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Geiger, Rupprecht

geboren 26. Januar 1908 in München, gestorben am 6. Dezember 2009 in München
Deutscher Maler und Architekt

Rupprecht Geiger studierte von 1926 bis 1929 an der Kunstgewerbeschule seiner Heimatstadt. Dort absolvierte er ab 1930 eine Maurerlehre. Anschließend studierte er bis 1935 an der Staatsbauschule in München und arbeitete danach bis zu seinem Einzug als Soldat in einem Architekturbüro. Im Jahr 1949 war er Gründungmitglied der Gruppe abstrakter Künstler „Zen 49“. Im gleichen Jahr begann seine Tätigkeit als Architekt, die er parallel zu seinen künstlerischen Arbeiten bis zum Jahr 1962 ausübte.

Obwohl sein Vater Maler war, begann Geigers künstlerisches Interesse erst während seines Einsatzes im Krieg. Unter dem Eindruck des Lichtes in der Ukraine und der Farben in Griechenland begann er zu aquarellieren. Es entstanden surreal wirkende Landschaften. In Anlehnung an Kasimir Malewitsch wurden seine Arbeiten nach dem Krieg ungegenständlich und reduzierter. Eine Farbe, meistens ein Rot, zieht sich dabei in feinen Abstufungen von hell nach dunkel über das Bild, das mit weiteren, geometrischen Farbflächen ergänzt wird. Geiger benutzte für seine Bilder in den späten vierziger Jahren häufig eingekerbte oder rautenförmige Leinwände, wie bei „E 80“ von 1949.

In den fünfziger Jahren erfuhren seine Arbeiten eine weitere stilistische Vereinfachung. Die aufgelösteren Formen der früheren Bilder wurden zu scharf abgegrenzten runden Flächen oder Rechtecken, wie „Rotes Rund“ von 1962 oder„Sao Paulo“ von 1959. Wie in seinen frühen gegenständlichen Bildern blieb die Farbe sein Hauptmotiv. Um sie immer unbeeinflusster darzustellen, befreite er sie zuerst von der Gegenständlichkeit und versuchte sie in den fünfziger Jahren auch von der geometrischen Abstraktion zu lösen. Der farbige Kreis ist bei Geiger nicht exakt rund, sondern passt sich durch seine leicht querovale Form dem Blickfeld des Menschen an. Ebenso ist das Rechteck niemals quadratisch, sondern stets querformatig. Obwohl er in den siebziger Jahren verstärkt synthetische Farbtöne wählte, kam es ihm darauf an, Farbe als elementare Naturbegebenheit zu zeigen. Um den Eindruck zu steigern, entstehen auch begehbare Farbräume oder großflächige Wandarbeiten („Neues Rot für Gorbatschow“, 1989).

Nachdem Geiger seine Tätigkeit als Architekt aufgegeben hatte, um sich ganz der Malerei zu widmen, wurde er 1965 als Professor an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen, wo er bis 1976 unterrichtete. 1970 wurde er Mitglied der Hochschule der Künste in Berlin und 1983 Mitglied der Bayrischen Akademie der Schönen Künste in München, wo Rupprecht Geiger im Dezember 2009 im hohen Alter von 101 Jahren verstarb.


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