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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Kunst und Antiquitäten bei Fischer in Luzern

Sehnsucht nach Italien



Anthonis Mor, Bildnis der Margarethe von Parma

Anthonis Mor, Bildnis der Margarethe von Parma

Rund 340 Losnummern weist der Hauptteil der Gemäldegalerie Alter und Neuerer Meister auf, den das Luzerner Auktionshaus Fischer am 12. November unter die Leute bringen möchte. Nicht ganz einig ist sich die Forschung im Falle einer hochrechteckigen, vermutlich einst als Altarflügel dienenden Holztafel mit einer Darstellung des heiligen Bischofs Nikolaus von Bari. Ob Lucas Cranachs d.Ä. eigenhändig daran mitgearbeitet hat oder sie komplett von Werkstattgehilfen ausgeführt wurde, lässt sich wohl nicht mehr ergründen (Taxe 60.000 bis 80.000 SFR). In der Nachfolge der großen niederländischen Malerei um Rogier van der Weyden steht ein vollständig erhaltenes Hausaltärchen mit der Geburt Christi in der Mitte sowie Kaiser Augustus und der heiligen Sybille und der Anbetung der Könige auf den Flügeln. Die Darstellungen sind trotz des kleinen Formats – ausgeklappt messen die drei Täfelchen insgesamt kaum fünfzig Zentimeter – mit vollendeter Feinheit gearbeitet (Taxe 100.000 bis 150.000 SFR).


Alte Meister

Landschaften bieten unter anderem Jan Griffier d.Ä. in Form einer seiner fantastischen Rheinbiegungen mit Burgen und reicher Figurenstaffage (Taxe 40.000 bis 45.000 SFR) und Anthonie van Borssom, dessen Flusslandschaft bei Mondschein stark an Aert van der Neer erinnert. Ein entsprechendes Monogramm wurde aber sicher später aufgebracht, um den Marktwert des Bildes zu erhöhen (Taxe 24.000 bis 28.000 SFR). Noch im späten 18ten Jahrhundert malt Christian Georg Schütz eine solche Landschaft mit Mond, der sich silbern im Wasser spiegelt, dazu gehört ein Flusstal mit Brück und Burg. Beide Gegenstücke kosten zusammen nur 15.000 bis 20.000 Franken. Ferner steigt Jean-François Millet I., ein nicht so bekannter barocker Vorläufer des namensgleichen großen französischen Realisten, mit einer weiten italienisch angehauchten Landschaft samt Figuren im Vorder- und einem Berg im Hintergrund bei 30.000 bis 35.000 Franken in den Ring, Jan Vermeer van Haarlem II. mit einer stilleren Hügellandschaft aus dem Jahr 1662 bei 60.000 bis 80.000 Franken.

Unter den Portraitisten verdient als erster Anthonis Mor eine Hervorhebung. Die Pracht und das physiognomische Einfühlungsvermögen seiner Ankonterfaktur der Margharethe von Parma, Tochter Kaiser Karls V., erklärt, warum der niederländische Meister jedenfalls in dieser Gattung noch heute in einem Atemzug mit Tizian genannt wird (Taxe 80.000 bis 120.000 SFR). Fast zweihundert Jahre später war – jedenfalls im deutschen Raum – Antoine Pesne die Nummer eins. Auch Fürstin Gisela Agnes von Anhalt-Dessau, geborene Prinzessin von Anhalt-Köthen, bestellte sich ein Bildnis bei dem gebürtigen Franzosen, der dann vor allem am preußischen Hof wirkte (Taxe 48.000 bis 60.000 SFR). Sodann ist Hans von Aachens Bildnis eines jüngeren Mannes mit weißem Spitzkragen und typisch silbrig schimmernder Haut aus der Zeit um 1600 zu nennen (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR).

Wie Hans von Aachen gehörte auch Friedrich Christoph Steinhammer zur reichen, heute aber weitgehend vergessenen Malerschule am Hof Kaiser Rudolphs II. in Prag. Allerdings zeigt seine Kupferplatte mit Syrinx, die von ihrem Vater, dem Flussgott Ladon, in Schilf verwandelt wird, um den Nachstellungen Pans zu entgehen, auch die Schwächen seiner Kunst: Steifheit der Figuren und eine Dramatik, die sich in selbstbezogenen Posen erschöpft (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR). Etwas dynamischer ist eine Himmelfahrt Christi, die dem Umkreis des Hans Rottenhammer zugewiesen wird (Taxe 22.000 bis 26.000 SFR). Betont, fast übertrieben erzählerisch gibt sich eine 1629 datierte Taufe Christi aus der Hand des Amsterdamer Meisters Pieter Lastman (Taxe 80.000 bis 120.000 SFR), während die Figuren in Marcellus Coffermans’ Kreuzigung Christi mit Maria und Johannes eher vom inneren Gefühlsausdruck geprägt sind (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR).

Bedeutendster deutscher Stilllebenmaler der Zeit um 1600 war Georg Flegel, aus dessen großer Frankfurter Werkstatt ein „Nature morte avec la tête de brochet“ mit dem Monogramm des Künstlers hervorging (Taxe 70.000 bis 90.000 SFR). Auf niederländischer Seite beeindruckt Jan Weenix’ armer Hase samt ebenfalls totem Hahn in einem vornehmen Hofgarten (Taxe 55.000 bis 80.000 SFR), aus Italien kommt Andrea Belvederes wunderschöner, fast modern anzusprechender Tulpenstrauß in knallroter Tonvase (Taxe 30.000 bis 35.000 SFR). Sichtlich von der französischen Schule mit italienischem Einschlag beeinflusst ist Philippe de Champaignes Madonna, die gerade ihr in eine Holzwiege gebettetes Kind aus einem weißen Laken hüllt. Offenbar waren ihm die Bologneser Meister Lodovico Carracci und Guido Reni wohlvertraut (Taxe 90.000 bis 120.000 SFR).

Ohne Ruinen geht bei den Italienern in den seltensten Fällen, diesmal muss der Genuese Alessandro Magnasco ran, der inmitten seiner zerbrochenen Antiken eine Ruhe auf der Flucht nach Ägypten bettet (Taxe 75.000 bis 90.000 SFR). Schon zum wiederholten Mal versucht das Bildnis eines weisen, alten Mannes aus der Hand Giovanni Domenico Tiepolos sein Glück. Ursprünglich mal mit 90.000 bis 120.000 Franken veranschlagt, ist die Leinwand inzwischen auf 30.000 bis 45.000 Franken gesunken. Bei den Zeichnungen ragen Jean-Baptiste Huets stimmungsvolle ländliche Rokokoszene einer Schäferin mit Kind und Esel (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR) sowie Bartolomeo Pinellis Soldaten und Eseltreiber bei einer Schenke heraus (Taxe 7.500 bis 9.000 SFR).

Neuere Meister

Die Neueren Meister trumpfen gleich groß mit einer Landschaft Johan Christian Dahl auf, der vor allem im Dresdner Umfeld um Caspar David Friedrich Berühmtheit erlangte. Seine Ansicht von Jernhammeren in Maridalen entstand allerdings während eines Heimatbesuchs in Norwegen 1844 und lässt von der romantischen Schwere seines älteren Vorbilds nicht viel erkennen (Taxe 160.000 bis 220.000 SFR). Die nächste große Landschaft war für das Auktionshaus offenbar eine harte Nuss: „Diana beweint den erlegten Hirschen“ steht als Titel im Katalog zu einem 1831 datierten Gemälde Károly Markós d.Ä. Diana sieht allerdings sehr männlich aus, zupft eine Lyra und hat einen Lorbeerkranz im Haar. Es dürfte sich also wohl mehr um Apoll handeln. Stilistisch gehört das Gemälde in die Wiener Schule des Biedermeier, mit deutlichem Bezug zu den arkadischen Landschaften des Klassizismus um die deutsche Kolonie in Rom (Taxe 120.000 bis 160.000 SFR).

Die Welt des Biedermeier fängt Heinrich Leibnitz in seinem Künstlervolk mit Fischerfrauen vor einer Osteria am Tiberufer 1840 ein. Das Gemälde gehörte einst König Wilhelm I. von Württemberg, in dessen Land Leibnitz 1811 geboren wurde und 1889 starb (Taxe 80.000 bis 100.000 SFR). 1804 sogar in Rom geboren wurde Carl Christian Constantin Hansen, dessen Name freilich auf eine dänische Abstammung verweist. Zwischen 1817 und 1825 studierte er auch an der Akademie in Kopenhagen, kehrte aber zwischen 1835 und 1844 als Stipendiat nach Italien zurück und malte dort unter anderem einen jungen Künstler in seinem Atelier über den Dächern Roms. 1873 wurde Hansen Vizedirektor der Kunstakademie seiner Studienstadt, wo er sieben Jahre später starb (Taxe 40.000 bis 48.000 SFR).

Auch der Sachse Albert Zimmermann hielt sich für seinen „Überfall“ und „Das Mühltal bei Amalfi“ in Italien auf (Taxe je 12.000 bis 18.000 SFR). Über Carl Spitzweg muss man weniger sagen. Seinen beschaulichen Lebensgang kennt jedes Kind, seine kleinen Formate wie eine Partie aus dem Hochgebirge aus der mittleren Schaffenszeit erkennt man meist auf den ersten Blick (Taxe 32.000 bis 38.000 SFR). Johann Georg Meyer von Bremen malte sich, seine Frau und seine zwei Kinder 1839 als 26jähriger vor der Staffelei wohl in Erwartung zukünftigen Glücks (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR).

Hauptwerk der Neueren Meister ist ein Schweizer Künstler: Albert Ankers 1898 entstandenes, inniges Genrebild „Der alte Feissli mit Kind auf einer Ofenbank“ bedient sich eines von ihm häufiger gemalten Modells, eines damals etwa 80jährigen Mannes, der hier seinen schlafenden Enkel bewacht. 800.000 bis 1,2 Millionen Franken werden erwartet. Aber auch gehobener Kitsch ist zu haben, etwa zwei Katzenbilder von „Katzen-Adam“ Julius Adam für bis 55.000 Franken. Eugen von Blaas, der sein Leben vorwiegend in mediterranen Gefilden verbrachte, malte mit Vorliebe junge Frauen wie „Das Mädchen von Chioggia“ (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR), gelegentlich aber auch männliche Zeitgenossen, darunter 1886 einen Knaben, der einen Apfel muffelt (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR).

Auf den Impressionismus steuert man mit Gotthardt Kuehls einfachem Stubeninterieur mit alter und junger Frau (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR) und Johan Barthold Jongkinds Meeresufer mit Leuchtturm und fahrendem Zug bei Nacht zu (Taxe 12.000 bis 18.000 SFR). Im grafischen Bereich listet der Katalog Adolphe Monticellis aquarellierte Tuschpinselzeichnung eines stehenden Mädchens mit nach links gewendetem Kopf (Taxe 6.000 bis 8.000 SFR) und Adolph von Menzels Bleistiftskizze eines knienden Arbeiters aus den 1870er Jahren (Taxe 15.000 bis 25.000 SFR).

Moderne und zeitgenössische Kunst

Die moderne und zeitgenössische Kunst bei Fischer gibt sich unspektakulär mit einem Entenbild Alexander Koesters, das 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis hing (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR), oder dem Pastell eines märkischen Sees im Herbst von Lesser Ury, dessen Ziffern auf 1879 – da war der Künstler erst 18 Jahre alt – oder 1899 schließen lassen können (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR). Frankreich sendet Fernand Le Gout-Gérard impressionistische Fischerboote im Hafen von Concarbeau in der Abenddämmerung (Taxe 18.000 bis 20.000 SFR), Maurice Denis’ fauvistisch inspiriertes, scheckig wie die Birken im Vordergrund gestaltetes Gemälde „Les Baigneuses“ aus dem Jahr 1906 (Taxe 45.000 bis 55.000 SFR) sowie Paul Signacs neoimpressionistisches Aquarell mit Pappeln im Herbst von 1924 (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR). Die Schweiz kommt ohne Cuno Amiet nicht aus, von dem es diesmal allerdings lediglich Blumen in einer Kugelvase von 1947 gibt (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR). Otto Modersohns Reisemitbringsel „Vorfrühling silbern Hintersteiner Berge“ von 1933 und eine Ansicht des münsterländischen Tecklenburg im Frühjahr von 1926 rangieren zwischen 20.000 und 35.000 Franken.

Hans Erni, der nächstes Jahr seinen 100sten feiert, darf sich vielleicht über 25.000 bis 35.000 Franken für seinen aufreizenden Akt „La belle rêveuse“ von 1969 freuen. Mit ihm spätestens übernehmen die Zeitgenossen das Ruder, deren zwei Hauptstücke reichlich retrospektive geometrische Kompositionen im Stil der 1920er Jahre vom russischstämmigen Künstler Eduard Steinberg aus den Jahren 1978 und 1979 sind (Taxen zwischen 50.000 und 80.000 SFR). Heimatliche Schützenhilfe leisten Aleksei Alekseievich Sundukov mit seiner tristen Wochenendidylle „At the Old, Dirty River“ von 1985 (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR) und Sergey Volkov mit seinem ebenso kritischen „Man with Fish“ aus dem Jahr 1988 (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR). Soviel östliche Kunst war selten bei Fischer. Bekanntester Deutscher ist Markus Lüpertz, der nicht nur eine „Skizze zur Erschießung“ (Taxe 6.000 bis 8.000 SFR) und eine abstrakte „Nachtlandschaft“, beide von 1992 (Taxe 22.000 bis 24.000 SFR), sondern auch die große Bronzeskulptur „Der Schläfer“, in insgesamt sechs Exemplaren gegossen, für 60.000 bis 70.000 Franken zur Verfügung stellt. Der meistgenannte Bildhauer der Auktion ist freilich der 1926 geborene Schweizer Rolf Brem, der unter anderem die ulkige Bronze einer Sonnenanbeterin „Claudia im Liegestuhl“ schickt (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR).

Arbeiten auf Papier

Noch einmal rund dreihundert Arbeiten auf Papier listet der zweite Katalogteil, darunter Otto Dix’ blaue nackte „Alte, mit rechtem Bein auf Stuhl kniend“ von 1922 (Taxe 13.000 bis 15.000 SFR) und eine flüchtige Aktstudie in Bleistift von Ernst Ludwig Kirchner für 4.000 bis 6.000 Franken. Joan Miró und Eduardo Chillida ergänzen die Moderne durch die farbige Radierung „Le grand ordonnateur“ von 1969 (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR) und zwei schwarzweiße Blätter aus der „Leku“-Reihe (Taxen zwischen 8.000 und 15.000 SFR). Eine eigene Abteilung bilden die Schweizer, deren wichtigster Vertreter Ferdinand Hodler mit einer Bleistiftstudie zu seinem berühmten Gemälde „Der Tag I“ aus den Jahren 1899/1900 ist (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR), ergänzt von drei Bernerinnen in Sonntagstracht von Cuno Amiet (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR) und den zwei Quadraten von Augusto Giacomettis „Farbabstrakten I“ von etwa 1915 in Pastell (Taxe 9.000 bis 10.000 SFR).

Kunstgewerbe

Auf den 13. und 14. November verteilt sich das Kunstgewerbe, das in einem eigenen daumendicken Katalog präsentiert wird. Hier finden sich zunächst schöne Möbel wie lombardische oder französische Barockkommoden unbekannter Meister für bis zu 48.000 Franken, aber auch gestempelte Stücke, darunter Louis Foureaus Klappsekretär um 1780 mit gelackten chinoisen Paneelen (Taxe 48.000 bis 55.000 SFR) und eine Aufsatzschreibkommode des Berners Johannes Aebersold vom ausgehenden 18ten Jahrhundert (Taxe 35.000 bis 40.000 SFR). Als Hauptwerk wird eine prächtige Marquise mit fein geschnitztem und vergoldetem Gestell der Transition-Zeit angeboten, die vielleicht der Pariser Werkstatt des Nicolas Heurtaut zugewiesen werden kann. Mit 600.000 bis 800.000 Franken ist sie allerdings wahrlich nicht zu knapp bemessen.

Sichere Chancen dürfen sich vermutlich zwei Globen des Nürnberger Astronomen Johann Gabriel Doppelmayr um 1730 ausrechnen, die mit 50.000 bis 70.000 Franken etikettiert sind. Eine der herausragenden neueren Arbeiten ist eine um 1925 wohl in Russland entstandene Sitzgruppe samt Rundtisch und Eckschrank, die an die Arbeiten des englischen Architekten und Innenausstatters Mackay Hugh Baillie Scott erinnert (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR). Die beiden üppigen Jugendstil-Tischlampen des Parisers François-Raoul Larche passen vermutlich wenig zu diesem Art Déco-Ensemble (Taxe 8.000 bis 10.000 SFR).

Teuerste Skulptur ist bei 60.000 bis 80.000 Franken ein flämisches Retabelfragment des frühen 16ten Jahrhunderts mit einer Kreuzigungsdarstellung, gefolgt von einer arg wurmstichigen Muttergottes, die von der Literatur in die französische Romanik um 1100 datiert wird (Taxe 25.000 bis 35.000 SFR). In der Silberabteilung glänzen ein Nürnberger Deckelpokal wohl von Conrad Kerstner um 1680 (Taxe 6.000 bis 8.000 SFR) und zwei Reliefplatten des Augsburger Meisters Hans Jacob Bair I. aus der Zeit um 1620/30 (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR). Die Pariser Marke Jean-Baptiste-Claude Odiot trägt eine große, klassizistisch kühle Deckelterrine von circa 1840 (Taxe 8.000 bis 10.000 SFR), zu der ein Vermeilbesteck der ortsansässigen Firma Maison Cardeilhac um 1880/90 einen reizvollen Rokokokontrast setzt (Taxe 22.000 bis 24.000 SFR).

Die Alten und Neuern Meister werden am 12. November ab 14 Uhr versteigert, Moderne und Zeitgenössische Kunst am 13. November ab 14 Uhr. Das Kunstgewerbe steht am 13. und 14. November jeweils ab 9 Uhr auf dem Programm. Der Katalog ist im Internet unter www.fischerauktionen.ch abrufbar.

Kontakt:

Galerie Fischer Auktionen AG

Haldenstrasse 19

CH-6006 Luzern

Telefax:+41 (041) 418 10 80

Telefon:+41 (041) 418 10 10

E-Mail: info@fischerauktionen.ch



10.11.2008

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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