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Moderne, zeitgenössische und Schweizer Kunst bei Koller in Zürich

Alles rosa



Giovanni Giacometti, Il mulino, 1916

Giovanni Giacometti, Il mulino, 1916

Nicht nur der Name, „Koller Auktionen“ statt „Galerie Koller“, ist neu, die Feiern anlässlich des fünfzigjährigen Geschäftsbestehens in diesem Herbst haben auch Anlass zu einem neuen Outfit gegeben. Noch ansprechender sind jetzt die Kataloge ausgefallen, die das Zürcher Auktionshaus für die kommenden Versteigerungen von moderner, zeitgenössischer und Schweizer Kunst am 5. und 6. Dezember aufgelegt hat: übersichtlicher, weniger hochglänzend und dafür sachlicher. Inhaltlich freilich hat sich nichts geändert – zum Glück: Hochkarätig ist das Angebot wie eh und je. Mehr als ein Dutzend Losnummern allein bei der Moderne tragen sechsstellige Schätzpreise, für zwei wird sogar an der Millionengrenze gekratzt, ohne dass damit allerdings zu hohe Erwartungen eingegangen wären. Kollers Strategie, anspruchsvoll Ware auch anspruchsvoll zu taxieren, wird sich auch diesmal wieder bewähren, trotz Krisenrede und Finanzmarktpanik. Denn Spitzenwerke zu maßvollen Preisen sind immer gefragt.


Moderne

Ein Schwerpunkt der Moderne liegt auf der französischen Kunst insbesondere des Impressionismus. Ein Höhepunkt ist etwa Pierre-Auguste Renoirs dichtes Rosenstillleben auf quadratischem Format von gerade einmal zwanzig Zentimetern, das mit einer Taxe von 280.000 bis 380.000 Franken belegt, wie hoch selbst die kleinsten und raschesten Skizzen des Künstlers sich größter Beliebtheit erfreuen. Der Neoimpressionist Gustave Loiseau muss sich da mehr anstrengen, allerdings liegen seine Seelandschaft von 1923 und die duftig-schimmernde Wasserlandschaft „Bords de l’Eure“ von etwa 1921 bei 120.000 bis 180.000 Franken beziehungsweise 270.000 bis 370.000 Franken auch nicht schlecht. Auch Paul Gauguin begann als Impressionist, wie seine kleine Ölstudie „Coin de ferme, I“ beweist (Taxe 125.000 bis 165.000 SFR).

Obwohl Nicolas Tarkhoff 1871 in Moskau geboren wurde, rechnet der Maler eher zur französischen Kunst. Ließ er sich doch schon 1899 in Paris nieder. Hier nahm er die aktuellen Strömungen auf, was sein pointillistisches Stadtbild „La Porte Saint Denis in Paris“ offenbart (Taxe 160.000 bis 240.000 EUR). Aus Russland steht ihm Konstantin Ivanovich Gorbatov zur Seite, der mit den beiden gemäßigten Landschaften von 1923 eines Blicks auf einen südlichen Hafen (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR) und der heimischen Birken an einem Fluss vertreten ist (Taxe 60.000 bis 90.000 SFR). Amedeo Modigliani zeichnete 1915 Beatrice Hastings mit Hut in seinen hieratischen Formen aufs Papier. Im kommenden Jahr soll das mit 75.000 bis 100.000 Franken bewertete Blatt in der Modigliani-Retrospektive der Bonner Bundeskunsthalle zu sehen sein. Paul Signac legte seine aquarellierte Zeichnung der bretonischen Stadt Quimper mit der Kathedrale von St. Corentin in der Mitte fast bildmäßig an (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR).

Mit Maurice de Vlamincks Sturm im Hafen von Honfleur, der thematisch an die niederländischen Seestücke des 17ten Jahrhunderts erinnert, kommt eine ganz eigene Note in die französische Frühmoderne (Taxe 200.000 bis 300.000 SFR). Später bestimmten die Fauves das Geschehen, darunter Henri Manguin, dessen unvollendetes Portrait der Tochter Lucile Manguin um 1912 schon einige charakteristische Merkmale der neuen Richtung aufweist. Verso befindet sich ein Stillleben aus den späten 1930er Jahren (Taxe 80.000 bis 120.000 SFR). Noch weiter in Richtung Abstraktion schreiten Georges Braque mit seinem Aquarell „L’Oiseau“ voran (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR). Auch bei Pablo Picassos Tuschezeichnung „Danseuse et Femmes“ von 1960 sind die Formen nur rudimentär umschrieben (Taxe 300.000 bis 400.000 SFR). Jean Hélions Gouache „Etude pour un pochoir“ von 1936 (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR) und Joan Mirós mit Pastellkreide übergangene Radierung „Les Revenants II“ von 1976 lassen die Gegenständlichkeit ganz hinter sich (Taxe 60.000 bis 80.000 SFR).

Eine der bemerkenswertesten Offerten kommt von dem sogenannten „Naiven“ Henri Rousseau: „Lion dévorant un boa“ ist auf den ersten Blick ein einfältiges, mit simplen Mitteln erstelltes Machwerk, bei längerer Betrachtung entpuppt es sich jedoch als wohlüberlegte, nicht zuletzt auf eingehenden Studien basierende Komposition, die überdies das für Rousseaus Zeit ungemein wirkungsvolle und wichtige Gesamtschaffen eindrucksvolle repräsentiert (Taxe 300.000 bis 400.000 SFR). Die beiden Millionenwerte stehen freilich bei anderen Epochen: Ein gutes Ölbild von Marc Chagall wird immer hochgehandelt, und ein solches scheint auch sein „Soleil au dessus de Vence“ sein zu wollen. 900.000 bis 1,5 Millionen Franken sind freilich kein leichtes Unterfangen. Und 800.000 bis 1,2 Millionen Franken wollen auch für Marino Marinis Terrakottafigur „Il Giocoliere“ hoch hinaus. Das lebensgroße Bildnis des Jünglings entstand 1939 im Zentrum von Marinis skulpturalem Schaffen und beschäftigt sich mit dem Thema Bewegung, das ihn zeitlebens nicht losließ.

Teuerste Werke eines deutschen Künstlers sind Emil Noldes Aquarell einer leuchtenden Marschlandschaft mit Bauerngehöft aus der Mitte der 1940er Jahre und ein Blatt von blauvioletten Blütenkolben sowie Orchideenranken aus den späten 1920er Jahren (Taxen zwischen 160.000 und 250.000 SFR). Ungewöhnlich für Schweizer Auktionen tritt dann mit sechs Arbeiten Paul Kleinschmidt in Erscheinung, der schon beim Berliner Auktionshaus Bassenge am vergangenen Wochenende gute, wenn auch nicht übermäßige Beachtung fand. Typisches Thema sind seine drei voluminösen Zirkusdamen in der Manege (Taxe 65.000 bis 85.000 SFR) oder die Gouache einer weiteren Zirkusdame beim Stiefelschnüren vom 1943 (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR), seltener sieht man bei ihm zwei Fischerboote am Strand von Cassis liegen (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR). Der rheinische Expressionist Walter Ophey ergänzt die deutsche Sektion um einen in Öl gemalten bizarren Wald von etwa 1920 (Taxe 15.000 bis 25.000 SFR), die Berliner Dada-Künstlerin Hannah Höch um die abstrakt schwebenden Formen „Künftige Lenze“ von 1956 (Taxe 25.000 bis 35.000 SFR). Als Höhepunkt der österreichischen Offerte hat der beliebte Tiroler Maler Alfons Walde gute Chancen auf 260.000 bis 360.000 Franken für seinen „Tauernhof“ 1934. Die Plastizität dieser sonnigen bergigen Winterlandschaft ist wieder einmal beeindruckend. Sein „Einsamer Berghof“ von 1935 ist in der Komposition weniger imponierend, nicht aber in der haptischen Darstellungskunst (Taxe 130.000 bis 180.000 SFR).

Höhepunkt der Grafik ist neben Chagalls zwölfteiliger Lithografiefolge „Fenster für Jerusalem“ von 1964 (Taxe 100.000 bis 130.000 SFR) eine Serie von drei Lithografien, zwei Serigrafien und einem Holzschnitt in Farbe von Roy Lichtenstein. Sie stammen aus den Jahren 1969 bis 1994 und sollen bis zu 160.000 Franken kosten. Henri Matisse beteiligt sich mit der Lithografie „Danseuse étendu au divan“ aus dem Portfolio „Dix danseues“ von 1927 (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR), Picasso dem Farblinolschnitt „Nature morte à la pastèque“ von 1962 (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR), Frank Stella mit seinen abstrakten Musterfetzen „The Swan“, eine Farbradierung von 1984 für 8.500 bis 12.000 Franken, und Andy Warhol mit dem schwarzgrauen Bildnis seines Kollegen Joseph Beuys von 1980 (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR).

Zeitgenössische Kunst

Traditionell stark besetzt sind in der Zeitgenossenabteilung bei Koller die russische und chinesische Kunst. Dominierend ist hier etwa das Materialbild einer abstrakten Komposition von Evgeny Rukhin aus dem Jahr 1973 (Taxe 75.000 bis 95.000 SFR) oder dem figuren- und motivreichen Gesellschaftsbild „Kartenspieler“ Viatcheslav Kalinins von 2001 (Taxe 65.000 bis 85.000 SFR). Im Pariser Kunstraum beheimatet war Serge Poliakoff, dessen charakteristische Komposition „Rouge et Bleu“ 1961 das Eindringen und Verzahnen zweier widersprechender Farbflächen ineinander dokumentiert (Taxe 280.000 bis 380.000 SFR). Chinas Kunst ist etwas zurückgedrängt, Kollers Lieblinge wie Zhou Tiehai, Wenyu Ji oder Song Yonghong sind aber wieder mit von der Partie und sollen bis zu 80.000 Franken einspielen. Dazu gesellt sich diesmal aber auch eine beachtliche Offerte von Arbeiten indischen Künstler. Diese heißen etwa Kattingeri Krishna Hebbar, Narayan Shridhar Bendre oder Bose Krishnamachari, malen meist gegenständlich oder gefällig gegenstandslos, und ihre Werke sollen trotz Newcomerstatus auf dem europäischen Markt bereits bis zu 160.000 Franken einfahren.

Ansonsten sind es wieder vornehmlich französische Künstler, die die Zeitgenossen bei Koller beherrschen. Jean Miotte etwa mit seinen vielfarbigen, pastosen gestischen Kompositionen von 1959 oder 1961 für bis zu 60.000 Franken oder Maurice Estève, der ebenfalls abstrakt „Andalousie“ 1954 in fließende Formen und Farben umsetzte, die erst im vergangenen Jahr bei Lempertz für 90.000 Euro gehandelt wurde und jetzt 160.000 bis 200.000 Franken bringen soll. Der abstrakte Expressionismus aus Amerika schickt Franz Kline mit zwei seiner kleinen Tuschebilder in Schwarz für 70.000 bis 90.000 Franken beziehungsweise 90.000 bis 130.000 Franken. Wenig bekannt ist sein 1948 geborener Landsmann Jonathan Lasker, dessen abstrakte Malerei sich mit der Vorstellung von „psychischen Impulsen der Hand“ in die Tradition der gestischen Kunst der 1950er Jahre einreiht. Wie frei seine Formen sein können, zeigt sich in „To carees the naked eye“von 1987 (Taxe 70.000 bis 90.000 SFR). Ben Nicholson kreierte ebenfalls sehr reduzierte Formen, die sich meist nur als Umrisse auf der Leinwand abzeichnen, wie bei „Beige – Venetion Red“ von 1961 (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR).

Das teuerste Werk der Versteigerung stellt allerdings Gerhard Richter. Dabei ist es nicht eines seiner zahlreichen abstrakten Bilder oder eine unscharfe Fotoadaption, sondern ein Frühwerk aus dem Jahr 1960, also noch vor seiner ein Jahr darauf erfolgten Flucht aus Dresden in die Bundesrepublik. „Die Lesende“ – seine Ehefrau „Ema“ – zeigt, wie tief Richter damals noch in der expressionistisch inspirierten Kunst seiner ostdeutschen Lehrer wurzelte. Als eines der wenigen Werke seiner frühesten Schaffensjahre soll es 570.000 bis 700.000 Franken bringen. Aus einer bereits im Frühjahr angebotenen Privatsammlung kommen die beiden damals nicht veräußerten Gemälde Anselm Kiefers „Studie zu Interieur mit Sitzender“ von 1968 und „Mann an roter Theke“ deutlich reduziert für 30.000 bis 50.000 Franken und 80.000 bis 120.000 Franken zum Aufruf. Der Jüngste im Bunde ist Jonathan Meese mit seiner Collage „Der gefährliche Schwanzblick. Du“ von 2007 (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR).

Auch hier hat sich eine Grafik Roy Lichtensteins eingeschlichen, um wohl wegen des hohen Preises von 150.000 bis 200.000 Franken für die Farbserigrafie „Reverie“ von 1965 mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Fotografien ergänzen das malerische Spektrum bei niedrigen Preisen, etwa Bilder Marilyn Monroes aus Bert Sterns Serie „The last sitting“ für bis zu 5.000 Franken, Gregory Crewdsons unheimlicher „Man in the woods“ von 2003 (Taxe 3.800 bis 4.500 SFR), Thomas Ruffs kafkaeske Konstruktion „Machine 1410“ von 2003/05 (Taxe 2.500 bis 3.800 SFR) oder die Portraits der göttlichen Garbo von George Hurrell (Taxe 1.200 bis 1.800 SFR) und der mexikanischen Malerin Frida Kahlo von Leo Matiz (Taxe 2.800 bis 3.800 SFR).

Schweizer Kunst

Die rund 130 Gemälde Schweizer Künstler konzentrieren sich vornehmlich aufs 19te und frühe 20sten Jahrhundert. Fast alle großen Meister haben sich wieder einmal eingefunden: Albert Anker mit einem in Aquarell gemalten Portrait eines alten, nachdenklichen Absinthtrinkers aus dem späten Jahr 1907 (Taxe 120.000 bis 180.000 SFR), der Biedermeiermaler Wolfgang-Adam Töpffer, der eine große Volksschar beim fröhlichen Ausgang nach dem sonntäglichen Gottesdienst in einer Berner Kirche beobachtet (Taxe 120.000 bis 160.000 SFR), sowie Raphael Ritz, der immerhin neun Arbeiten aus Genre und Landschaft beisteuert. Im Hochgebirge befinden sich 1889 vier „Rastende Mädchen“ (Taxe 35.000 bis 50.000 SFR), kurz vor dem Gipfel 1876 „Fünf Bergsteiger“ (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR). Als idyllische Schilderung ländlichen Lebens erweisen sich seine „Zwei Mädchen mit Esel in Savièse“ von 1888 (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR).

Danach tritt der Landschafter Giovanni Giacometti prominent in Erscheinung. Der geht manchmal sehr frei mit den Farben um: Bäume, Dächer, ja sogar Felsen schimmern rosa in seiner schluchtartigen Flusslandschaft „Il mulino“ 1916, dazwischen prangt viel Grün und ein bisschen Graublau (Taxe 700.000 bis 1 Million SFR). Seine offensichtliche Lieblingsfarbe hüllt auch den Schnee in Nevicata 1919 in ein süßliches Licht (Taxe 400.000 bis 700.000 SFR). Mit 950.000 bis 1,5 Millionen Franken noch teurer wird es in seiner sonnigen Berglandschaft „Monte Forno“ aus dem Jahr 1921. Hier macht sich in der prononcierten Buntfarbigkeit noch deutlicher ein expressiver Ton hörbar. Als eigentlicher Hauptexponent der expressionistischen Landschaftsmalerei in der Schweiz gilt eigentlich Cuno Amiet. Auch in seiner Wahlheim „Oschwand im Winter“ 1931 beweist er die Kraft seiner buntfarbigen, vereinfachten Naturschilderung (Taxe 280.000 bis 380.000 SFR). Otto Morach ergänzt mit dem dunkel beklemmenden Blick auf „Iseltwald am Brienzersee“ (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR), während sich der Spätpointillist Gottardo Segantini bei seinem „Malojapass mit Hirten und Schafherde“ von 1955/56 heiter gibt (Taxe 60.000 bis 100.000 SFR).

Eines der eindrucksvollsten Bildnisse stammt von Ernest Biéler. Der für seine volksnahen Darstellungen berühmte Künstler nähert sich einem alten Mann mit blondem Bart und Schlapphut so nah, dass dieser nicht einmal mehr ganz aufs Bild passt. Jede Regung im abgehärmten Gesicht des Bergbauern wird dadurch sichtbar (Taxe 150.000 bis 200.000 SFR). Symbolistischer Einfluss macht sich bei Giovanni Segantinis Pastellstudie einer jungen Frau zu „Frutta d’Amore“ bemerkbar (Taxe 50.000 bis 70.000 SFR). Félix Vallottons „Femme au chevalet“ entstand 1925, im Jahr des Todes ihres Schöpfers. Seither verblieb das Gemälde mit der schwermütig vor ihrer Leinwand sitzenden Malerin immer im Besitz der Familie des Künstlers (Taxe 160.000 bis 190.000 SFR).

Alice Bailly ist mit einem ovalen Blumenbouquet zugegen, das sie um 1916 fast in eine abstrakte kubistische Farbanalyse zergliedert (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Adolf Dietrichs Meerschweinchen mit Kanarienvögeln von 1954 sind einer Beispiel seiner besonders im Alter perfektionierten, stilisierten Tierdarstellungen (Taxe 70.000 bis 100.000 SFR). Preisgünstig wird die Schweizer Kunst wieder bei der Gegenwart. Max Gublers Sommerlandschaft mit Gaswerk Schlieren um 1948, eine Abstraktion Rolf Iselis von 1990 oder eine schwebende „Maternité“ aus dem Jahr 1965 von dem kommendes Jahr 100jährigen Hans Erni rangieren bei nicht mehr als 30.000 Franken.

Die Auktion beginnt am 5. Dezember um 10:30 Uhr, am 6. Dezember um 14:30 Uhr steht die Zeitgenössische Kunst auf dem Programm. Der Katalog ist im Internet unter www.kollerauktionen.ch abrufbar.

Kontakt:

Koller Auktionen

Hardturmstrasse 102

CH-8031 Zürich

Telefon:+41 (044) 445 63 63

Telefax:+41 (044) 273 19 66

E-Mail: office@kollerauktionen.ch



03.12.2008

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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