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Quinte, Lothar

Geboren am 13. April 1923 in Neisse in Oberschlesien, gestorben 30. Juli 2000 in Witzelsbach
Von 1937 bis 1941 absolvierte Lothar Quinte eine Malerlehre in Leipzig, bis er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Nach dem Krieg besuchte er bis 1950 die von H.A.P. Grieshaber geleitete Kunstschule in Bernstein. Ab 1959 war er für ein Jahr Gastdozent an der Werkkunstschule in Krefeld. Die folgenden zehn Jahre lebte und arbeitete er in Karlsruhe und danach in Wintzenbach im Elsass. Ab 1986 lebte und arbeitete er in den Wintermonaten regelmäßig in Goa in Indien.

Quintes erste Bilder in den fünfziger Jahren waren geprägt durch die allgegenwärtige gestische Malerei des Informel, wie in „Gestik in Rot“ von 1958. Am Anfang der sechziger Jahre rückte er von der abstrakten Malerei ab. Es entstehen die „Schleierbilder“, in denen er aufgetragene Farbschichten mit einem Schwamm wieder herunterwäscht, so dass jede persönliche Spur getilgt ist. Gegen Mitte der sechziger jahre wandte sich Quinte der geometrischen Abstraktion zu. Seine Farben werden kräftiger.

Berühmt wird er mit den „Schlitzbildern“, die in der folgenden Zeit entstehen, und auf denen kräftige Farben unter einer dunklen Schicht hervorleuchten, wie in „Schlitzbild, schwarz-rot (54/I)“ von 1965. Über diese Bilder gelangt er zu reduzierten, farbigen Formen, die vor einem monochromen Hintergrund zu stehen scheinen. Diese Formen können dabei scharf abgesetzt sein und symmetrisch auf dem Format sitzen, wie in „Bicrom Grün“ von 1996, oder sie besitzen einen weichen Übergang zu der Hintergrundfarbe und stehen schräg auf dem Bild. Quinte versucht in seinen Arbeiten allein die Wirkung der Farbe und Formen als Bildinhalte zu steigern.

Mit seinen Arbeiten möchte Quinte keine persönlichen Stimmungen auszudrücken. Er bezeichnet sich deshalb selbst als einen Vertreter der l’art pour l’art. Lothar Quinte starb am 29. Juli 2000 in Witzensbach.


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