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Sander, August

geboren am 17. November 1876 in Herdorf im Westerwald, gestorben 1964 in Köln
Deutscher Fotograf

Von 1890 bis 1896 arbeitete August Sander als Haldenjunge auf dem Gelände einer Herdorfer Eisenerzgrube und machte die Bekanntschaft mit einem Siegener Berufsphotographen, der sein Interesse für die Fotografie weckte. Daraufhin kaufte er sich seine erste eigene Fotoausrüstung.

Zwischen 1896 und 1901 fiel seine Militärzeit und Tätigkeit für den Trierer Fotografen Georg Jung. Es zog ihn unter anderem nach Berlin, Magdeburg, Halle, Dresden, Leipzig, wo er Ateliers besuchte und dort auch mitarbeitete. Nach seiner Tätigkeit für die Fotografische Kunstanstalt Greif in Linz, übernahm er diese ein Jahr später.

In seine Linzer Zeit von 1902 bis 1909 fielen die Heirat mit Anna Seitenmacher, die Geburt der Söhne Erich 1903 und Gunther 1907 sowie zahlreiche Ausstellungen und Ehrungen für fotografische Verdienste.

1910 zog August Sander um nach Köln, ein Jahr später wurde die Tochter Sigrid geboren. Sander baute einen Atelierbetrieb in Köln-Lindenthal, in der Dürener Straße 201, auf. Dies wurde durch die Einberufung zum Kriegsdienst während des ersten Weltkriegs erschwert.

Seit 1920 erarbeitete August Sander kontinuierlich neue fotografische Methoden und Konzepte und machte die Bekanntschaft mit der Gruppe „Progressive Künstler“. Die Idee für sein großes Porträtwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ reifte. Als Vorausschau darauf erschien das Buch „Antlitz der Zeit“ im Jahr 1929. Neben seinen Porträts entstanden zahlreiche Landschafts- und Architekturaufnahmen, botanische Studien sowie Detailstudien, die zum Teil in Büchern, Zeitschriften und Ausstellungen veröffentlicht wurden.

Im Jahr 1944 starb sein Sohn Erich als politisch Verfolgter im Siegburger Zuchthaus. Das Kölner Atelier wurde durch Bombenangriffe zerstört. Schrittweise zog Sander nach Kuchhausen im Westerwald um, wobei ein wichtiger Teil von seinem fotografischen Werk gerettet werden konnte. Dort setzte er seine fotografische Tätigkeit fort und erhielt in den Folgejahren zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz erster Klasse und 1960 den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

1957 starb seine Frau Anna in Kuchhausen. August Sander überlebte sie um sieben Jahre und starb 87jährig 1964 in Köln an einem Schlaganfall.

P.J.


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