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Podiumsdiskussion zu Gregor Schneiders „Cube“ in Hamburg

Schon zur Biennale in Venedig 2005 hat Gregor Schneiders „Cube“ heftige Reaktionen ausgelöst. Die venezianischen Behörden hatten aus Furcht vor möglichen Anschlägen muslimischer Fundamentalisten die Aufstellung des 15 Meter hohen Kubus aus Metall, umkleidet mit schwarzen Stoffbahnen, auf dem Markusplatz der Lagunenstadt untersagt. Lediglich der Katalog dokumentierte das Vorhaben mit leeren, geschwärzten Seiten. Nun will die Hamburger Kunsthalle die Arbeit Schneiders ab März in ihrer Ausstellung „Das Schwarze Quadrat – Hommage an Malewitsch“ realisieren. Der Aufbau auf dem Plateau zwischen der Galerie der Gegenwart und dem Gründungsbau der Kunsthalle hat gestern bereits begonnen.

Grund für das Verbot waren die Ähnlichkeit von Schneiders Kubus mit der Kaaba in Mekka, dem Heiligtum der Muslime, und die Befürchtungen, man könne deren religiöse Gefühle verletzen. Gregor Schneider will seine Arbeit jedoch nicht als eine Provokation verstanden wissen, sondern als Referenz an einen der ältesten Gottesräume der Welt. Obwohl Form, Format, Material und Funktion nicht mit dem islamischen Heiligtum identisch sind, gab die inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Bauwerk Schneider einen wichtigen Impuls für seine Arbeit, die er auch als Appell zu einem aktiveren Dialog zwischen den Religionen und Kulturen versteht.

Morgen Abend veranstaltet nun die Hamburger Kunsthalle eine öffentliche Podiumsdiskussion zu Gregor Schneiders „Cube Hamburg, 2007“. Die kulturpolitische Diskussionsrunde ist mit dem Künstler, Hubertus Gaßner, dem Direktor der Kunsthalle, Silke Müller, Kulturredakteurin beim „Stern“, Ahmet Yazici vom Bündnis der islamischen Gemeinden und dem Architekten Joachim Reinig besetzt. Wenngleich der Bezug zur Kaaba kunsthistorisch gesehen nicht der einzige, vielleicht nicht einmal der wichtigste Aspekt in Schneiders Werk ist, wird er im Mittelpunkt der Diskussionsveranstaltung stehen. Ziel der Veranstaltung ist, möglichen Befürchtungen und Ängsten zu begegnen und die mit dieser Arbeit verbundene Chance des Dialogs weiterzuführen.

Die Podiumsdiskussion beginnt am 14. Februar um 19 Uhr im Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle. Der Eintritt ist frei.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 - 428 131 200
Telefax: +49 (0)40 - 428 543 409

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


23.03.2007, Das Schwarze Quadrat - Hommage an Malewitsch

Bei:


Hamburger Kunsthalle

Künstler:


Gregor Schneider








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