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Kunstinvestment

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Die Rendite der zeitgenössischen Kunst

Künstler schlagen Aktienfonds



Die Zeitschrift “Capital” veröffentlicht nun schon seit vielen Jahren in ihrer November-ausgabe einen Künstlerkompaß, die Preisentwicklungen im Zeitgenossenmarkt auf-zeigen möchte. Willi Bongard hat sich dafür ein interessantes System ausgedacht.


Für jede Ausstellung eines jungen Künstlers in größeren Museen und auf Veranstaltungen wie der Biennale und der Documenta, sowie für jeden Artikel in bekannten Kunstzeit-schriften werden Punkte vergeben. Jedes Jahr wird dann Punktezuwachs oder Verlust errechnet und die Künstler in einer entsprechenden Tabelle (Top 100) aufgelistet.

Je mehr Ausstellungen und Artikel dem Künstler gewidmet wurden, desto mehr Punktezuwachs kann er verzeichnen. Der Punktezuwachs ist mit der Öffentlichkeits-arbeit eines Künstlers gleichzusetzen und die Steigerung des Bekanntheitsgrades bringt in der Regel eine Wertsteigerung mit sich. Das System wird zwar häufig kritisiert, da es vielen Kunstliebhabern widerstrebt, Kunst in Punkten zu messen, besitzt jedoch eine verhältnismäßig hohe Aussagekraft.

Eine Untersuchung der Ausgaben von 1970 bis 1995 ergab, daß der Kunstkompaß weitläufig das Marktgeschehen korrekt wiedergab und daß Gewinne durch Kunst-investment auch statistisch nachweisbar sind. Sigmar Polke brachte demnach in diesem Zeitraum 30,1 % Rendite pro Jahr, Anselm Kiefer 28,1 %, Enzo Cucchi 19,3 %, Bruce Nauman 17,7 %, Mario Merz 16,5 %, Georg Baselitz 16 %, Francesco Clemente 15 %, Jean Tinguely 13 %, Gerhard Richter 12,2 %, Sol LeWitt 11,0 %, Yves Klein 10,3 %, Christian Boltanski 10,1 %, Nam June Paik 9,5 %, Joseph Beuys 9,4 %, Roy Lichtenstein 8,8 %, Richard Serra 8,7 %.

All diese Künstler schlugen die Rendite deutscher Aktienfonds, die in demselben Zeitraum (1970-1995) lediglich 8,6 % betrug. Die 6,1%ige Rendite je Unze Gold wurden darüber hinaus von den Künstlern Christo mit 8,6 %, Jasper Johns mit 8,5 %, Lucio Fontana mit 8,2 %, Robert Rauschenberg mit 6,9 %, Fernandez Arman mit 6,8 %, Claes Oldenburg mit 6,5 % und Frank Stella mit 6,4 % geschlagen. Ein Beweis, daß Gewinne mit Kunst kein Einzelfall sind und jene von Aktienfonds und Gold bei weitem überbieten können.

Auszüge aus dem Buch: Thomas Gonzáles / Robert Weis (Hrsg.): „Kunst-Investment“. Gabler Verlag, Wiesbaden, 2000, S.22.



06.02.2001

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