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Strategie

Aktuellzum Archiv:Strategie-Sammler

Tipps auf dem Weg zum erfolgreichen Kunstsammeln (Teil 3)

Was sollte ich über die Preisentwicklung wissen?



Preise vergleichen

Qualitätvolle Werke junger Künstler und Künstlerinnen, die bereits erste künstlerische Anerkennung erfahren haben, sind gelegentlich schon unter 2000 DM erhältlich.


Je nachdem, wie groß der bisherige Erfolg innerhalb der jungen Karriere bisher war und wie stark die gegenwärtige Marktnachfrage nach dem betreffenden Werk des jeweiligen Künstlers ist, kann der Einstiegspreis wesentlich darüber, gelegentlich aber auch darunter liegen. Auktionsergebnisse können nur selten zu Preisvergleichen hinzugezogen werden, da die junge Kunst kaum im Auktionshandel gehandelt wird. Dagegen bietet sich jedoch der Vergleich im Angebot der Galerienszene an. Am leichtesten gelingt dies bei regelmäßigen Besuchen von Messen zeitgenössischer Kunst. Dabei sollten nicht nur die Preise des favorisierten Künstlers oder der Künstlerin im Blickfeld stehen, sondern auch die Preise von vergleichbaren Werken anderer junger Kunstschaffenden, einmal beobachtet werden. Erst dann lässt sich nach und nach ein Gefühl dafür entwickeln, ob die Preise für die künstlerischen Werke, die man erwerben möchte, fair oder überteuert sind. Hat sich ein Vertrauensverhältnis zwischen Galeristen, Künstler und Käufer gebildet, kauft man dort regelmäßig oder gleich mehrere Kunstwerke, so lässt sich der Galerist oder auch der Künstler in der Regel auf deutliche Preisnachlässe ein. Wie groß diese ausfallen können, hängt zum einen von der Höhe des geforderten Verkaufspreises, zum anderen aber auch vom Verhandlungsgeschick des einzelnen ab.

Mut zum antizyklischen Handeln entwickeln

Generell bieten sich beim Sammeln in den Gebieten die meisten Chancen, in denen noch nicht allzuviele andere Sammler ebenfalls aktiv sind. Wie in allen Bereichen der Investitionen steigt der Preis bei wachsender Nachfrage. Es gilt daher Nischen zu entdecken und sich hier schnellstmöglich Spezialwissen anzueignen. Nur dann besteht die Chance, früher als andere Sammelwürdiges zu entdecken und zu erwerben, das deutliches Entwicklungspotential in sich birgt. Dieses Prinzip hat auch bei dem Sammeln junger Kunst seine Gültigkeit. Es ist allerdings auch auf diesem Sammelgebiet viel leichter, solches zu erwerben, das schon allgemein Anerkennung erlangt hat und in vielen prominenten Sammlungen vertreten ist. Preise für diese Kunstwerke liegen jedoch in der Regel schon sehr hoch. Spannender erscheint es, eigene Wege zu gehen und sich mittels gewachsener eigener Kompetenz und sorgfältiger Beratung individuelle Favoriten innerhalb der Kunstszene zu suchen. Es ist sicherlich ein mühsamer, aber zugleich auch chancenreicher Weg. In Zeiten, in denen allgemein figürliche Kunst im öffentlichen Blickfeld steht, werden beispielsweise abstrakt oder konzeptionell arbeitende Künstler und Künstlerinnen weniger honoriert. Auch solche, die nicht in eine der gerne von Kritikern gewählten Stilschubladen passen, finden oftmals zunächst weniger Aufmerksamkeit. Hier bieten sich nach kritischer Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Werk die Möglichkeit, Qualitätvolles, aber zurzeit Unterbewertetes mit guten Entwicklungsmöglichkeiten zu entdecken.

Persönlichen Kontakt zum Künstler herstellen

Hat man innerhalb des breiten Kunstmarktangebotes einige Künstler und deren Werk für sich entdeckt, so bietet sich in Absprache mit dem jeweiligen Künstler und den ihn vertretenden Galeristen der Besuch im Künstleratelier als sinnvolle und zugleich höchst wertvolle Möglichkeit der vertiefenden Information an. Wie sonst als im direkten Dialog mit dem Künstler und dessen Werk lassen sich erste Eindrücke vertiefen und auch Einschätzungen der Schlüssigkeit von Ästhetik, Aussage und Gesamtkonzept bestätigen oder revidieren. [...]

Der Besuch im Künstleratelier und die Auswahl eines zu erwerbenden Werkes hat noch ganz andere, praktische Vorteile. Zum einen ist die Auswahl hier wesentlich größer als im Angebot der Galerien, zum anderen erweist sich eine Bestätigung, dass im Atelier des Künstlers (auch unter möglicher Vermittlung des Galeristen) gekauft wurde, Jahrzehnte später als positiv. Sind der Künstler und sein Werk mittlerweile bekannt geworden und sind die Preise auf Grund stark gewachsener Nachfrage stark gestiegen, so wird gelegentlich auch das Thema der Kunstfälschung aktuell. Kann bei einem gewünschten Verkauf eines Werkes nachgewiesen werden, dass es direkt beim Künstler erworben wurde, so wirkt sich dieses verkaufsfördernd aus.



06.09.2000

Quelle/Autor:Der Text von Christina Schroeter-Herrel wurde aus dem Buch „Kunst-Investment. Die Kunst, mit Kunst Geld zu verdienen“ von Thomas González und Robert Weis (Hrsg.) übernommen. Gabler Verlag, Wiesbaden, 2000 (www.gabler-verlag.de).

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