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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Schon wieder Kunstskandal in Salzburg

Salzburg und die zeitgenössische Kunst scheinen eine Gemengelage zu bilden, die beinahe jedes Jahr zu den sommerlichen Festspielen einen handfesten Kunstskandal hervorruft. Waren es 2003 die „bad boys“ der österreichischen Kunstszene, die Gruppe Gelitin, die mit ihrem pissenden Mann „Arc de Triomphe“ auf dem Max-Reinhardt-Platz die Gemüter der Bürger in Wallung versetzten, kam dann 2005 Markus Lüpertz mit einer nackten Frauenstatue als „Hommage an Mozart“ auf dem Ursulinenplatz vor der Markuskirche, die vom „Pornojäger“ Martin Humer geteert und gefiedert wurde. 2006 entlud sich der Volkszorn bereits an Paola Pivis auf dem Residenzplatz kopfüber liegenden, britischen Heereshubschrauber. Und nun ist es der Verstörer Christoph Schlingensief, der mit seiner Installation „chickenballs. der hodenpark“ im Museum der Moderne den Unbill der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) auf sich gezogen hat.

Die Klubobfrau der FPÖ in der Stadt Salzburg, Doris Tazl, attackierte gestern die Schau auf dem Mönchsberg als „peinliche Scharlatanerie und Produkt eines perversen Kulturverständnisses“. „Es sei nicht Aufgabe eines öffentlichen und vom Steuerzahler finanzierten Museums, die Menschen mit geschmacklosen Selbstverwirklichungsexzessen eines provozierenden Pseudokünstlers zu belästigen“, so Tazl weiter. Nachdem sich die Ausstellung durch Dinge wie „wüste Bilder aus Wunderkinder-Mozart beim Onanieren“ ausdrücke, sei nicht nur der kulturelle Wert fragwürdig, sondern auch die Bereitwilligkeit der Museumsverantwortlichen zu hinterfragen, so etwas zuzulassen. Tazl appellierte an die für das Museum verantwortlichen Stellen und an die Kulturpolitik von Stadt und Land, die für die Schlingensief-Ausstellung Verantwortlichen zu disziplinieren.

Christoph Schlingensief stellt im Rahmen der Ausstellung „Kunst auf der Bühne. Les Grands Spectacles II“ Teile seines „Animatographen“ vor, den er als „lebende Weltmaschine“ und im Geiste des „Wagnerschen Gesamtkunstwerks“ als Gesamtorganismus aus Oper, Film, Theater und Aktion begreift. Die begehbare Installation ist ein stickiges Panoptikum von Videobildern aus Salzburg, Mozart- Karikaturen, Wagnerscher Musik und pornografischer Aktionskunst. So begegnet man onanierenden Wunderknaben der Mozartzeit, dem Meister selbst, wie er provozierend mit seinem Penis spielt, oder Hilterjungen beim Schlachten eines Vogels. Mit diesen Bildern will Schlingensief zu einem Urbild vorstoßen, zu einer „neuen Mythologie“.

Die Installation „chickenballs. der hodenpark“ und die Ausstellung „Kunst auf der Bühne. Les Grands Spectacles II“ sind bis zum 8. Oktober zu sehen. Geöffnet ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 21 Uhr, während der Festspielzeit auch montags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Museum der Moderne Salzburg – Mönchsberg
Mönchsberg 32
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 84 22 20 401
Telefax: +43 (0)662 – 84 22 20 700

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


22.07.2006, Les grands Spectacles II. Die Kunst auf der Bühne

Veranstaltung vom:


29.07.2006, chickenballs. der hodenpark - eine Animatographische Installation von Christoph Schlingensief

Bei:


Museum der Moderne Salzburg

Bericht:


Irgendwo zwischen den Sternen kann ich nichts tun

Künstler:

Christoph Schlingensief








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