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Tal R nun in Tübingen

Nach der Kunsthalle zu Kiel ist nun auch in der Kunsthalle Tübingen die Ausstellung „Tal R – You laugh an ugly laugh“ zu sehen. Ab morgen will die Werkschau mit 26 Gemälde, 38 Skulpturen, zwölf Collagen sowie eine Reihe von grafischen Arbeiten den 1967 in Tel Aviv als Tal Rosenzweig Tekinoktay geborenen und heute in Kopenhagen lebenden Düsseldorfer Akademieprofessor umfassend vorstellen. Wegen ihrer Üppigkeit, ihrer Farbenpracht und ihres Artenreichtum ist seine Kunst wohl am ehesten mit einem Dschungel zu vergleichen: Sie ist von faszinierender Schönheit und bleibt doch rätselhaft und gefahrenvoll. Tal R steht oft selber ratlos vor seinen Arbeiten. „Ich habe immer einen Plan“, beschreibt er seine Herangehensweise, „immer einen Weg, dem ich folgen möchte. Aber am Ende interessiert mich viel stärker der Punkt, an dem meine Idee gewissermaßen umkehrt und mir ins Gesicht spuckt oder mich zurückweist.“ Sein Schaffen entwickelt eine unberechenbare Dynamik, die im Zuge seiner künstlerischen Arbeit an Fahrt gewinnt.

Den Besucher erwarten merkwürdige Fabelwesen: „Lars Larssen“ etwa, eine über zwei Meter hohe, zitronengelbe Kugel aus Fahrradfelgen und Speichen, die auf einer rollenden Europalette Platz gefunden hat, oder „Freda“, eine lebensgroße Puppe, die mit ihrem siebenschichtigen schuppigen Stoffkleid einer russischen Babuschka-Puppe gliche, wäre da nicht ihr widerspenstiger weißer Kopf, der mit farbig bemalten Kronkorken bespickt ist. Immer spinnt Tal R Gegenstände in seine Arbeiten ein, die ihren Gebrauchswert verloren haben. Mit einem „Koboljnik“ vergleicht er daher auch sein Schaffen – einem Begriff für den kollektiven Abfalleimer in israelischen Kibbuzim, der im übertragenen Sinn auch auf wahllose Wissensanhäufung Anwendung findet. Ebenso sammelt auch Tal R seine Motive zusammen. Pornos gelten ihm ebenso viel wie Pablo Picasso, Rembrandt ebenso viel wie russische Volkskunst, ein chinesisches Handbuch zur Boxkunst ebenso viel wie afrikanische Skulpturen und japanische Mangas ebenso viel wie die Bilder seiner dänischen Künstlervorbilder Asger Jorn oder Per Kirkeby.

Die Ausstellung „Tal R – You laugh an ugly laugh“ läuft vom 11. Juli bis zum 4. Oktober. Die Kunsthalle Tübingen hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, dienstags zusätzlich bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Schüler zahlen 1 Euro. Der Katalog kostet 28 Euro.

Kunsthalle Tübingen
Philosophenweg 76
D-72076 Tübingen

Telefon: +49 (0)7071 – 96 910
Telefax: +49 (0)7071 – 96 91 33

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


11.07.2009, Tal R. You laugh an ugly laugh

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Kunsthalle Tübingen

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Tal R








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