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Hofer, Karl

Geboren am 11. Oktober 1878 in Karlsruhe, gestorben am 3. April 1955 in Berlin
Deutscher Maler, Zeichner und Grafiker

Von 1897 bis 1901 studierte Karl Hofer an der Kunstakademie Karlsruhe bei Robert Poetzelberger und Hans Thoma. 1902 folgte er Leopold von Kalckreuth nach Stuttgart. Der Sammler Dr. Th. Reinhart ermöglichte ihm einen Romaufenthalt von 1903 bis 1907. In seinen frühen Malereien zeigen sich die Einflüsse seines Lehrers Hans Thoma und von Arnold Böcklin. Seine Bilder stellen häufig mythologische Szenen dar, wie in „Mars und Venus“ von 1906.

Von 1908 bis 1914 lebte er in Paris. Hier sah er die Bilder von Paul Cézanne, die seine Malerei prägten und das Abrücken von seinem klassizistischen Ideal einleiteten („Fahnenträger“, 1913). Es folgte ein Aufenthalt in Indien. Nachdem er an die Berliner Akademie berufen worden war, zog er 1919 in die Hauptstadt, wo er mit den expressionistischen Malern zusammenkam. 1920 wurde er Mitglied der Berliner Sezession. Den Stil seiner Hauptschaffenszeit entwickelte er hier durch den Einfluss des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit, ohne sich vollständig von seinem Frühwerk abzuwenden.

Seine Bildgegenstände sind mit kräftigen dunklen Konturen angelegt und die Bilder zeigen eine kräftige Farbgebung. Der Pinselduktus und die breit aufgetragene Farbe werden ein wichtiges Stilelement. Trotzdem orientiert sich seine Farbgebung meistens an den dargestellten Gegenständen. In dem Aufbau der menschlichen Körper folgt Hofer überwiegend einem klassizistischen Formideal. Seine Landschaftsmalerei zeigt einen klaren Aufbau mit einer eher kühlen Stimmung, wie in der „Tessiner Landschaft“ von 1925.

1933 verlor Hofer durch die Nationalsozialisten seine Stelle an der Berliner Akademie, bis er 1945 zum Leiter der Hochschule für Bildende Künste berufen wurde. Karl Hofer starb am 3. April 1955 in Berlin.


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