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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Alte Meister im Dorotheum

Italienische Dominanz



Willem Kalf, Stillleben mit Ingwertopf und Porzellanschälchen

Willem Kalf, Stillleben mit Ingwertopf und Porzellanschälchen

Wäre da nicht das Hauptlos, würde man die Niederländer in der herausragenden Offerte Alter Meister im Wiener Dorotheum kaum wahrnehmen. So aber rettet Willem Kalf in der Abendauktion am 14. Oktober die Ehre seines kleinen Landes. Bereits im vergangenen Jahr durfte sein Stillleben mit Ingwertopf und Porzellanschälchen die Beschauer verzaubern – in der schönen Ausstellung „Gemaltes Licht“, die den Maler in Rotterdam und Aachen einer größeren Öffentlichkeit ins Gedächtnis rief. Charakteristisch für den 1619 geborenen Kalf sind außer der Thematik sein ausgesprochen wässriger, fast impressionistischer Pinselduktus und die starken Kontraste in der Lichtführung zwischen tief verschatteten Hintergrundpartien und hell daraus hervorblitzenden Kostbarkeiten und Leckereien. Datiert wird das Bild in die Zeit um 1660. 1980 bei Sotheby’s von einem norddeutschen Privatsammler für gerade einmal 10.000 Pfund erworben, war das Gemälde als Dauerleihgabe seit 1982 Teil der Gemäldegalerie Kassel und seit 1999 des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover. Nun wird es versteigert, den Schätzpreis gibt das Haus nur auf Anfrage mit 400.000 Euro an. Teuerster Kalf ist bislang ein 1660 datiertes Stillleben, das vor acht Jahren, nicht gerade in einer Hochphase des Kunstmarkts, bei Sotheby’s in London für 320.000 Pfund über den Tresen rutschte. Der Preis im Dorotheum ist also gerechtfertigt.


Knapp 120 Werke hat das Dorotheum in seiner Abendauktion untergebracht, und dem hohen Rang des Angebots nach zu schließen befindet man sich noch immer im Rausch der 300-Jahr-Feierlichkeiten 2007. Jedenfalls hat sich die Qualität eher noch erhöht. Wenige, aber starke Lose schicken die Niederländer diesmal nach Wien. Kalf bekommt Schützenhilfe von Abraham Brueghel, Sohn Jan Breughels d.J. und damit Enkel Jan Brueghels d.Ä. Auf jeweils rund 190 mal 270 Zentimetern breiten sich seine prächtigen Stillleben mit Früchten und Blumen aus, die überdies als Brunnendekoration in einer dramatisch beleuchteten Gartenlandschaft prangen. Der Schätzpreis von 260.000 bis 320.000 Euro orientiert sich in etwa an jenem Ergebnis, das mit zwei ähnlich aufwendigen, aber etwas kleineren Stillleben vor drei Jahren bei Christie’s in London erzielt wurde. Ein neuer Rekord für diesen auf dem deutschen Markt nicht allzu häufigen Brueghel ist somit nicht auszuschließen. Indes steht man hier schon mit einem Bein in Italien: Bereits 1649, mit achtzehn Jahren, zog es den jungen Mann gen Süden, 1690 starb er in Neapel.

Über weite Strecken der Auktion dominieren die Italiener. Kein Wunder, denn das Dorotheum hat sich nach Mailand mit einer Dependance in Rom weitere Teile des italienischen Markts erschlossen. Und da sich seit Silvio Berlusconi die strenge italienische Ausfuhrpraxis gelockert hat, reisen die Kunstwerke halt nach Wien, um oft von den kauffreudigen Italienern wieder in die Heimat geholt zu werden. Wie Brueghel mit zwei Stilllebengegenstücken treten nun also Bartolomeo Bimbi und seine Werkstatt in Erscheinung. Allerdings können die etwas steifen Birnenenzyklopädien, die zudem die Monate Juli und August versinnbildlichen, keineswegs mit der barocken Pracht des Niederländers konkurrieren – trotzdem werden 230.000 bis 300.000 Euro erwartet. Da überzeugen schon mehr die beiden Äpfel mit der Haselnuss in ihrer Schlichtheit und doch malerischen Raffinesse, die die Barockmalerin Giovanna Garzoni mit Tempera aufs Pergament brachte. Erwartet werden hier 20.000 bis 24.000 Euro.

Auch dem Alter nach gebührt den Italienern der Vorzug. Aus der Zeit um 1400 stammt eine spitzbogige Tafel mit der Madonna und Heiligen des Ventura di Moro (Taxe 120.000 bis 140.000 EUR). Einige Jahrzehnte jünger ist Jacopo del Sellaios Madonna im Rundbogen, die deutlich den stilistischen Einfluss Botticellis verrät (Taxe 100.000 bis 140.000 EUR). Auf deutscher Seite können da nur eine aus dem dritten Viertel des 15ten Jahrhunderts stammende, drastische Kreuzigungsdarstellung des Salzburger „Meisters von St. Leonhard“ (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR) und das Herrenbildnis eines Ulmer Meisters aus dem Umkreis Martin Schaffners um 1510/15 mithalten (Taxe 80.000 bis 90.000 EUR). Die Florentiner Renaissance ist etwa noch durch Michele Tosinis Verkündigung Mariens in farblicher Raffinesse vertreten (Taxe 60.000 bis 90.000 EUR), die dann zur dortigen Barockmalerei mit Jacopo Chimentis trunken schlafendem Noah weiterführt (Taxe 60.000 bis 70.000 EUR).

Erstrangige Meister, vor allem aus Venedig, tauchen hier auf, so Tizian, aus dessen Werkstatt wohl das Bildnis des Prokurators Alessandro Contarini hervorging. Wer weiß, vielleicht kommt ja einmal mehr Lambert Sustris zu Ehren, dem man schon manchen „ehemaligen“ Tizian zugewiesen hat, nicht zuletzt das berühmte Portrait Kaiser Karls V. in der Alten Pinakothek (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Dann Tintoretto, oder richtiger Jacopo Robusti, dem trotz fragmentarischen Zustandes eine Kreuzigungsdarstellung mit Maria, Maria Magdalena und Johannes Evangelist zugeschrieben wird, wahrscheinlich als ein Jugendwerk um 1540/45 (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Zweimal finden sich Mitglieder der illustren Malerfamilie Carracci, zunächst der neben Caravaggio wohl bedeutendste Frühbarockmaler Annibale Carracci mit einer 1603 datierten Franziskusdarstellung (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR) und der Federzeichnung von Gottvater umgeben von Engeln in der Glorie (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR) sowie dann sein Vetter und Lehrer Lodovico Carracci mit einem Christus am Ölberg (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Genannt werden muss auch eine Federzeichnung Perino del Vagas, die als Vorbereitung für die Wanddekoration im Langhaus des Domes von Pisa angesehen wird, von der schon Giorgio Vasari berichtet. Bisher waren nur Belege für eine Ausmalung des Querschiffs bekannt (Taxe 75.000 bis 85.000 EUR).

Pier Francesco Mola zeichnet für das barocke Bildnis eines Jünglings mit Bratsche verantwortlich (Taxe 65.000 bis 85.000 EUR), Luca Giordano für eine Version der Geschichte „Die Töchter des Kekrops öffnen den Korb mit Erichthonios“. Später sollte das Knäblein mit Schlangenbeinen die Königsmacht über Athen erlangen. Auch Rubens hatte eine Version gemalt, die sich heute in der Sammlung Liechtenstein befindet und Giordano wohl nicht unbekannt war (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR). Marco Riccis wilde Landschaft mit einem Sturzbach kostet 160.000 bis 200.000 Euro. Weitere italienische Produkte sind zwei venezianische Veduten Bernardo Canals (Taxe 280.000 bis 320.000 EUR) und die neuerdings Francesco Allegrini zugeschriebene Verbildlichung des heiligen Eustachius im Wald, die indes auch sichtlich auf die niederländische Landschaftsmalerei reflektiert (Taxe 60.000 bis 70.000 EUR).

Apropos Peter Paul Rubens, der taucht gegen Ende der Auktion mit gleich drei Gemälden auf den Plan – oder vielmehr seine Werkstatt. Dennoch ist die lebensechte Darstellung Christi am Kreuz mit den beiden Schächern von meisterlicher Qualität und mit 10.000 bis 15.000 Euro unterbewertet. Zwischen 40.000 und 90.000 Euro kosten die Darstellung des Hauptes des heiligen Rochus und eine Madonna, die erst in diesem Jahr aus deutschem Adelsbesitz an die Öffentlichkeit gelangte. Adriaen Pietersz van de Venne schickt seine typische Grisaillemalerei ins Rennen, diesmal mit dem biblischen Thema der Abigail vor David (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR). Ansonsten beschränken sich die Niederländer weitgehend auf Landschaften, so Theobald Michaus feiernde Bauern auf einem Dorfplatz am Fluss (Taxe 90.000 bis 140.000 EUR) und Jan Breughels d.J. an üppiger Blumenpracht schnüffelnde Allegorie des Geruchssinns auf Kupfer, die – für den Maler selten – sogar signiert ist und stilistisch auf seine späte Schaffenszeit verweist (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR). Bescheiden auf 28.000 bis 32.000 Euro taxiert ist ein Stillleben Jacob van Walscapelles von rund 90 mal 100 Zentimetern Größe, das durchaus auf einen sechsstelligen Betrag rechnen darf. Jean-Michel Picarts lockeres Blumenstillleben in einer Glasvase liegt mit 30.000 bis 34.000 Euro nur unwesentlich höher.

England schickt John Woottons klassische Landschaft mit Pyramus und Thisbe von 1760 ins Rennen, die sich durch ein etwas übertrieben grelles Abendrot kennzeichnet (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR), Spanien eine spätmittelalterliche Geburt Christi aus dem Umkreis Lluis Borrassàs (Taxe 14.000 bis 18.000 EUR), Deutschland eine liebliche Madonna mit schlafendem Jesusknaben von Johann Jakob Dorner d.Ä. aus dem Jahr 1795 (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR) oder Nicolaus Knüpfers an Rembrandt gemahnende Szene von Samson Delilah (Taxe 10.000 bis 14.000 EUR), Frankreich etwa Jean-Baptiste Huet galante Schäferszene um 1770 (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR) oder eine adrette Venus mit Amor von Louis de Boullogne d.J. (Taxe 15.000 bis 17.000 EUR).

Österreich entsendet Maximilian Joseph Hannls vortreffliches Selbstbildnis mit Zeichenblock und Feder sowie die schon dem Klassizismus zugehörigen Gemälde „Hochzeit von Bacchus und Ariadne auf der Insel Naxos“ aus dem Jahr 1783 von Johann Tusch (Taxe 4.000 bis 7.000 EUR) und Friedrich Heinrich Fügers traurig-versonnene Melida in einer Grotte am Meer (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Damit die nordischen Länder nicht so viel Übergewicht erhalten, zog es viele Künstler nach Italien, etwa Philipp Peter Roos aus Frankfurt am Main, der im Süden als Tiermaler bekannt wurde, etwa durch einen Ziegenbock, der überdimensioniert über einer Flusslandschaft thront (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Und um den Italienern das letzte Wort zu lassen, weisen wir noch auf den Klassizisten Giuseppe Bernardino Bison hin, der in den ersten Jahrzehnten des 19ten Jahrhunderts das Innere von San Marco in Venedig mit zeitgenössisch gekleideten Damen und Herren samt Kindern und Hunden in vielleicht etwas zu argen Bonbonfarben verewigte (Taxe 60.000 bis 65.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 14. Oktober um 17 Uhr. Die Vorbesichtigung ist am 4. und vom 6. Oktober bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr möglich. Der Katalog ist im Internet unter www.dorotheum.com einsehbar.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



01.10.2008

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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