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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Chirico, Giorgio de

Geboren am 10. Juli 1888 in Vólos in Griechenland, gestorben am 20. November 1978 in Rom
Begründer und Hauptvertreter der italienischen Pittura Metafisica

Giorgio de Chirico begann früh mit Zeichnen und Malen und fing seine künstlerische Ausbildung in der Malklasse des Polytechnikums in Athen an. Nach dem Tod seines Vaters schickte seine Mutter ihn zur weiteren Ausbildung nach München an die Akademie der Schönen Künste. Entscheidenden Einfluß hatten die Werke Arnold Böcklins auf den jungen de Chirico. Die motivische Darstellung von Sehnsucht, Traum und Einsamkeit erzielte eine große Wirkung bei ihm.

1910 ging er nach Florenz, wo eine einzigartige Serie von Landschaftsbildern entstand, so z.B das Bild „Rätsel eines Herbstnachmittages“. Im Sommer 1911 siedelte de Chirico nach Paris über, wo er bis 1915 blieb. Er stellte im „Salon d`Automme“ und bei den „Independants“ aus und machte Bekanntschaft mit bedeutenden Künstlern wie Apollinaire, Picasso, Derain und Brancusi. Es entstehen Bilder verlassener Plätze mit Türmen und Arkaden. Uhren und Statuen sind Zeugen einer unbewegten Zeit. Die dargestellten Häuser und Gegenstände scheinen zum Teil traumhaft verzerrt. Die Bilder vermitteln mit ihrer matten Oberfläche eine graue und unbelebte Stimmung („Geheimnis und Melancholie einer Straße“, 1914).

1915 widmet sich de Chirico im italienischen Ferrara drei Themen: Städtebilder, „Manichini“ und Interieurs. Als de Chirico sich ab 1919 für technische Methoden und für die italienische Tradition zu interessieren begann, wurde sein Stil realistischer und akademischer („Zwei Akte“, 1926). In den dreißiger Jahren distanzierte de Chirico sich immer mehr von seinen metaphysischen Werken, die großen Einfluss auf die surrealistische Bewegung ausgeübt haben.

C.B.


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