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Liebermann, Max

Geboren am 20. Juli 1847 in Berlin, gestorben am 8. Februar 1935 in Berlin
Deutscher Maler und Graphiker, Hauptvertreter des Impressionismus

Max Liebermann stammte aus einer jüdischen Kaufmanns- und Fabrikantenfamilie. Er wurde 1847 in Berlin geboren. Schon früh wurde sein künstlerisches Talent erkannt, so dass er mit 16 Jahren Zeichenunterricht erhielt und darauf bei dem Berliner Pferdemaler Carl Steffeck lernte. Von 1868 bis 1872 war er an der Kunstschule in Weimar bei Paul Thumann und Ferdinand Pauwels. Ein erstes Schlüsselerlebnis war für ihn das Bild „Die Charpiezupferinnen“, welches er in Düsseldorf bei Mihály Munkácsy sah. Hierauf malte er in Weimar sein erstes Großes Gemälde die „Gänserupferinnen“, das wegen seiner dunklen Töne und unschönen Figuren viel Aufsehen erregte.

1872 siedelte er nach Paris über, wo er von Gustave Courbet, Wilhelm Leibl und Jean-François Millet beeinflusst wurde. Zu seinem eigenen Stil fand er 1876 in Holland. Hier sah er Franz Hals und die Flämische Schule des 17. Jahrhunderts. Nachdem er sechs erfolgreiche Jahre in München verbracht hatte wechselte er 1884 wieder nach Berlin über.

Seine Malerei ist einfach und reich zugleich. Im Gegensatz zu Leibl ist die Farbe pastos mit zügigem Pinselstrich aufgetragen. Die Genre sind nüchtern beobachtet und wie in „Frau mit Ziegen“ (Neue Staatsgalerie, München) von 1890 streng und dynamisch dargestellt. Liebermann war zu dieser Zeit besonders an einfachen Menschen interessiert. Zu Beginn der 1890er Jahre malte er, dem Französischem Impressionismus zugewandt, farbiger und mit mehr Heiterkeit. Seine Entwicklung erreichte ihren Höhepunkt in der Zeit von 1900 bis 1914. Dramatische Bewegtheit in Motiven wie Polospielern oder Pferden, die vor einer Welle zurückscheuen, zeichnen den Gipfel des Schaffens aus. Aber auch in ruhigen Themen wie der „Holländischen Landschaft“ (Neue Staatsgalerie, München) bestimmt die schwer zu fassende Weite ein gesteigertes Leben.

Kunstpolitisch war er an der Gründung der Gruppe der „Elf“ und der Berliner Sezession beteiligt. Zu seinen Theoretischen Veröffentlichungen gehört die 1904 erschienene Schrift: „Die Phantasie in der Malerei“. Aus seinen zahlreichen Öffentlichen Ämtern entlassen und in die Isolation gedrängt, starb Max Lieberman 1935 im Alter von 88 Jahren. Mit seinem vielschichtigem Werk, darunter auch bedeutende Portraits, Zeichnungen und Grafiken, spielt Liebermann neben Lovis Corinth und Max Slevogt die entscheidende Rolle für den Deutschen Impressionismus.


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