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Spoerri, Daniel

geboren am 27. März 1930 in Galatz in Rumänien
Rumänischer-Schweizer Objektkünstler und Schriftsteller; eigentlich Daniel Isaak Feinstein

Daniel Spoerri absolvierte im Zeitraum von 1950 bis 1954 ein Ballettstudium in Zürich und Paris und war von 1954 bis 1957 als Tänzer am Staatstheater in Bern tätig. Sein Wirken als Verleger und Schriftsteller setzte ebenfalls in den 1950er Jahren ein. Nach zweijähriger Regieassistenz am Landestheater Darmstadt siedelte er 1959 nach Paris über, wo er den Nouveau Réalisme mitbegründete.

1960 entstanden Spoerris sogenannte „Fallenbilder“, bei denen es sich um Alltagsgegenstände, wie zum Beispiel Essensreste handelt, die der Künstler nach dem Zufallsprinzip auf einer Unterlage anordnete und vertikal an der Wand befestigte. 1963 beteiligte er sich am Festum Fluxorum Fluxus der Düsseldorfer Kunstakademie. Im selben Jahr begann er die Arbeit an den von ihm erfundenen Wortfallen, bei denen er auf spielerische Art und Weise Wörter oder Redewendungen bildlich umsetzte.

In seiner künstlerischen Tätigkeit entwickelte er eine Vorliebe für die Beschäftigung mit Lebensmitteln und prägte im Jahr 1968 den Begriff Eat Art.

Im selben Jahr eröffnete er in Düsseldorf das Restaurant Spoerri und im Jahr 1970 die Eat Art Gallery. Er gab eine Eat Art Edition heraus, als ironisch-humoristisches Manifest für die neodadaistische Identifikation von Kunst und Leben. Als Professor unterrichtete Spoerri von 1977 bis 1982 an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln und von 1983 bis 1993 an der Kunstakademie München. Zu Beginn der 80er Jahre schuf er Filme und Bühnenbilder. 1985 widmete er sich der Arbeit an ethno-synkretistischen Objekten, wobei er religiöse und rituelle Gegenständen unterschiedlichster Kulturkreise kombinierte.

Spoerri gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Objekt- und Aktionskunst. Seine Arbeiten leben unter Einbezug kitschiger und perverser Materialien von skurrilem Humor, die auf den Rezipienten irritierend wirken und Anreiz bieten zur Auseinandersetzung mit alltäglichen Lebensprozessen.

S.H.


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