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Richter, Gerhard

Geboren am 9. Februar 1932 in Dresden
Deutscher Maler und Fotorealist

Gerhard Richter absolvierte zwischen 1948 und 1951 eine Lehre als Bühnen- und Werbemaler in Zittau. In der Zeit zwischen 1952 und 1957 studierte er an der Kunstakademie in Dresden. Anschließend war er als Werbemaler, Fotolaborant und Bühnenmaler in Zittau tätig. Im Jahre 1961 zog Richter nach Düsseldorf und studierte dort an der Kunstakademie bei Karl Otto Götz. Hier begann die Freundschaft mit Sigmar Polke, Blinky Palermo und Konrad Lueg, mit denen er 1963 eine deutsche Variante der Pop Art, die "Demonstration für den kapitalistischen Realismus", veranstaltete. Nach einer Gastdozentur 1967 in Hamburg arbeitete er in Düsseldorf zunächst als Kunsterzieher, bis er dort von 1971 bis 1994 eine Professur an der Kunstakademie annahm.

Das Medium Fotografie spielt im künstlerischen Schaffen Richters eine bedeutende Rolle. Seit Anfang der 60er Jahre benutzte er banale Ausrisse aus Werbeprospekten, Illustrierten und Büchern, die er in verwischten, grauen Tönen meist unscharf auf die Leinwand übertrug. Später ergänzte er die Arbeitsvorlagen um private Fotografien. Diese Vorlagen wurden 1997 auf der Documenta X unter dem Titel „Atlas“ ausgestellt.

Das Werk von Richter ist von permanenten Veränderungen und Brüchen geprägt, um das Entstehen einer Ideologie zu verhindern. Ein konsequent verfolgter Stil artet seiner Meinung nach zur Ideologie aus und führt, wie Richter meint, in den Tod. So malte er Portraits berühmter Persönlichkeiten im fotorealistischen Stil („48 Portraits“, 1972), überdimensionale, monochrome Farbtafeln („1024 Farben“, 1973), Städtebilder („Stadtbild D“, 1968), Wolken („Wolken (rosa)“, 1970) und Landschaften, wie auch Stilleben mit Kerzen, Totenschädeln und Äpfeln. Seit 1977 dominierten in seinem Werk die "weichen Abstrakten" („Abstraktes Bild“, 1977), bevor die gespachtelten Bilder um 1985 an Bedeutung gewannen. Dabei werden grelle Farben mit dem Rakel in mehreren Schichten über dem Bild verteilt („Oldenburg“, 1982). Abstrakte Bilder sind nach Richter „fiktive Modelle“, weil sie eine Wirklichkeit veranschaulichen, die wir weder sehen noch beschreiben können. Bei Richter ist der permanente Stilbruch zum Stilprinzip geworden. Seit 1998 lebt und arbeitet Gerhard Richter in Köln.


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