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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Kippenberger, Martin

Geboren am 25. Februar 1953 in Dortmund, gestorben am 7. März 1997 in Wien
Deutscher Maler und Installationskünstler im Umkreis der Jungen Wilden

Martin Kippenberger zeigte schon als Kind eine besondere künstlerische Begabung. 1972 begann er ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Arnold Hauser und dem Installationskünstler Franz Erhard Walther. Das Studium brach er jedoch nach 16 Semestern „Ohne Erfolg“ ab. Trotzdem war er entschlossen, weiterhin künstlerisch tätig zu sein. 1976 zog er nach Florenz, wo erste Tafelbilder entstanden. Alle Arbeiten wurden in Schwarzweiß gemalt. Als Vorlage bevorzugte er Postkarten oder Fotos. 1977 kehrte er nach Hamburg zurück, um seine Arbeitsergebnisse in einer Ausstellung zu präsentieren. Im folgenden Jahr siedelte er nach Berlin über und gründete das „Kippenberger Büro“. 1980 entschloss er sich, Schriftsteller zu werden und wohnte eine zeitlang in diversen Pariser Hotels.

1981 entstanden erste farbige Bildserien während seiner Arbeitsaufenthalte im Schwarzwald und in Stuttgart. Ab 1983 hatte er einen festen Wohnsitz in Köln und es folgten erste Entwürfe zu Skulpturen. 1988 zog er mit Albert Oehlen nach Spanien und beschäftigte sich dort hauptsächlich mit Malerei. Ende 1989 siedelte er nach Los Angeles um. Dort entstanden 1990 erste mit Latex überzogene Bilder. Im gleichen Jahr kehrte er nach Köln zurück. Kippenberger trat eine Gastprofessur an der Staedelschule in Frankfurt an. 1992 unterrichtete er in Kassel an der Gesamthochschule und war Professor der „erfreulichen Klasse Kippenberger“. Außerdem hielt er bis 1995 Gastvorlesungen an der Yale University, in Nizza und in Amsterdam. Zwischenzeitlich zog er sich immer wieder von der Kunstszene zurück und lebte für längere Zeit im Schwarzwald. 1994 fertigte er erste Aluminiumskulpturen. 1996 bekam er den Kaethe-Kollwitz-Preis verliehen, der mit 10.000 Mark dotiert war.

Kippenbergers Werk umfasst Zeichnungen, Bilder, Skulpturen, Performance und Installationen, sowie von ihm gestaltete Künstlerbücher, Kataloge, Plakate und Einladungskarten. Mit seinem kultivierten Dilettantismus vertritt er einen naiven Subjektivismus. In der Tradition des Dadaismus und Fluxus arbeitet er konsequent an der Demontage des traditionellen Kunstbegriffs. Oft wollte er mit seinen Werken bewusst provozieren und herrschende Leitmotive hinterfragen. Seine spöttischen Bildfindungen, kombiniert mit Nonsenstexten, überschreiten gezielt die Grenzen des guten Geschmacks. Kippenberger starb 1997 an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums.


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