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Picabia, Francis

Geboren am 22. Januar 1879 in Paris, gestorben am 30. November 1953 in Paris
Französischer Maler spanischer Herkunft, Anführer der französischen Dadaisten

Francis Picabia wurde als Sohn spanischer Eltern in Paris geboren. Er begann sein Kunststudium an der École des Beaux-Arts, und später an der École des Arts Décoratifs. 1903 stellte er seine Werke im Salon des Indépendants aus. Um 1908 arbeitete Picabia in der Manier des Impressionismus, was ihm Anerkennung und finanzielle Mittel einbrachte. Doch schon 1909 kehrte er sich einer abstrakten Malerei zu. In diesem Jahr entstand eines der wohl ersten abstrakten Gemälde überhaupt: „Kautschuk“, heute in Paris, Musee National D´Art Moderne. 1911 wandte Picabia sich dem Kubismus zu, und stellte 1912 zusammen mit der Section d´Or aus. Sein Werk unterscheidet sich jedoch von dem Kubismus, wie er von Pablo Picasso oder Georges Braque geprägt wurde. Guillaume Apollinaire bezeichte Picabia, mit seinen vollständig abstrakten Werken, in seiner Schrift „Les Peintres cubistes“, als einen Orphisten.

1913 schloß sich Picabia in New York dem Proto-Dadaismus mit Künstlern wie Marcel Duchamp an. Während des ersten Weltkriegs malte Picabia dadaistische Bilder, und bis 1922 baute er nutzlose Maschinen. In ihrer Nutzlosigkeit kritisierten die Maschinen den durch den Krieg ungebrochenen Fortschrittsglauben der Gesellschaft, die sich in fortschreitender Industrialisierung und Technisierung befand. Bis 1924 war Picabia Redakteur und Herausgeber der Dada-Zeitschrift „391“.

Ab 1927 änderte Picabia seinen Malstil. In seinen „transparenten“ Bildern setzte er zu linearen Konstruktionen aufgelöste Figuren vor blasse Hintergründe. Dabei führt die Überschneidung der Linien oft zu neuen Phantasiefiguren. Diese Stilphase dauerte bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs an. Eine finanzielle Notlage zwang Picabia während des Krieges figürlich zu malen. Nach dem Krieg kehrte er jedoch zu seinem vorherigen Stil zurück.

A.S.


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