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Sarah Morris in Frankfurt

Sarah Morris vor ihrem Gemälde „2028 [Rings]“ von 2008

In seiner Sammlungspräsentation zeigt das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt am Main derzeit Werke der Pop Art und des Minimalismus aus Amerika und Europa. In diesem Zusammenhang hat das Museum nun eine umfassende Einzelausstellung Sarah Morris gewidmet. In ihren Filmen und ihrer Malerei greift die 1967 in London geborene Künstlerin die Formensprache beider Kunstrichtungen auf, erweitert sie medial und stellt sie in einen neuen inhaltlichen Diskurs, der sich zwischen Politik, Industriedesign, Unterhaltung, Kommerz und Architektur bewegt. Dabei interessiert sie sich für die heutigen urbanen und sozialen Typologien. Morris erkundet die psychologischen und gesellschaftlichen Codes der modernen Stadt und die Formensprache, in der sie sich in der Architektur niederschlagen. In den endlosen Variationen komplexer Farb- und Formanalysen ihrer scharf konturierten Rastergemälde, die das Erscheinungsbild unserer städtischen Umwelt adaptieren, und den rhythmisch strukturierten Bildabläufen ihrer Filme versucht Morris herauszufiltern, was hinter den heutigen Fassaden architektonischer und urbaner Strukturen verborgen liegt. Ihre abstrakten Gemälde und Filme wirken wie konspirative Studien gesellschaftspolitischer Machtmechanismen und globaler Netzwerke.

In der Ausstellung ist erstmalig in Europa der neueste Film von Sarah Morris zu sehen. Im Mittelpunkt von „Beijing“ steht das organisatorisch höchst komplexe und vielleicht ehrgeizigste Unternehmen des vergangenen Jahres: die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Sie verkörpern ein System, das durch einen beispiellosen technologischen und finanziellen Aufwand, durch Massenmigration und durch eine hypermedialisierte Ereigniskultur den modernen Zusammenfluss von Kapitalismus und Massenmedien versinnbildlicht. Der Film von Sarah Morris ist das Porträt eines neokapitalistischen Staates in einer extremen Phase der Selbststilisierung und Kontrollsucht. „Beijing“ zeigt ein autoritäres, bislang in vielen Bereichen verschlossenes Land in einem Moment der scheinbaren Öffentlichkeit. Neben den beiden weiteren Filmen „Capital“ von 2000 und „Robert Towne“ von 2006 stellt die Schau auch neue Gemälde aus den Serien „Rings“ und „Origami“ vor. Speziell für das MMK hat Sarah Morris zudem das Wandgemälde „Chimera [Origami]“ entwickelt, das sich über zwei Stockwerke erstreckt und sich auf die Symmetrie der Museumsarchitektur von Hans Hollein bezieht.

Die Ausstellung „Sarah Morris – Gemini Dressage“ ist bis zum 30. August zu sehen. Das Museum für Moderne Kunst ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Freier Eintritt wird jeweils am letzten Samstag des Monats gewährt.

Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Domstraße 10
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 – 212 30 447
Telefax: +49 (0)69 – 212 37 882

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


30.05.2009, Sarah Morris - Gemini Dressage

Bei:


Museum für Moderne Kunst

Variabilder:

Sarah Morris vor ihrem Gemälde „2028 [Rings]“ von 2008
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Sarah
 Morris, Capital, 2000
Sarah Morris, Capital, 2000

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Sarah Morris, Parrot [Origami], 2009
Sarah Morris, Parrot [Origami], 2009

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Sarah Morris, Chimera [Origami], 2009
Sarah Morris, Chimera [Origami], 2009

Künstler:

Sarah Morris








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