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Cézanne, Paul

Geboren am 19. Januar 1839 in Aix-en-Provence, gestorben am 22. Oktober 1906 in Aix-en-Provence
Französischer Postimpressionist, wichtiger Wegbereiter der Moderne

Paul Cézanne wurde 1839 in Aix-en-Provence geboren. Sein Vater, der als erfolgreicher Geschäftsmann vermögend wurde, heiratete 5 Jahre nach Pauls Geburt die Mutter Cézannes. Er besuchte in Aix das Collège Bourbon und lernte Émile Zola kennen. 1858 entschloss er sich sein Jurastudium abzubrechen und ging 1861 zum ersten mal nach Paris um ein Studium der Malerei zu absolvieren. Dort wurde er jedoch nicht an der École des Beaux-Arts aufgenommen.

Nach einem Aufenthalt in Aix entschied sich Cézanne endgültig für die Malerei und hielt sich bis 1870 in Paris auf. Zu seinen engsten Freunden zählten Zola und Jean-Baptistin Baille. Diese Dreierfreundschaft hatte sich schon in Aix entwickelt. Wie auch die Bilder von Pissarro, Monet und Manet wurden seine Arbeiten regelmäßig von der Zulassungsjury der Salonausstellungen abgelehnt. Zu seinen Vorbildern in den frühen 60er Jahren gehörten Eugène Delacroix und Gustave Courbet. Wie Courbet trug er die Farbe mit dem Palettenmesser auf. In den Jahren von 1858 bis 1870 benutzte er dunkle bis tiefschwarze Farben („the abducation“, 1867). Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt nicht in der illusionistischen Darstellung, sondern das Gemälde als solches wird zunehmend wichtiger. Bedeutend wird, wie und in welcher Anordnung die Farbe auf die Leinwand aufgetragen ist.

Als 1870 der deutsch-französische Krieg ausbrach tauchte er, um nicht eingezogen zu werden, in Südfrankreich unter. Zusammen lebte er dort mit der damals 19 jährigen Emélie Hortense Fiquet, die er in Paris als Malermodell kennen gelernt hatte. Zusammen mit Emélie Hortense und seinem Sohn Paul, der gerade geboren war, zog er 1872 zwanzig Kilometer außerhalb von Paris zu Pissarro. Durch diesen angeregt, in der freien Natur zu malen, tauschte er die Farben seiner Palette gegen hellere und lichtere Töne aus. Die meiste Zeit seines Lebens stieß Cézanne auf Ablehnung. Das änderte auch die erste Ausstellung nicht, an der er mit den drei Bildern „das Haus des Gehängten“, „eine Landschaft bei Auvers“ und „moderne Olympia“ teilnehmen konnte.

Von 1890 an verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens in Aix. Der Mont Sainte-Viktoire wurde sein wichtigstes Motiv („Mont Sainte-Victoire seen from the château noir“, 1904). Cézanne gelangt in seinem späten Schaffen zu einem Stil, in dem er die Flächigkeit des Bildes durch ein Raster aus Farbe auf der Leinwand zeigt ohne gleichzeitig auf die Räumlichkeit des Dargestellten zu verzichten. Vor der Vollendung eines Bildes geriet er oft in einen inneren Konflikt. Aus Angst die Wechselwirkung einzelner Farbflächen zu gefährden, ließ er Stellen der Leinwand frei, um die Balance beizubehalten („the church of saint-pierre in avon“, 1892-94). So kam er zu dem Schluss: „Wenn die Farbe ihren ganzen Reichtum entfaltet, ist auch die Form gefunden“. Erst zu beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Bedeutung vor allem durch Picasso erkannt. Paul Cézanne starb 1906 zurückgezogen in Aix. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Moderne.

M.W.


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