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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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Schinkel, Karl Friedrich

Geboren am 13. März 1781 in Neuruppin in der Mark Brandenburg, gestorben am 9. Oktober 1841 in Berlin
Deutscher Baumeister, Maler und Gestalter von Inneneinrichtungen

Karl Friedrich Schinkel lernte 1798 bei David und Friedrich Gilly, 1799 bis 1800 an der Berliner Bauakademie. Von 1803 bis 1805 bereiste er Italien und lernte die Renaissance kennen. 1810 wurde er in die preußische Oberbaudeputation aufgenommen, 1815 zum Oberbaurat bestellt. England besuchte er 1826, dessen gotische Architektur ihn nachhaltig beeindruckte. 1830 wurde ihm die Leitung der Staatsbaubehörde für Preußen übertragen.

Schinkel entstammte der klassizistischen Tradition, beschäftigte sich jedoch daneben auch mit Stilen anderer Epochen. Schon in den 1810er Jahren entwarf er Architektur im gotisierenden Stil, u.a. eine Kathedrale und ein Mausoleum für die Königin Luise. Diese stellen einige der ersten Entwürfe mit neogotischen Formen dar, kamen aber nie zur Ausführung. Viele Vorhaben Schinkels sind nur in Skizzen und Planungen erhalten. Sie sind ein wichtiger Teil im seinem Œuvre und zeigen seine vielfältigen Orientierungen, beispielsweise auf den antiken oder den orientalischen Stil.

Nach den Freiheitskriegen setzte in Berlin eine rege Bautätigkeit ein. Schinkel entwarf Gebäude für den Preußischen Staat, die seinen Weltruhm begründen sollten. Sein klassizistischer Stil wurde prägend für den Zeitgeschmack. Die griechische Antike war für ihn der Inbegriff für sittliche und ästhetische Ideale. Er setzte die klassischen Formen gemäß der Funktion des Bauwerks ein, so bei der 1916 bis 1818 entstandenen „Neuen Wache“ Säulen dorischer Ordnung, um den militärischen Charakter zu betonen. Es war sein Anliegen, Ästhetik und Funktionalität zu vereinen, diese Maxime berücksichtigte er beim „Berliner Schauspielhaus“ (1818 bis 1821) und dem „Alten Museum“ (1822 bis 1830), die er jeweils perfekt in die städtebauliche Situation einband. Mit seinen Hauptbauten in Berlin prägte er bis heute das Bild der Stadt. Seine Schüler Ludwig Persius und August Stüler setzten seine Bauideen in der zweiten Jahrhunderthälfte fort.

Für viele seiner Gebäude entwarf Schinkel auch die Innenausstattung. Architektur und Einrichtung sollten unter einheitlichen Kriterien gestaltet werden. Neben prachtvollen Prunkausstattungen schuf Schinkel auch einfache Möbel. Dafür griff er auf klassische, aber auch orientalisierende Formen zurück. Um die Verbreitung seines Stils zu ermöglichen, fertigte Schinkel auch Vorlagen zur kostengünstigen Herstellung von Einrichtungsgegenständen. Beispielsweise wurden Kerzenleuchter aus vergoldetem Zinn, nicht mehr aus kostspieliger Bronze produziert. Somit zählt er zu den Hauptvertretern klassizistischer Möbelherstellung. Außerdem schuf er ab 1815 Bühnenbilder für das Berliner Schauspielhaus, z.B. für Mozarts „Zauberflöte“. 1934 schrieb er die „Grundlagen der praktischen Baukunst“.
A.F.


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