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Krefeld will Monet versilbern

Die Stadt Krefeld will ihr marodes Kaiser Wilhelm Museum sanieren und zur Finanzierung dessen wertvollstes Gemälde verkaufen. Bis zu 20 Millionen Euro soll Claude Monets „Parlamentsgebäude in London“ aus dem Jahr 1904 einbringen. Dass der Verkauf gegen den Ehrenkodex der Museen verstößt, weiß Kulturdezernent Roland Schneider, „ich weiß aber auch, dass unser Museum marode ist“. Vor kurzem hatte es durchs Dach geregnet, bei der Hitzewelle im Juli mussten Bilder abgehängt und das Museum geschlossen werden. In der Stadtkasse klafft im Budgetplan ein Loch von 5 Millionen Euro, die Sanierung des Museumsbaus aus der Jahrhundertwende wird auf 6,4 bis 11 Millionen Euro veranschlagt. Zunächst muss allerdings geprüft werden, ob ein Verkauf des bereits 1907 über eine Stiftung ins Haus gekommene Gemälde überhaupt rechtens ist.

Monets impressionistisches Gemälde aus der Reihe der Londoner Stadtansichten ist das wertvollste Werk der Stadt Krefeld. Neben dem Museumsdirektor Martin Hentschel sprach sich inzwischen der Deutsche Kulturrat gegen die geplante Veräußerung aus. Sein Geschäftsführer Olaf Zimmermann sagte: „Wenn wir anfangen, die Depots der Museen zu öffnen, wird das nicht mehr gestoppt werden können“. Auch die Geschäftsführerin des Deutschen Museumsbundes, Mechthild Kronenberg, kritisierte die Verkaufsabsicht und sprach von einem Schritt, der Sammler verunsichere, künftig noch ihre Werke in kommunalen Besitz zu geben. Außerdem untergrabe das Verhalten bürgerschaftliches Engagement für die Kultur und eine sachgerechte Sammlungspolitik.

Quelle: Kunstmarkt.com/Stefan Kobel

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