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Am Badestrand / Otto Pippel

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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Rouault, Georges

Geboren am 27. Mai 1871 in Paris, gestorben am 13. Februar 1958 in Paris
Französischer Maler der Fauves

Der Maler und Grafiker Georges Rouault wurde 1871 in Paris geboren. Ab 1885 besuchte er Abendkurse an der Ecole des Arts Decoratifs und erlernte das Zeichnen. Rouault kam von 1885 bis 1890 zu einem Glasmaler in die Lehre. 1890 trat er in die Ecole Nationale Superieure des Beaux-Arts ein und wurde 1892 Schüler von Gustave Moreau. Bei ihm lernte er das Streben nach dem Jenseitigen, Geheimnisvollen, Mystischen und Religiösen kennen.

In dieser Zeit entstanden alttestamentarische und mythologische Bilder, sowie Landschaftsdarstellungen. Von 1895 bis 1901 stellte er regelmäßig im „Salon des Artistes francais“ aus. Der Tod Moreaus im Jahre 1898 erschütterte den Maler tief. Er zog sich vom offiziellen Kunstleben zurück und entwickelte einen neuen, expressiven Stil. Er setzte aggressive Farben in harten Kontrasten nebeneinander. Thematisch wandte er sich den Außenseitern der Gesellschaft zu, so malte er Heimatlose, Prostituierte, Clowns und Artisten.

Von 1903 bis 1908 beteiligte sich Rouault jedes Jahr am Salon d´Automne, zu dessen Gründung er beigetragen hatte. In den Jahren 1905 bis 1906 erreichte seine Expressivität einen Höhepunkt. In den Bildern wie „Ringkämpfer“ (1905) oder „Mädchen mit erhobenen Armen“ (1906) dominieren hastige, aggressive und leidenschaftliche Pinselzüge. Ab 1910 fand Rouault wahrscheinlich durch die Beschäftigung mit der Keramik zu einem anderen Stil. Seine Werke erhielten eine dichtere, opake Oberfläche und die glühenden Farbtöne wurden von immer kräftigeren, dunklen Konturen umrissen.

Von 1917 bis 1927 entstand eine grafische Serie namens „Guerre et Miserere“, die 1948 unter dem Titel „Miserere“ erschien, in der er Krieg, Leiden und biblische Szenen thematisierte. Seit 1918 widmete er sich erneut verstärkt der Ölmalerei und wandte sich zunehmend religiösen Themen zu. 1929 schuf er Entwürfe für die Ballettdekorationen zu Serge Diaghilews Ballett „Der verlorene Sohn“. In den dreißiger Jahren malte er die großformatigen Meisterwerke seiner Reifezeit wie „Der verwundete Clown" (1932) oder „Christus bei den Fischern“ (1937).

Von 1934 bis 1935 entstand die Grafikserie „Passion“, die 1938 veröffentlicht wurde. Rouault wollte mit seiner inhaltlich vor allem religiös ausgerichteten Kunst die theologischen und existentiellen Erfahrungsbereiche mit expressionistischen Mitteln aufzeigen.

S.A.


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