Die Kunst, online zu lesen.

Home


Künstler

Portraits


Biographien A-Z





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 28.01.2021 Auktion 73: Alte und Moderne Kunst. Illustrierte Bücher. Autographen

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Nautiluspokal / Franz von  Stuck

Nautiluspokal / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Frontales Bildnis I.B. 1988 / Max Uhlig

Frontales Bildnis I.B. 1988 / Max Uhlig
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Holzvogel 1990 / Doris Ziegler

Holzvogel 1990 / Doris Ziegler
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Farbradierung \

Farbradierung '5', 1953 / Hans Hartung
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


Anzeige

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2015 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2015 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Tanguy, Yves

geboren am 5.Januar 1900 in Paris, gestorben am 15.Januar 1955 in Woodbury im US-Bundesstaat Conneticut
Französisch-amerikanischer Maler, Hauptvertreter des französischen Surrealismus

Yves Tanguy wurde mit 18 Jahren Mitglied der Handelsmarine, bis er 1923 beschloss, sich der Malerei zu widmen. Auslöser war ein Bild Giorgio de Chiricos. Tanguy lernte 1925 André Breton kennen und trat im selben Jahr den Surrealisten bei. Ab 1939 lebte er in den USA und hatte ab 1946 die amerikanische Staatsbürgerschaft inne.

Seine Malerei wurde im wesentlichen von de Chirico, Max Ernst, Joan Miró, Paul Klee und Hans Arp beeinflusst. Nach einer naiven Phase ging Tanguy vom Automatismus zu seinen charakteristischen Ölgemälden über, wobei er sich immer vom Zufall leiten ließ. Nach der Bearbeitung der Leinwand ließ er sich von der so entstandenen Struktur inspirieren und füllte den Raum mit „Objektwesen“. Der Raum bleibt meist zweidimensional, die Figuren, die ihn füllen sind biomorphe und organische Wesen, die im Raum treiben und den Eindruck einer unwirklichen Seelenlandschaft vermitteln, wie in „Paysage surréaliste“ von 1927. Die Oberfläche der Bilder ist straff modelliert, die Pinselstriche nicht zu erkennen.

Nach 1930 wirken seine „Landschaften“ trocken und metallisch, ab den vierziger Jahren geht auch die Traumartigkeit der Landschaften verloren. Seit den dreißiger Jahren fangen die biomorphen Formen, die zunächst nur sparsam im Raum verteilt wurden, an, über die Bildfläche zu wuchern. In den vierziger Jahren gewinnen sie an Größe und füllen ab den fünfziger Jahren, dichtgedrängt in mehreren Ebenen fast die gesamte Bildfläche. Eine eindeutige Interpretation der Bilder ist fast nicht möglich, da sie sich in einer Sprache manifestieren, die sich an das Unterbewusste wendet und rational nicht zu verstehen ist. Die Welt, die er schafft, ist Zeit- und Ortlos. Inspiriert wurde Tanguy von unter anderem seinen Reisen nach Afrika.

S.B.


zur Künstler-Übersicht



Weitere Inhalte:

Bericht:


Auktionsrekorde für Soutine und Tanguy bei Christie’s

Bericht:


Yves Tanguys Grafiken in Berlin

Bericht:


„Yves Tanguy und der Surrealismus“ in der Staatsgalerie Stuttgart

Variabilder:

Yves Tanguy, Ohne Titel (Die Gigantin), 1926
Yves Tanguy, Ohne Titel (Die Gigantin), 1926






Kunstwerke von

Yves Tanguy


Artikel über

Yves Tanguy





Copyright © '99-'2021
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Künstler

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce