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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Ergebnisse: Kunst, Antiquitäten und ein paar Rekorde im Kinsky

Damenkränzchen



Cornelis Schut I und Jan Breughel d.J. oder Daniel Seghers, Blumengirlande mit Christuskind

Cornelis Schut I und Jan Breughel d.J. oder Daniel Seghers, Blumengirlande mit Christuskind

Nun haben die meisten der alten Meister, die das Wiener Auktionshaus im Kinsky bereits vor einem halben Jahr angeboten hat, aber größtenteils wieder ins Depot stellen musste, doch noch einen Abnehmer gefunden. Die hehren Erwartungen von damals haben sich am 13. Oktober umgewandelt in realistischere Schätzungen, die überwiegend bestätigt wurden: 15.000 Euro für Gaspar Peeter Verbruggens d.J. füllige Blumengirlande um eine Grisaille mit vier spielenden Putten um 1690 (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR), 38.000 Euro für ein feines Gemälde, dessen mittig thronendes Christuskind mit der Weltkugel von Cornelis Schut und dessen umgebende Blumengirlande von Daniel Seghers oder Jan Breughel d.J. stammen (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR), und 32.000 Euro für das lebensgroße Portrait der englischen Königin Henrietta Maria, dessen malerischer Duktus auf die Schule von Anthonis van Dyck verweist (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR). Solche Ergebnisse bescherten dem Kinsky für die zweitägige Auktion von Kunst und Antiquitäten schließlich ein Gesamtergebnis von rund 4,1 Millionen inklusive der Antiquitäten, die dazu knapp 1 Million Euro beitrugen.


Alte Meister

Für den ersten Auktionstag mit den Kunstobjekten waren das nach Angaben des Hauses 62,4 Prozent der Schätzpreissumme, aber nur 46 Prozent nach Anzahl der Lose: Hohe Qualität erreicht hohe Preis, weniger Singuläres dagegen scheitert oft, so das Fazit. Ohnehin schlossen die Alten Meister mit einer Zuschlagsquote knapp über der Hälfte ganz zufriedenstellend ab, wobei zum Erfolg vor allem der Nachlass eines Wiener Antiquitätenhändlers beitrug, der auch die anderen Sparten der Versteigerung bereicherte. Zumindest eine der Leinwände konnte sich preislich erheblich verbessern: Der ausdrucksvolle Kopf eines Mannes, aus der Untersicht portraitiert um 1650/60 wohl im künstlerischen Umfeld des Pier Francesco Mola, wurde nach einer Schätzung von 3.000 Euro erst bei 28.000 Euro zugeschlagen.

Den größten Coup aber landete das Auktionshaus mit einem Familienbildnis des vielleicht berühmtesten österreichischen Rokokomalers Martin Johann Schmidt, besser bekannt als Kremser Schmidt. Die 1790 datierte Szene im Atelier, die den Maler vor der Staffelei und seine Angehörigen sitzend, stehend oder, wenn sie verstorben waren, auf Gemälden präsentiert, sicherte sich eine Privatsammlerin für 220.000 Euro gegen die Gebote zweier Museen (Taxe 150.000 bis 250.000 EUR). Das ist neuer Auktionsrekord. Weitere Erfolge waren 45.000 Euro für ein venezianisches Vedutenpaar Francesco Tironis aus den 1770er Jahren, 42.000 Euro für Roelant Saverys Kampf zwischen Löwe und Stier um 1628 und vor allem die 51.000 Euro, die für Angelika Kauffmanns „Cordelia fleht um Hilfe“, ein literarisch motiviertes Auftragswerk von 1782/83, heraussprangen (Taxen zwischen 35.000 und 70.000 EUR).

Auch bei den kleinen Preisen gab es manche Überraschung, so etwa die 22.000 Euro für eine reizvolle Waldlandschaft mit Dorf und Schloss eines flämischen Meisters um 1600 (Taxe 6.000 bis 10.000 EUR) oder die 9.000 Euro für Joseph Sterns Bozzetto der Darbringung Jesu im Tempel für das Hochaltarbild der Wallfahrtskirche Dub an der March (Taxe 3.500 EUR). Mit diesem Wert musste sich dann Lucas van Udens Waldlandschaft mit Zigeunern, einem Jäger und einer Frau samt Kind begnügen (Taxe 10.000 bis 20.000 EUR), während Thomas Heeremans’ typische Dorfszene an einem Fluss bei 18.000 Euro gut abschloss (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). Mit einer etwas lädierten, mythologischen Szene Giuseppe Cammaranos, vielleicht die Rückkehr des Achill, von 1817 war man im Klassizismus angelangt. Für die klassisch, ja fast lehrbuchhaft aufgebaute Komposition gab es 10.000 Euro (Taxe 8.000 bis 15.000 EUR). Freier gestaltete da George Dawe 1819 das Portrait eines Herren mit Hosenbandorden, wohl Adolph Friedrich, des Herzogs von Cambridge und Vizekönigs von Hannover, das sich bei taxgerechten 8.000 Euro verabschiedete.

Neuere Meister

Über manche Verehrer durfte sich die Damenwelt der Neueren Meister freuen. Allen voran stand das junge Mädchen, das Ferdinand Georg Waldmüller in seiner charakteristischen, psychologisch verinnerlichten Weise 1857 beim Gebet auf der Türschwelle darstellte. Mit seinem Einsatz von 190.000 Euro lag der anonyme Wiener Sammler im Kampf um das anmutige, überdies lichttechnisch raffinierte Gemälde am oberen Rand der Schätzung. Kein Glück hatten dagegen Friedrich von Amerlings Mädchen mit rotem Haarband und Perlenkette von 1868 (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR) und Hans Makarts gefährlich geheimnisvolle Agrippina in einem üppigen Rahmen um 1875 (Taxe 35.000 bis 70.000 EUR).

Bei den Damen des Impressionismus fiel das Resultat unterschiedlich aus. Von Marie Egner wurde zwar das mit 30.000 bis 50.000 Euro teuerste Stillleben mit Dotterblumen verschmäht, dafür ein Dreiergespann kleinerer Naturaufnahmen, darunter ein Blumenstück mit Primeln und Leberblümchen für 17.000 Euro, sowie ein Mädchen in einer Pergola bei Capri für 20.000 Euro übernommen (Taxen zwischen 15.000 und 30.000 EUR). Ganz erfolglos war ihre Kollegin Olga Wisinger-Florian mit zwei ähnlichen Impressionen für bis zu 70.000 Euro. Matilda Lotz, mit ihrer Rast an einer Zisterne in Tanger aus dem Jahr 1893 Anhängerin der Orientmalerei, schaffte 26.000 Euro (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR), und Tina Blau mit ihrem 1885 unvollendeten Blick auf Rom vom Palatin aus die untere Schätzgrenze von 10.000 Euro.

Nur unter Vorbehalt wurde eine dreiteilige Offerte des österreichischen Ausnahmekünstlers Anton Romako vergeben, denn sein Bildnis des Wiener Pathologen Carl Freiherr von Rokitansky und zwei Impressionen des ländlichen Lebens aus der Zeit um 1870 verharrten mit 32.000 und jeweils 14.000 Euro etwas unter den Erwartungen. Die untere Schätzung von 30.000 Euro spielte Franz Xaver Petters opulentes Früchtestillleben mit Papagei von 1839. Mit einer Zuschlagsquote nach Losen von knapp 48 Prozent lagen die Neueren Meister etwas über dem Gesamtdurchschnitt der Auktion.

Moderne Kunst

Noch ein Prozentpunkt weniger erreichte das Angebot der klassischen Moderne. Dass der Wert nicht noch ein wenig höher war, lag hauptsächlich an den gut fünfzig düsteren Kriegseindrücken, die Herbert Ploberger in den Jahren 1943 bis 1945 in Tempera auf Papier festhielt. Einzelne Blätter, etwa „Familie Pohl“ von 1944 für 12.100 Euro oder „Nach dem Stahlbad“ von 1945 für 13.000 Euro (Taxen je 5.000 bis 10.000 EUR), erzielten sehr gute Werte, der Stapel der Rückgänge war aber hinterher doch höher. Im Hauptprogramm gab es dagegen sogar manche erhebliche Steigerung. So kletterte Wilhelm Victor Krausz’ Bildnis des italienischen Baritons Giuseppe de Luca als Rigoletto in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper von 5.000 bis 10.000 Euro auf 25.200 Euro. Von gleicher Basis aus wurde Rudolf Szyszkowitz’ armes Menschenpaar von 1930, das wie Maria und Josef auf der Flucht nach Ägypten an der titelgebenden „Straße“ sitzt, mit 13.000 Euro bedacht.

Unter den Landschaften schlossen Oskar Mulleys einsamer Berghof in der Sonne bei 18.000 Euro (Taxe 13.000 bis 20.000 EUR) und vor allem die Ansicht von „Innergschlöß mit Großvenediger“ zum neuen Spitzenpreis von 31.000 Euro am besten ab, obgleich letzteres materialreich und pastos aufgetragenes Ölbild, 1995 aus der Hand des 1921 geborenen Karl Stark geschaffen, eigentlich in die Zeitgenossen gehört hätte (Taxen zwischen 10.000 und 20.000 EUR). Dagegen geht es auf Felix Heubergers Darstellung „Der Mondwald“ recht ruhig und distanziert zu. 11.000 Euro waren der Lohn für diese neusachliche Arbeit (Taxe 5.000 bis 10.000 EUR). Ludwig Ferdinand Graf zog es in den Süden. Für seine 1926 gemalte Sicht auf den Strand von Cattolica kamen vorbehaltlich 11.000 Euro zusammen (Taxe 12.000 bis 14.000 EUR).

Auch bei den Modernen gab es wieder reichlich Damen zu bewundern, meist weitgehend unbekleidet. Alfons Waldes 1928 in Mischtechnik gemalte „Tänzerin“, die sich hingebungsvoll dem Betrachter öffnet, schaffte locker 30.000 Euro (Taxe 20.000 bis 35.000 EUR), Gustav Klimts schwarze Kreidezeichnung einer Ebensolchen angemessene 18.000 Euro und auch ein 1939 datierter Doppelakt Arnold Clementschitschs sicherte sich ein Bieter für 45.000 Euro, wenngleich noch 5.000 Euro fehlten. Egon Schieles Kohlestudie für das Bildnis der Friederike Maria Beer aus dem Jahr 1918 stecke gegenüber den Erwartungen von 60.000 bis 100.000 Euro indes schon bei 50.000 Euro fest und wurde nur vorbehaltlich der Genehmigung des Einlieferers vermittelt. Zur unteren Schätzung von 25.000 Euro wurde Oskar Laskes panoramaartiger Blick auf eine „Bärenhatz in Dresden“ zur Zeit des Rokoko übernommen, ebenso wie ein Dahlienstrauß Helene Funkes bei 5.000 Euro, ein Arrangement aus verschiedenen Blumensorten Broncia Koller-Pinells für 7.000 Euro oder Anton Faistauers Selbstportrait beim Lesen in Pastell von 1916 bei 5.000 Euro.

Zeitgenössische Kunst

Ganz gegen den Kinsky-Trend schlossen die Zeitgenossen mit 41 Prozent diesmal weit unterm Durchschnitt und damit am schlechtesten ab. Ursache dafür ist besonders eine Reihe geringer bewerteter Arbeiten, die, nicht mit dem Rang des Außergewöhnlichen ausgestattet, auch keine außergewöhnliche Aufmerksamkeit erregten. Der überwiegende Teil der hochgehandelten Arbeiten wurde dagegen versteigert – wenn sie nicht gar zu überbewertet waren wie Wolfgang Hutters sechsteiliger Zyklus „Die Entkleidung“ von 1994 für 50.000 bis 100.000 Euro oder Armans verbrannte Geige in einem Plexiglaskasten aus dem Jahr 1969 für 80.000 bis 150.000 Euro. Gleich zu Beginn stand Helmut Leherbs zauberische, blumenbekränzte Büste in seinem Ölbild „Die Hochzeit des Figaro“ von 1983 für 30.000 Euro (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR), gefolgt von Ernst Fuchs’ Pastell eines Jünglings mit kultartigem Kopfschmuck von 1983 bei 9.000 Euro (Taxe 7.000 bis 12.000 EUR).

Bei Arnulf Rainer wurzelten die Verhältnisse ähnlich wie bei den Träumern des Phantastischen Realismus: Sein „Vollmond“ von 1953/54 belegte mit taxgerechten 100.000 Euro souverän den ersten Platz der Zeitgenossen, ein Exemplar aus der Reihe seiner Kreuzübermalungen von 1987 dagegen wanderte bei 70.000 bis 100.000 Euro an seinen Vorbesitzer zurück. Für die Balkenkonstruktion „Senatus Populusque Romanus“ 2004 und die über vierzig Jahre ältere frei auf die Leinwand gespritzte Komposition „Rouge sur Gris – Karlsruhe II“ von Markus Prachensky gab es jeweils die unteren 15.000 Euro. Lieblingsfarbe von Hermann Nitsch ist ebenfalls das Rot, die er in einem nun 18.000 Euro teuren Schüttbild von 1998 mit Blut mischte (Taxe 20.000 bis 35.000 EUR).

Im Mittelfeld sind Hans Staudachers gestische „Malerei II“ von 1970/82 für 28.000 Euro, ein „Akt mit Flügel“ aus Alfred Kornbergers letzten Lebensjahren um 2000 für 30.000 Euro sowie zu nennen, alle im unteren Bereich der Schätzungen. Als besonders begehrt erwies sich Franz Grabmayr. Alle seine vier Ölbilder fanden Abnehmer, meist über den veranschlagten Werten, darunter sein pastos aufgetragener „Baum“ von 1979 für 24.000 Euro und das „Feuerbild G57“ von 1987 für 26.000 Euro, was ebenfalls einen Auktionsrekord bedeutet (Taxen zwischen 10.000 und 18.000 EUR). Gemischter war das Ergebnis für Hubert Schmalix. Die großen Arbeiten wie ein unbetiteltes Breitformat mit einer boxerbehandschuhten Kugelfigur oder das farbschrille Stillleben „Grand Hotel #00“ wurden für 18.000 und 12.000 Euro im unteren Wertbereich gekauft, die meisten der kleineren Arbeiten aber blieben liegen. Gunter Damisch errang für „Baumzauber“ von 1989/90 mit 18.000 Euro den Höchstpreis (Taxe 18.000 bis 25.000 EUR). Guido Katols bunte Badeszene mit einem Jungen und einer fülligen Frau von 2007wurde zur oberen Schätzung bei 6.000 Euro übernommen.

Hatte Alfred Hrdlickas Bronze „Faun und Nymphe“ in einem von zwölf Exemplaren von 1991 kein Glück (Taxe 20.000 bis 35.000 EUR), so wechselten wenigstens Karl Prantls glatt polierter Sandsteinring von 1976 und Wander Bertonis elegante Bronze „Prora“ von 1975 für 20.000 und 18.000 Euro den Besitzer (Taxen zwischen 17.000 und 35.000 EUR). Bei den Zeichnungen reüssierten Othmar Zechyrs unbetitelte Blätter mit Landschaftserinnerungen von 1979 bei jeweils angemessenen 3.000 Euro. Als einer der wenigen Ausländer machte Andy Warhol mit seinem späten Siebdruck „Perrier“ von 1983 auf sich aufmerksam. Er spielte 50.000 Euro ein (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR). Und auch für Daniel Spoerris Tableau-Piège „Trink Seester mein Beester“ von 1981 spendierten die Bieter genau die untere Schätzung von 20.000 Euro.

Antiquitäten

Dass tags darauf die Antiquitäten mit einer Zuschlagsquote von rund drei Vierteln auffallend gut abschnitten, hat daran gelegen, dass viele der Preziosen ausgesprochen günstig zu haben waren. Denn mehr als die Hälfte der fast 650 Losnummern, deren Versteigerung immerhin sechseinhalb Stunden in Anspruch nahm, bestritt wiederum der Nachlass jenes Antiquitätenhändlers, der schon die Alten Meister in Schwung gebracht hatte: Die Zuschlagsquote lag hier bei runden hundert Prozent – kein großes Kunststück allerdings: Zeigte sich beim Rufpreis kein Publikumsinteresse, wurden die Bieter einfach aufgefordert, selbst einen Verhandlungspreis zu nennen. Diese Sammlung wollten die Erben also unbedingt loswerden. Höhepunkte waren ein von E. Brunet in Paris signierter Schreibtisch des 19ten Jahrhunderts in klassizistischen Formen für 11.500 Euro (Taxe 7.000 EUR), ein ebenfalls französischer Barockluster aus Bronze um 1730 für 13.000 Euro (Taxe 5.000 EUR), eine in der österreichische Bildhauerfamilie Schwanthaler zu Beginn des 18ten Jahrhunderts gefertigte Gottvaterfigur auf Wolken für 11.000 Euro (Taxe 5.000 EUR) und ein Wiener Tête-à-tête des späten Rokoko für 12.000 Euro (Taxe 7.000 EUR).

In der regulären Glasabteilung blinkten zwei große Alhambra-Vasen aus Böhmen um 1890 für 15.000 Euro (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR), eine Sammlung russischer Briefbeschwerer etwa der gleichen Zeit musste jedoch die Heimreise in die Sammlung Friedrich Bader antreten, aus der sich gekommen waren. Ein deutsches moosgrünes Daumenglas aus dem 16ten oder 17ten ging taxgerecht bei 3.500 Euro weg, Anton Kothgassers Ranftbecher mit der Darstellung des eingesperrten Amors ebenso bei 7.000 Euro. Ein Apostelkrug aus Creußen mit zentralem Lammmedaillon verbesserte sich leicht auf 5.500 Euro. Zu einem der kostbarsten Stücke schwang sich schließlich noch ein süddeutsches Ellenmaß der Zeit um 1600 auf, das reich mit Intarsien versehen war und Jagdszenen sowie höfische Spiele zeigte. Vom Landesmuseum Joanneum in Graz wurde es erst heuer an die Erben des jüdischen Sammlers Bondy restituiert, jetzt für 250 bis 500 Euro angeboten und für 11.000 Euro verkauft.

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

im Kinsky - Kunst Auktionen GmbH

Freyung 4

AT-1010 Wien

Telefax:+43 (01) 532 42 00-9

Telefon:+43 (01) 532 42 00

E-Mail: office@imkinsky.com



28.10.2009

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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