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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Kunst und Kunsthandwerk in Schloss Ahlden

Kaffeehahn



Johann Joachim Kändler und Jean-Claude Duplessis zugeschrieben, Pendule, um 1745

Johann Joachim Kändler und Jean-Claude Duplessis zugeschrieben, Pendule, um 1745

Nach der Sommerpause erwacht der Auktionsmarkt allmählich wieder zum Leben, krisenbeeindruckt, aber nicht -geschüttelt und mit der gehörigen Portion Optimismus in die Herbstsaison schauend. Einen der ersten Kataloge hat das niedersächsische Auktionshaus Schloss Ahlden vorgelegt, zweidaumendick wie immer und mit einem Angebot von mehr als zweitausend Losnummern bestückt. Wieder liegt der Schwerpunkt auf dem Kunsthandwerk, und wieder finden sich die kapitalen Stücke im Meißner Porzellan. Wer an der prächtigen Bronzependule für 68.000 Euro allerdings den künstlerischen Vorrang hat, ist schwer zu entscheiden: die wahrscheinlich von dem französischen Hofgoldschmied Jean-Claude Duplessis entworfene Bronzemontierung mit dem Putto obenauf oder eben doch die kleine Zweiergruppe, die sich verliebt zwischen den Blattranken und Porzellanblüten herzen.


Porzellan

Natürlich zeichnete für den Entwurf der Porzellangruppe Johann Joachim Kändler verantwortlich, ebenso wie für eine um 1745 entstandene Gruppe „Die Verlobung“ (Taxe 28.000 EUR) und mehrere goldige Tiergruppen, darunter eine in ihrem Nest auf einer Bronzemontierung sitzende Trommeltaube (Taxe 68.000 EUR), ein Paar Bären, die sich etwas wild anfauchen und wegen ihrer ausgesprochenen Seltenheit sogar 75.000 Euro kosten sollen, oder eine noch weniger beschauliche Löwenhatz um 1760, in der schon mal ein bisschen Blut fließt (Taxe 28.000 EUR). Manchmal verstecken sich hinter den Tieren auch kleine Utensilien. So entpuppt sich ein krähender Hahn flugs als Kaffeekanne, der seinen köstlichen Inhalt durch den weit geöffneten Schnabel entgießt (Taxe 27.000 EUR).

Ohnehin kommen auch Freunde praktischen Nutzens auf ihre Kosten, so in Form eines um 1725/30 entstandenen Deckelhumpens mit chinoisen Goldmalereien des Augsburger Hausmalers Abraham Seuter (Taxe 18.500 EUR), einer Fischterrine mit prächtigem Imari-Dekor, der laut Blaumalersignatur von Friedrich August Zimmermann stammt (Taxe 38.000 EUR), oder eines achtteiligen Kaffee- und Teeservices der Zeit um 1720 mit polychromen Malereien von Johann Auffenwerth ebenfalls aus Augsburg. Für die Teekanne muss mit 24.000 Euro gerechnet werden, drei Koppchen mit Unterschale gibt es schon für jeweils 7.500 Euro. Teedose, Zuckerdose, Kaffeekanne und Kumme liegen preislich dazwischen.

Mehrere Stücke stammen aus dem Besitz Augusts III., des Königs von Polen und Kurfürsten von Sachsen, darunter eine kleine Teedose, um 1740 hergestellt für die Hof-Conditorei in Warschau und von einem unbekannten Maler mit Bergmann-Dekor versehen (Taxe 24.000 EUR). Eine Schale aus dem St. Andreas-Service, das die Meißner Manufaktur 1744 wohl als Geschenk Augusts III. an Zarin Elisabeth II. lieferte, liegt bei 14.500 Euro, zwei Teller bei je 6.500 Euro. Das 19te Jahrhundert wartet mit viel Nachahmungsware auf, auch in Form zweier amphorenartiger Deckelvasen mit Pâte-sur-pâte-Malerei von Paul Kretschmar, die zwar wie Empire aussehen, aber erst um 1890 in Meißen vom Band liefen. Die hochqualitative Maltechnik wurde ohnehin erst 1851 auf der Londoner Weltausstellung neu präsentiert (Taxe 24.000 EUR).

Jugendstil

Die wichtigste Konkurrenz aus den anderen Gattungen kommt diesmal aus dem Jugendstil. Auf 85.000 Euro schätzen die Experten eine fast zwei Meter hohe Stehlampe von Louis Comfort Tiffany um 1903/05 ein, deren pilzförmiger Schirm mit Buntglas in Pfingstrosendekor versehen ist. Das ist selbst für die Topfirma aus New York eine stolze Schätzung. Ein kleineres Modell als Tischlampe soll 38.000 Euro kosten. Französisches Art Nouveau ergänzt mit einer seltenen Vase der Daum Frères von etwa 1909. Dafür haben sich die Gestalter eine Pokalform hergenommen, das farblose Glas mit einem grünen Überfang und teils blauen Auflagen versehen und dann eine Dekor von Schlehen herausgeätzt und -geschnitten (Taxe 6.800 EUR). Schon dem Art Déco ist eine Hindu-Tänzerin von Claire Jeanne Robertine Colinet zuzurechnen. Die heute wieder beliebten Chryselephantine-Figürchen aus Elfenbein und bemalter Bronze haben ihren Preis. Hier rangiert er bei nicht marktüblichen 12.500 Euro.

Skulpturen und Möbel

Bei den Skulpturen wagt sich Schloss Ahlden diesmal weit in die Gegenwart vor. Von dem im vergangenen Jahr verstorbenen Wilfried Fitzenreiter, der zu den wichtigsten Bildhauern Ostdeutschlands rechnet, stammt eine leicht unterlebensgroße Bronzegruppe „Liebespaar“, 1979 in vermutlich nur zwei Güssen entstanden, von denen sich der zweite in Warnemünde befindet (Taxe 14.500 EUR). Vier große Außenskulpturen, davon drei in Bronze, schuf der 1946 geborene süddeutsche Künstler Christian Peschke. Auch sie haben trotz ihrer abstrahierenden Anschauung immer den menschlichen Körper zur Grundform (Taxen zwischen 2.800 und 4.600 EUR). Zahlenmäßig einen der größten Anteile stellen die Möbel und Einrichtungsgegenstände, doch gelangt man hier über 28.000 Euro respektive 24.000 Euro für einen Sekretär und eine Aufsatzkommode, beide Schöpfungen des Braunschweiger Barocks Mitte des 18ten Jahrhunderts, wohl nicht hinaus. Ein um 1760 streng ausformulierter Barockschrank aus Eiche kann man gar dem Neuen Palais in Potsdam zuordnen. Er soll 8.500 Euro einspielen.

Silber und Zinn

Eher zurückhaltend ist diesmal das Silber vertreten. Von den sonst so zahlreichen Deckelhumpen ist nur Paul Solaniers Augsburger Exemplar von 1689 erschienen, der bei 8.500 Euro allerdings nicht zum erstenmal sein Glück versucht. Als Deckelpokal tritt ein herzförmiges Werk des Nürnberger Meisters Hans Schauer der Zeit um 1634/41 an. Er befand sich zeitweise im Besitz der Earls of Aboyne, am Stand prangt das Wappen der schottischen Adelsfamilie (Taxe 9.500 EUR). Von circa 1620 datiert ein Traubenpokal von Hans Christoph Lauer ebenfalls aus Nürnberg mit einem baumförmigen Schaft, an den ein Winzer die Axt anlegt (Taxe 14.500 EUR). Einige schöne Historismusobjekte ergänzen die Offerte, so ein Nautiluspokal des bayerischen Hofgoldschmieds Theodor Heiden um 1900 (Taxe 12.500 EUR) und ein achtteiliges Service neoklassizistischer Platzteller, die die Berliner Firma Gebrüder Friedländer 1915/16 immerhin für Kaiser Wilhelm II. anfertigte (Taxe 26.000 EUR). Zinn-Freunde können sich auf eine große Zunftkanne der Augsburger Stellmacher freuen, geschaffen laut Datierung 1688 von Thomas Tischer (Taxe 16.000 EUR).

Gemälde Alter Meister

Über kostbaren Schmuck – hier erst findet sich mit einem Schätzpreis von 125.000 Euro das teuerste Los der Auktion, ein großer Diamantring von 10,08 Karat – geht es zu den Gemälden. Von den älteren Meistern sind Jan Abrahamsz Beerstraaten, dem eine überfüllte, freilich perspektivisch etwas verzerrte Hafenansicht zugeschrieben wird (Taxe 12.500 EUR), und Adam Pynacker zu nennen, der sich in seiner großen italienischen Landschaft mit Hirten an einem Wasserfall auf die Wiedergabe verschiedener Geofaktoren konzentriert (Taxe 25.000 EUR). Jan Wynants’ bewaldete Hügellandschaft mit einem alten, von Disteln umwucherten Baumstumpf im Vordergrund komplettiert das niederländische Dreigestirn dieser Auktion (Taxe 24.000 EUR).

Von deutschen Malern ist erst später die Rede, so dem 1723 im fränkischen Münnerstadt geborenen und als Hofmaler zu Fulda gestorbenen Johann Andreas Herrlein, dessen bergige Waldlandschaft mit fahrendem Volk im Abendlicht schon das romantische Naturgefühl vorausahnen lässt (Taxe 8.500 EUR). Noch ganz im Geist des Rokoko bewegen sich die kleinen Gegenstücke Christus und die Samariterin sowie Noli me tangere des österreichischen Feinmalers Franz Christoph Janneck in Öl auf Kupfer (Taxe 8.500 EUR).

Gemälde 19tes und 20sten Jahrhundert

Gefälliges dominiert das 19te und frühe 20ste Jahrhundert, so Alexander Koesters drei Enten im Gras (Taxe 11.000 EUR), die allerdings von Franz Gräßels noch dekorativeren Enten am Flussufer für 12.000 Euro Konkurrenz bekommen. Hübsch anzusehen ist auch Edward Cucuels junge Dame am herbstlichen Seeufer (Taxe 28.000 EUR), weniger hübsch die ältliche Dirne, die einem eleganten Herrn „Im Séparée“ ihre Dienste anbietet – doch ihr greiser Besteller scheint bereits am Tisch eingeschlafen. Das satirische Gemälde ist ein Frühwerk des gebürtigen Schlesiers Hans Baluschek aus dem Jahr 1899 (Taxe 12.000 EUR). Auf einem kleinen Breitformat hielt Fritz Klingelhöfer in den 1870er Jahren eine afrikanische Küstenlandschaft fest (Taxe 3.800 EUR), und die exotische Malerei dürfte auch durch die Straßenszene in Kairo des italienischen Orientmalers Girolamo Gianni (Taxe 7.500 EUR) sowie Paul von Frankens Hochgebirgslandschaft im Kaukasus aus dem Jahr 1873 ausreichend vertreten sein (Taxe 28.000 EUR).

Die Moderne verkörpern Arnold Balwés „Bar“ von 1929 und „Amsterdamer Gracht“, mit 9.500 Euro und 8.500 Euro relativ günstig taxiert, eine kleinformatige Hafenansicht des inzwischen sehr teuer gewordenen Willy Eisenschitz (Taxe 5.500 EUR) sowie einige expressionistische Arbeiten auf Papier: Erich Heckels Blumenvase mit Zinnien von 1921 (Taxe 12.000 EUR) und eine schöne Ansicht des Gurgelbach-Viadukts bei Reith in Tirol aus der Hand Otto Geigenbergers von 1932 (Taxe 700 EUR). Auf französischer Seite beeindruckt Henri Le Sidaners pointillistisches Ölbildchen eines Springbrunnens am abendlichen Trafalgar Square in London (Taxe 8.500 EUR). Einer der Jüngeren ist Horst Antes, dessen klumpenartige Figur „Janus I“ auf die ab 1962 entstandenen Kopffüßler vorausweist (Taxe 6.500 EUR). Der schon als Bildhauer erschienene Christian Peschke begegnet erneut mit einem venezianischen Harlekin „Vor dem Fall“ aus dem Jahr 1998 in Acryl auf Sperrholz (Taxe 3.800 EUR).

Einige der teuersten Bilder kommen von osteuropäischen Malern, allen voran Vasili Aleksandrovich Kotarbinskys dekorative Serenade verträumter junger Damen auf einer Terrasse für 58.000 Euro, gefolgt vom international tätigen Eugène Berman und seiner ländlichen Straßenszene 1923/24, die auch einen französischen Einfluss erkennen lässt (Taxe 24.000 EUR). Aus David Burljuks bester Zeit um 1920 stammt ein kubofuturistisches Reiterbild (Taxe 18.500 EUR). Er könnte es aber auch erst in Amerika gemalt haben, wohin ihn die Revolution zwang auszuwandern. Denn dort hat er etliche seiner frühen, verlorenen Werke wiederholt. Die späten Jahre des 1967 auf Long Island gestorbenen Künstlers sind gekennzeichnet von einer Rückerinnerung an seine Wurzeln als Impressionist in Form eines Blumenstilllebens (Taxe 12.000 EUR) und Beobachter russischer Lebensszenen, wie eine russische Bauernfamilie mit Samovar zeigt (Taxe 7.500 EUR).

Die Auktion beginnt am 12. und 13. September jeweils um 11 Uhr. Die Besichtigung der Objekte ist bis zum 10. September täglich von 13 bis 18 Uhr möglich.

Kontakt:

Kunstauktionshaus Schloss Ahlden

Große Straße 1

DE-29693 Ahlden

Telefon:+49 (05164) 80 100

Telefax:+49 (05164) 522

E-Mail: auctions@schloss-ahlden.de



05.09.2009

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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