Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 02.12.2017 Auktion 1100: Zeitgenössische Kunst

© Kunsthaus Lempertz

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Historisches Ereignis in Paris: die Kunstschätze von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé sind verkauft

Das Ende eines Lebenswerks



Wie soll man eine Auktion charakterisieren, die so einmalig und unwiederbringlich ist, wie die der Sammlung von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé in Paris? Reichen die beiden, reichen oftmals abgedroschene Superlative überhaupt dafür aus. Sicherlich war es ein Ereignis, dass so schnell nicht wieder kommt. Jahrhundertauktion? Auch das trifft das Phänomen nur unzureichend. Vielleicht wollten die 30.000 Menschen, die am vergangenen Wochenende ins Grand Palais gepilgert sind, um die erstmals und zum einzigen Mal ausgestellten 733 Objekte aus dem Besitz der beiden zu bestaunen, ein zweites Mal von dem 2008 verstorbenen Couturier Abschied nehmen. Vielleicht wollten die Käufer etwas vom Stilgefühl, der Eleganz und der Aura einfangen, die Saint Laurent und Bergé mit den erlesenen Kunstwerken in ihren Wohnungen und Häusern zauberten. Vielleicht ist es letztlich eine Teilhabe am Leben des legendären Modeschöpfers, der durch diesen Verkauf seiner von Moden unabhängigen, unvergleichlich individuellen Sammlung dem Mythos ein Stück naher gekommen ist.


Sicher ist, dass die Auktion ein wirtschaftlicher Erfolg war. Christie’s und Pierre Bergé, der mit seinem eigenen Auktionshaus Pierre Bergé & Associés daran beteiligt war, haben den Glanz der alten Kunstmetropole Paris an die Seine zurückgeholt und dem weltweiten Kunstmarkt gezeigt, dass selbst in Krisenzeiten mit exquisiter Ware und den richtigen Umständen die Sammler zu locken sind. Den Erlös des dreitätigen Auktionsmarathons – mit einem Umsatz von knapp 374 Millionen Euro wurde die obere Gesamtschätzung um 74 Millionen Euro übertroffen – übergibt Pierre Bergé der von ihm gegründeten „Fondation Pierre Bergé – Yves Saint Laurent“ und unterstützt damit die Aids-Forschung oder die Errichtung eines Museum für die 5.000 von seinem Lebensgefährten entworfenen Kleider und dessen Zeichnungen.

Und nun ist es dann doch Zeit für die Superlative, die Christie’s zu Recht gerne verkündet. Die Sammlung von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé ist die teuerste Privatkollektion auf Auktionen, sie fuhr den höchsten Auktionsumsatz in Europa ein, weltweite Rekorderlöse gab es auch nach einzelnen Sparten und zwar für „Impressionistische und Moderne Kunst“ einer geschlossen Privatsammlung, „Silber“ und „Angewandte Kunst des 20ten Jahrhunderts“, mit den 19,5 Millionen Euro für Eileen Grays Armlehnstuhl „dragons“ von Ende der 1920er Jahre wurde gar das teuerste Objekt in diesem Bereich gehandelt, zudem gab es für über 20 weitere Künstler Auktionsrekorde.

Impressionisten und Moderne

Schon der Auftakt am Montagabend gestaltete sich grandios. Rund 1.200 Menschen kamen zur ersten Auktionsrunde mit impressionistischer und moderner Kunst in die vollbesetzte Kuppelhalle des Grand Palais. Allein diese Sektion spielte inklusive Aufgeld 206 Millionen Euro ein und damit schon zwei Drittel der gesamten Schätzung. Einen Wermutstropfen gab es an diesem Abend. Gerade das Hauptlos der ganzen Auktion blieb liegen. Für Pablo Picassos kubistische, aber nicht ganz so überzeugende Malerei „Instruments de musique sur un guéridon“ mochte sich bei 25 bis 30 Millionen Euro niemand erwärmen, ebenso für seine Zeichnung „Homme à la guitare“ bei 150.000 bis 250.000 Euro. Ansonsten musste Pierre Bergé, der mit diesen Werken nun gerne weiterlebt, keine der 61 Positionen wieder mit zurücknehmen, konnte sich über glänzende Ergebnisse, die die Scharte spielend ausglichen, und sieben Auktionsrekorde freuen.

Star des Abends wurde Henri Matisses betörendes Stillleben „Les coucous, tapis bleu et rose“, das für 32 Millionen Euro an den in New York ansässigen Händler Franck Giraud im Auftrag eines Kunden ging. Taxiert war es lediglich mit 12 bis 18 Millionen Euro. Für Constantin Brancusi gab es ebenfalls einen neuen Auktionsrekord, bewilligt mit 26 Millionen Euro für die kantige Holzskulptur „Madame L.R.“ aus den Jahren 1914/17 (Taxe 15 bis 20 Millionen EUR). Dieser Listenplatz ging auch noch an Piet Mondrian für seine charakteristischen Farbfelder in der „Composition avec bleu, rouge, jaune et noir“ aus dem Jahr 1922 bei 19,2 Millionen Euro – direkt gefolgt von seiner monochrom grauen, kleinteiligeren „Composition avec grille 2“ von 1942 bei 12,8 Millionen Euro (Taxe je 7 bis 10 Millionen EUR) –, an Giorgio de Chirico für sein surrealistisches Gemälde „Il Ritornante“ aus dem Jahr 1918 für 9,8 Millionen Euro, bei dem der französische Staat für das Centre Pompidou sein Vorkaufsrecht wahrnahm (Taxen je 7 bis 10 Millionen EUR), und an Marcel Duchamp. Um das sinnenreiche Readymade einer Parfümflasche mit der ironischen Aufschrift „Belle haleine – Eau de voilette“ von 1921 kämpften zwei Sammler verbissen im Saal, bis aus den zuerst ausgerufenen 700.000 Euro traumhafte 7,9 Millionen Euro wurden.

Matisses komplettierte seinen Erfolg mit einer einsamen „Nu au bord de la mer“ aus dem frühen Jahr 1909 bei 7,3 Millionen Euro und der späteren Collage „Le Danseur“ von 1937/38 bei 6 Millionen Euro (Taxe je 4 bis 6 Millionen EUR). Auch für deutsche Künstler konnten sich Yves Saint Laurent und Pierre Bergé erwärmen. Oskar Schlemmers Bühnenbildentwurf aus dem Jahr 1930 zu Arnold Schönbergs Oper „Die glückliche Hand“ machte sich bei 42.000 Euro davon (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR), und Paul Klees abstrakt-flächige „Gartenfigur“ von 1932 stieg von 600.000 Euro gar auf 3,5 Millionen Euro und verschob damit die Messlatte bei Klees Auktionspreisen nach oben. Tat das ebenso der traurige Harlekin auf James Ensors Bild „Le désespoir de Pierrot“ von 1892 mit dem Zuschlag bei 4,4 Millionen Euro ebenso (Taxe 2 bis 3 Millionen EUR). Fernand Léger führte mit seiner „La tasse de thé“ von 1921 bei 10,2 Millionen Euro (Taxe 10 bis 15 Millionen EUR) oder der „Composition, dans l’usine“ von 1918 für 4,9 Millionen Euro wieder zur französischen Kunst zurück (Taxe 6 bis 8 Millionen EUR).

Die Impressionisten und deren direkte Nachfolger steuerten etwa Paul Cézannes zartes Landschaftsaquarell „La montagne Sainte-Victoire vue des Lauves“ aus der Zeit um 1902/06 bei, das für 1,8 Millionen Euro übernommen wurde (Taxe 2 bis 3 Millionen EUR), Edouard Manets Pastellzeichnung einer jungen Frau mit Frühlingshut für 600.000 Euro (Taxe 500.000 bis 700.000 EUR), Edgar Degas’ derbe „Femme à sa toilette“ aus den frühen 1880er Jahren für 460.000 Euro (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR) oder Paul Gauguins ebenfalls mit Pastell gemalte „Etude de femmes martiniquaises“ zur doppelten Erwartung bei 600.000 Euro. Georges Seurat zeichnerische Karikatur „L'homme à femmes“ von 1890 für 250.000 Euro (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR) und vor allem Edouard Vuillard leiteten zur Kunst des 20sten Jahrhunderts über. Seine Gemälde „Marie rêveuse et sa mère“ von 1891/92 (Taxe 1 bis 1,5 Millionen EUR) und sein Selbstportrait „Vuillard au col blanc“ erreichten 950.000 Euro und 430.000 Euro (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR).

Alte und Neuere Meister

Der zweite Auktionstag begann um 14 Uhr mit Alten Meistern sowie Gemälde und Zeichnungen aus dem 19ten Jahrhundert. Auch wenn hier von den 24 Positionen sechs zurückgingen, wiederholte sich wie tags zuvor oft die Explosion der Preise. Unangefochten setzte sich hier Théodore Géricault an die Spitze. Sein hochgeschätztes Geschwisterbildnis von „Alfred et Elisabeth Dedreux“ um 1818 gemalt spielte 8 Millionen Euro ein und avancierte damit zum teuersten Gemälde des 19ten Jahrhunderts außerhalb impressionistischer Gefilde (Taxe 4 bis 6 Millionen Euro). Da blieb für die anderen Kinderbildnisse und zwei Männerakte Géricaults nichts mehr übrig. Pierre Bergé musste sie wieder einpacken. Ein vorsichtig auf wenigstens 800.000 Euro taxiertes Männerbildnis mit Buch von Frans Hals kletterte dagegen auf 3,1 Millionen Euro, ebenso wie das Bildnis des Sängers und Komponisten Giusto Ferdinando Tenducci von Thomas Gainsborough von 400.000 Euro auf 1,9 Millionen Euro.

Bildnisse gehörten in der Sammlung der beiden auch sonst zur bevorzugten Gattung. Für das Barockportrait einer eleganten Dame von Cornelis de Vos verdoppelte sich die Schätzung auf 100.000 Euro. Für Jean-Auguste-Dominique Ingres gab es gleich zwei Rekordpreise eines für das „Portrait de la comtesse de La Rue“ in klassizistischer Kühle bei 1,8 Millionen Euro (Taxe 2 bis 3 Millionen EUR) und als Papierarbeit für die vorzügliche Zeichnung von „André-Benoît Barreau, dit Taurel“ bei 760.000 Euro (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR).

Davor und danach platzierten sich zwei Werke des englischen Präraffaeliten Edward Burne-Jones’, dessen Arbeiten die beiden Sammler schon seit frühen 1970er Jahren schätzten, als sich noch Wenige um die diese englische Tradition kümmerten. Die weiblich symbolisierte Nacht „Luna“ in dunklem Blau sicherte sich ein Bieter am Telefon erst bei 920.000 Euro (Taxe 300.000 bis 500.000 EUR), die fünfteilige Paradiesdarstellung samt Anbetung des Christuslamms ging taxgerecht für 500.000 Euro weg. Den Wandteppich mit der Anbetung der Könige von 1904, eine Gemeinschaftsarbeit von Burne-Jones, William Morris und John Henry Dearle, hatte Pierre Bergé kurz vor der Auktion dem Musée d’Orsay geschenkt. Dante Gabriel Rossettis Bleistiftstudie zu der weiblichen Schönheit „Joli Coeur“ von 1866 macht sich erst bei 100.000 Euro davon (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Das „Portrait d’homme de profil“ von Jacques-Louis David, ebenfalls der Gattung Zeichnung zugehörig, die als Entwürfe seiner Modelle in Yves Saint Laurent Arbeitsleben eine wichtige Rolle spielte, wurde mit 480.000 Euro ebenfalls die teuerste Papierarbeit im Schaffen des französischen Klassizisten, wie auch die recht flüchtig gemalte Gouache „Odysseus und Polyphem“ in monochromem Blau von Arnold Böcklin. Hier lagen die Experten von Christie’s mit ihrer Schätzung von 20.000 bis 30.000 Euro recht daneben. Mehrere Telefonbieter ließen den Preis auf 340.000 Euro schnellen. Auch bei Franz von Stuck hatte man sich verkalkuliert. Statt der 50.000 bis 70.000 Euro für eine charakteristische Amazone, speerschleudernd gemalt 1902 vor rotem Hintergrund in Öl auf Holz, kamen schließlich 240.000 Euro zusammen. Selbst für die spätmittelalterliche Kunst konnten sich Yves Saint Laurent und Pierre Bergé begeistern. So ging das Gemäldepaar eines deutschen Meisters mit der Geburt und der Enthauptung Johannes des Täufers auf dem frühen 15ten Jahrhundert für 380.000 Euro weg (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Christie's

9 Avenue Matignon

FR-75008 Paris

Telefon:+33 (01) 40 76 85 85

Telefax:+33 (01) 40 76 85 86

E-Mail: info@christies.com



02.03.2009

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 24

Seiten: 1  •  2  •  3

Events (1)Adressen (1)Berichte (3)Kunstwerke (19)

Veranstaltung vom:


23.02.2009, Collection Yves Saint Laurent et Pierre Bergé

Bei:


Christie's

Bericht:


Silber zu Spitzenpreisen und Tische für Bruchsal

Bericht:


Pierre Bergé ist tot

Bericht:


Mit Brancusi fing es an

Kunstwerk:

Jean-Auguste-Dominique Ingres, André-Benoît Barreau,
 genannt Taurel, 1819
Jean-Auguste-Dominique Ingres, André-Benoît Barreau, genannt Taurel, 1819

Kunstwerk:

Arnold Böcklin, Odysseus und Polyphem, 1896
Arnold Böcklin, Odysseus und Polyphem, 1896

Kunstwerk:

Edward Burne-Jones, Der Mond, 1872/75
Edward Burne-Jones, Der Mond, 1872/75

Kunstwerk:

Abraham Lotter I., Badener Teller, Augsburg 1562/86
Abraham Lotter I., Badener Teller, Augsburg 1562/86







Edward Burne-Jones, Der Mond, 1872/75

Edward Burne-Jones, Der Mond, 1872/75

Taxe: 300.000 - 500.000 EURO

Zuschlag: 920.000,- EURO

Losnummer: 91

Hinrich Ohmssen, Minerva-Pokal von Medingen, Hamburg um 1650

Hinrich Ohmssen, Minerva-Pokal von Medingen, Hamburg um 1650

Taxe: 50.000 - 80.000 EURO

Zuschlag: 480.000,- EURO

Losnummer: 209

Jean-Auguste-Dominique Ingres, Portrait de la comtesse de La Rue, um 1812

Jean-Auguste-Dominique Ingres, Portrait de la comtesse de La Rue, um 1812

Taxe: 2.000.000 - 3.000.000 EURO

Zuschlag: 1.800.000,- EURO

Losnummer: 78

Eckart Muthesius, Stehlampenpaar, 1930

Eckart Muthesius, Stehlampenpaar, 1930

Taxe: 400.000 - 600.000 EURO

Zuschlag: 2.200.000,- EURO

Losnummer: 350

Thomas Gainsborough, Portrait de Giusto Ferdinando Tenducci tenant une partition

Thomas Gainsborough, Portrait de Giusto Ferdinando Tenducci tenant une partition

Taxe: 400.000 - 600.000 EURO

Zuschlag: 1.900.000,- EURO

Losnummer: 76

Abraham Lotter I., Badener Teller, Augsburg 1562/86

Abraham Lotter I., Badener Teller, Augsburg 1562/86

Taxe: 150.000 - 200.000 EURO

Zuschlag: 550.000,- EURO

Losnummer: 196

Théodore Géricault, Portrait d’Alfred et Elisabeth Dedreux, um 1818

Théodore Géricault, Portrait d’Alfred et Elisabeth Dedreux, um 1818

Taxe: 4.000.000 - 6.000.000 EURO

Zuschlag: 8.000.000,- EURO

Losnummer: 83

Frans Hals, Portrait eines Mannes mit Buch

Frans Hals, Portrait eines Mannes mit Buch

Taxe: 800.000 - 1.200.000 EURO

Zuschlag: 3.100.000,- EURO

Losnummer: 73

Eileen Gray, Drachensessel, um 1917/19

Eileen Gray, Drachensessel, um 1917/19

Taxe: 2.000.000 - 3.000.000 EURO

Zuschlag: 19.500.000,- EURO

Losnummer: 276

Jacques-Louis David, Portrait d'homme de profil

Jacques-Louis David, Portrait d"homme de profil

Taxe: 400.000 - 600.000 EURO

Zuschlag: 480.000,- EURO

Losnummer: 77

Umkreis Francesco Primaticcio, Januskopf, 3. Quartal des 16. Jahrhunderts

Umkreis Francesco Primaticcio, Januskopf, 3. Quartal des 16. Jahrhunderts

Taxe: 100.000 - 200.000 EURO

Zuschlag: 1.750.000,- EURO

Losnummer: 486

Hans Christoph Lauer, Medinger Pokal, Nürnberg 1609/29

Hans Christoph Lauer, Medinger Pokal, Nürnberg 1609/29

Taxe: 50.000 - 80.000 EURO

Zuschlag: 500.000,- EURO

Losnummer: 206




Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce