mir kommen

Christus steht in der Mitte als der gute Hirte, zu dem die Frauen aufschauen, die Männer etwas distanziert und misstrauisch Abstand halten, die Kinder aber in Scharen herbeikommen. Denn so heißt es im zehnten Kapitel des Evangelisten Markus: „Und sie brachten die Kindlein zu ihm, damit er sie berührte“. Und so prangt es in Lettern auch über der Darstellung, die diese biblische Szene in die Bildlichkeit umsetzt. Wieder einmal ist es ein Gemälde Lucas Cranachs d.Ä. und seiner Werkstatt, das im Luzerner Traditionsauktionshaus Fischer in den Mittelpunkt rückt. Im Mai 2006 eine Madonna mit der Traube für 1,1 Millionen Franken, im vergangenen Juni ein heiliger Hieronymus in der Wüste für 1,2 Millionen Franken, und nun das figurenreiche, ganz auf das Heilsgeschehen zugunsten der Babys und kleinen Jungen und Mädchen konzentrierte Breitformat auf dem Spätwerk des Meisters vielleicht für 800.000 bis 1,2 Millionen Franken. So jedenfalls hat Fischer seine Erwartungen für das Gemälde am 11. November fixiert.


Alte und Neuere Meister

Cranach ist nicht der einzige Höhepunkt auf dieser gewohnt umfangreichen und dreitägigen Auktion. Einen Hieronymus hat bei den Alten Meistern diesmal der Amsterdamer Künstler Hendrick van Somer zu bieten. Dieser war Schüler Jusepe de Riberas gewesen. Einst galt der muskulöse Kirchenlehrer, der in der Wildnis die christlichen Schriften wälzt und sich ansonsten in Selbstkasteiung übt, als ein Werk des spanisch-italienischen Meisters selber (Taxe 150.000 bis 180.000 SFR). Niederländer dominieren auch das Genre in Form eines Jacob Duck zugeschriebenen Interieurs mit einer schlafenden Frau, über die sich sogleich einige lüsterne Soldaten hermachen werden (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR), und die Landschaft durch Frans de Hulsts Flusslauf vor einer kleinen Stadt mit Fischern (Taxe 18.000 bis 24.000 SFR) oder zwei arkadische Stimmungsbilder vermutlich von Jan Frans van Bloemen, genannt Il Orizzonte, weil er den Fernblick immer so schön hingekriegt hat (Taxe 35.000 bis 45.000 SFR). Für die Portraitkunst steht Willem Willemsz van der Vliet, der 1640 einen stattlichen Herrn in dessen 56sten Lebensjahr abbildete (Taxe 18.000 bis 24.000 SFR).

Eines der anmutigsten Tierbilder stammt von dem Erfurter Jacob Samuel Beck: Ein Perlhuhn versucht darin etwas misstrauisch, seine fünf Küken zu beschützen (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Jakob Philipp Hackerts Ziege und Schaf mit einem Knaben oder seine beiden 1781 datierten und „à Frascati“ aufgenommenen Kühe wirken dagegen fast ein wenig akademisch, doch der klangvollere Name des berühmten Malers sorgt hier für Schätzpreise von bis zu 24.000 Franken. Wie Hackert gehört auch der Franzose Jean-Baptiste Pillement bereits dem frühen Klassizismus an. In der Mitte seines Lebens, während der 1760er oder 1770er Jahre, schuf er das für ihn typische Bild mit Wäscherinnen vor einer baumbestandenen Felslandschaft, das realistische 60.000 bis 90.000 Franken kosten soll. Den Übergang zum 19ten Jahrhundert vollzieht Jan Frans van Dael mit einem hübschen, locker gemalten Blumenstillleben für 50.000 bis 70.000 Franken. Erkennbar einem Dresdner Romantiker gegen 1820 gehört eine Ansicht der Elbe in Höhe der Brühlschen Terrasse bei Mondschein an, nur weiß man leider nicht, welchem (Taxe 36.000 bis 38.000 SFR).

Nicht wenige Angebote dieser Auktion kommen zum wiederholten Mal bei Fischer an den Tag. So etwa Hans von Aachens Portrait eines dunkelhaarigen, jüngeren Mannes mit weißem Spitzenkragen oder Friedrich Christoph Steinhammers kleine Kupferplatte „Pan und Syrinx“, die allerdings auch jetzt wieder Schwierigkeiten bekommen wird – fehlt doch dem weibertollen Pan schlichtweg der rechte Arm (Taxen je 20.000 bis 25.000 SFR). Für Hendrik de Clercks Mariae Verkündigung hat Fischer den Preis gegenüber der vergangenen Juniauktion nicht gesenkt, es bleibt bei 150.000 bis 200.000 Franken.

Unter den Neueren Meistern versuchen fast alle teuren Angebote zum zweiten Mal ihr Glück, so etwa Franz Ludwig Catels drei Mönche in einem Kreuzgang auf der mondbeschienenen Insel Capri (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR) und Heinrich Leibnitz’ Künstlervolk und Fischerfrauen vor einer Osteria am Tiberufer von 1840 (Taxe 60.000 bis 80.000 SFR). Zwei alte Bekannte sind ferner Robert Zünds „Sommerlandschaft – Eichwaldlichtung“ von 1858 und „Der Lauerzersee“. Erstere fiel im vergangenen Juni bei Sotheby’s in Zürich durch und steht jetzt, deutlich reduziert, bei 90.000 bis 120.000 Franken, letztere wurde zwei Tage später im eigenen Haus verschmäht und tritt für 85.000 bis 95.000 Franken an.

Erstaunlich ist die Gegenwart Leo von Klenzes, nicht nur, weil dieser Architekt nicht allzu viele Gemälde hinterlassen hat, sondern vor allem weil das fast quadratische Ölbild „An der Küste von Amalfi“ von circa 1830 erst Anfang Oktober im Dorotheum für 26.000 Euro zugeschlagen worden sein soll. Angesichts der Schätzung von mindestens 40.000 Euro dort schien dem Einlieferer dieser Erlös wohl doch nicht genug, und nach dem raschen Wechsel möchte er in Luzern nun 65.000 bis 80.000 Franken sehen. In derselben Dorotheums-Auktion erzielte ein Gemälde Franz Adams, dort als „Reiterlager“ bezeichnet, 30.000 Euro bei einer Schätzung von 8.000 bis 12.000 Franken. Nun firmiert es bei Fischer als „Rast eines Provianttransportes des österreichischen Heeres im Krieg 1859“, ist mit einem Gutachten schon von 1996 ausgestattet und hat sich preislich noch einmal auf 60.000 bis 70.000 Franken erhöht.

Moderne und zeitgenössische Kunst

Das lustige Treffen früherer Gäste geht auch bei den Modernen und Zeitgenossen noch ein wenig weiter, etwa mit Hans Ernis Tempera „Les Discutants“ von 1968 für jetzt 20.000 bis 28.000 Franken. Hugo Ungewitters zwei reitende Kosaken mit Windhunden von 1920 wurde vor einem Jahr bei Fischer für 28.000 Franken zugeschlagen. Ihr neuer Besitzer möchte das Bild jetzt wieder loswerden und erwartet etwa denselben Preis, den er damals gezahlt hat – allerdings nur netto. Neu im Rennen dürfte ein weiblicher Rückenakt vor dem Spiegel aus der Hand des Ungarn János Vaszary sein (Taxe 35.000 bis 45.000 SFR), ebenso Ramon Casas’ aquarellierte Pastellskizze einer schreibenden weiblichen Schönheit hinter einem Stapel Papier, erstellt für ein Titelblatt der Zeitschrift „Pel & Ploma“ von 1899 (Taxe 25.000 bis 30.000 SFR).

Höhepunkt ist ein kleines Aquarell Emil Noldes, genannt „Landschaft mit einem Kreuz (Golgata)“ und entstanden mitten im Krieg um 1942 (Taxe 150.000 bis 180.000 SFR). An zweiter Stelle steht Bernard Buffets triste Leinwand „Bouteille et deux harengs saurs“ von 1948 (Taxe 50.000 bis 70.000 SFR), und den dritten Platz möchte gern eine der fünfzig Lithografien „Françoise en Soleil“ Pablo Picassos einnehmen (Taxe 35.000 bis 40.000 SFR). Von der reichen Gemäldesammlung Cuno Amiets verdienen die kleine Öltafel „Blick über einen Lattenzaun in einen Garten, wolkiger Himmel“ von 1947 (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR) und „Stillleben mit Zierahorn, Büste und Statuette“ von 1940 eine Hervorhebung (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR).

Die Italiener schicken Gino Severinis gefälliges Christusbild „Auferstehung“ (Taxe 18.000 bis 20.000 SFR), eine unbetitelte Leinwand Roberto Crippas mit Dornen im surreal-abstrakten Stil von 1957 (Taxe 28.000 bis 34.000 SFR) und ein flüchtiges, 1956 datiertes Blumenstillleben Filippo de Pisis’ für 18.000 bis 24.000 Franken. Aus der ungarischen Moderne kommen Hugó Scheibers Pastell mit zwei Frauen an einer Bar (Taxe 1.800 bis 2.400 SFR) und Béla Kádárs rauchiger Bahnhof (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Dem schließt sich der Däne Jais Nielsen mit seinem kubofuturistischen Ölgemälde „La gare“ für 2.000 bis 3.000 Franken an.

Design, sonstige Möbel und Einrichtungsgegenstände

Eine bemerkenswert qualitätvolle Sammlung hält diesmal die Designabteilung bereit. Es beginnt mit Carlo Bugattis zweiteiliger Anrichte in Form eines hohen unsymmetrischen Schrankes um 1890 für 25.000 bis 30.000 Franken. Stark vertreten ist aber vor allem das Art Déco, so mit einem französischen Salon, bestehend aus Sitzmöbeln und Anrichten in grün und schwarz lackiertem Eschenholz (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR). Für mehrere Arbeiten zeichnete Jean Dunand als Entwerfer verantwortlich, darunter ein Truhenmöbel aus golden, auf rotem Chinalack bemaltem Holz in Schlangenhautdekor (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR), ein elegant-strenges Ameublement aus Pult, Stuhl und Telefontisch in Schwarz mit Elfenbeindetails (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR) und zwei unterschiedliche Paravents für bis zu 35.000 Franken. Eugène Printz wird ein schlichter, aber einmaliger Tisch aus gemasertem Palmenholz auf einem gebürsteten Edelstahlgestell zugeschrieben (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR). Für die passende Beleuchtung sorgt Edgar Brandts französische Tischlampe um 1925, die ihre Schlangenhaftigkeit schon durch den Modellnamen „Cobra“ verrät (Taxe 25.000 bis 30.000 SFR), sowie später noch eine gläserne Hängelampe der Firma Daum Frères um 1930 (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR).

Mit diesem hohen Niveau können die übrigen Möbel und Einrichtungsgegenstände früherer Epochen bei Fischer kaum mithalten, wenngleich auch hier teure Stücke wie eine barocke Kommode aus Beromünster (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR) oder im Silber eine Pariser Tabakdose um 1749/50 mit prächtigen Verzierungen von Jean-Baptiste Devos zur Verfügung stehen (Taxe 58.000 bis 65.000 SFR). Ein bemerkenswertes Werk, mit 14.000 bis 18.000 Franken recht preisgünstig angeboten, ist eine vermutlich deutsche Kommode des ausgehenden 18ten Jahrhunderts, bei dem ein Stück der geometrischen Marketerie an der Front trompe l’oeil-artig umgeschlagen ist. Einer der wenigen bekannten Namen verbindet sich mit einem ebenfalls frühklassizistischen Klappsekretär um 1780: Die Berner Werkstatt Johannes Aebersolds soll ihn geschaffen haben (Taxe 12.000 bis 18.000 SFR). Die beste Skulptur stammt aus der süddeutschen Schule des 15ten Jahrhunderts und zeigt den heiligen Leodegar, den Schutzpatron der Stadt Luzern (Taxe 25.000 bis 35.000 SFR).

Die umfangreiche Auktion läuft vom 11. bis zum 13. November und beginnt jeweils um 9 Uhr. Die Vorbesichtigung ist noch bis zum 8. November täglich von 10 bis 18 Uhr möglich, der Katalog im Internet unter www.fischerauktionen.ch einsehbar.

Kontakt:

Galerie Fischer Auktionen AG

Haldenstrasse 19

CH-6006 Luzern

Telefax:+41 (041) 418 10 80

Telefon:+41 (041) 418 10 10

E-Mail: info@fischerauktionen.ch



05.11.2009

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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