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Fautrier, Jean

Geboren am 16. Mai 1898 in Paris, gestorben am 21. Juli 1964 in Châtenay-Malabry bei Paris
Französischer Maler

Nach dem Tod seines Vaters zog die Mutter mit Jean nach London, wo er an den Royal Academy und dann an der Slade School of Art studierte. Im Jahre 1917 mußte Fautrier in Frankreich seinen Kriegsdienst ableisten. Nach der Entlassung aus der Armee ging Fautrier 1920 nach Paris. Dort entstanden Arbeiten im expressiven Stil sowie experimentelle Kompositionen. Zur selben Zeit malte Fautrier die „Glaciers“, bei denen der Malprozeß offengelegt war. Seine gestische Malerei war wegbereitend für das Informel. Ab 1925 hatte die Pariser Galerie Paul Guillaume Fautrier unter Vertrag. Von 1934 bis 1939 unterbrach er seine malerische Tätigkeit. Nach Aufenthalten in Marseille und Aix-en-Provence kehrte er nach Paris zurück. Im Krieg wurde Fautrier Zeuge von Geiselerschießungen. Aus diesen Erlebnissen heraus entstanden die „Otages“ (Geisel-Bilder).

Das Leiden gequälter Menschen machte er in stark abstrahierten Köpfen deutlich. Technisch waren diese Arbeiten eine Innovation: pastose Farbe wurde mit Spachtel und Messer auf einen mit Gips und Papier grundierten Untergrund aufgetragen. Dann rieb er die unbedeckt gebliebenen Bildteile mit Pastellstaub ein. Gegen Ende der vierziger Jahre entwickelte Fautrier ein handwerkliches Reproduktionsverfahren von Originalen mit dem namen „Originaux Multiples“. Die 1956 entstandenen „Tệtes de Partisans“ sind eine Reaktion auf den Einmarsch der Sowjettruppen in Ungarn. Daneben malte Fautrier Bilder mit geschlossen organoiden Formen und geometrischen Elementen.


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